RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye Dakar 2021: Tag 3 Für Tob Price war es der 13. Etappensieg in seiner Dakar-Karriere
KTM

Rallye Dakar 2021: Price holt Tagessieg, Howes die Gesamtführung

Die dritte Etappe stellt die Gesamtwertung wieder auf den Kopf: Skyler Howes erobert erstmals die Führung - Den Tagessieg sichert sich Toby Price

Toby Price (KTM) sicherte sich den Tagessieg auf der dritten Etappe der Rallye Dakar vor Kevin Benavides (Honda) und Matthias Walkner (KTM). Das Gesamtklassement wurde wieder auf den Kopf gestellt. Neuer Führender ist der US-Amerikaner Skyler Howes (KTM).

Die dritte Etappe bestand aus einer großen Schleife rund um Wadi Al Dawasir. Am Rande der Rub al-Chali, der größten Sandwüste der Erde, prägten Dünen die Landschaft. Teilweise gab es auch schnelle Abschnitte. Die Strecke betrug 630 Kilometer. 403 Kilometer wurden auf Zeit gefahren.

Es zeigte sich von Beginn an ein ähnliches Bild wie an den Vortagen. Die ersten Starter verloren Zeit, während die hinteren Fahrer Zeit gutmachen konnten. So büßte das Honda-Duo Joan Barreda und Ricky Brabec, die die Strecke eröffnen mussten, kontinuierlich Zeit ein.

Dafür setzte sich mit Kevin Benavides ein anderer Honda-Fahrer in Szene. Nach 183 Kilometern führte der Argentinier das virtuelle Zwischenklassement vor Price, der als 29. gestartet war, an. Einen guten Tag hatte auch Walkner, der die Top 3 komplettierte.

Nachdem der Österreicher wegen eines Kupplungsschadens am Vortag zweieinhalb Stunden verloren hatte, griff er heute im Staub der anderen Fahrer an. Den Tagessieg machten sich Kevin Benavides und Price in einem engen Fernduell aus.

Auf den letzten Kilometern überholte Price noch Kevin Benavides und sicherte sich nach drei Stunden und 38 Minuten den Tagessieg. Walkner wurde mit zweieinhalb Minuten Rückstand Dritter. Brabec und Barreda verloren heute etwas mehr als 20 Minuten.

"Es ist ziemlich frustrierend, an einem Tag vorne zu sein und am nächsten hinten", kommentiert Price den derzeitigen sportlichen Verlauf der Rallye. "Die schwierige Navigation macht es schwierig, die Strecke zur eröffnen. Das muss ich morgen machen."

Skyler Howes erstmals in Führung

Die Gesamtwertung wurde wieder auf den Kopf gestellt. Neuer Führender ist KTM-Privatier Howes. Kevin Benavides ist mit 33 Sekunden Rückstand Zweiter. Als Dritter folgt Xavier de Soultrait (Husqvarna). Price verbesserte sich auf Rang vier.

Barreda ist auf den achten Platz zurückgefallen und Brabec ist nur noch 13. Der Rückstand des Vorjahressiegers beträgt zwölf Minuten. Insgesamt gesehen sind die Zeitabstände in der Gesamtwertung noch sehr eng beisammen.

"Ich erwarte sehr viel von mir, aber im Endeffekt bin ich ein Privatier", sagt Howes. "Ich zahle dafür, dass ich dabei sein kann. Ich gebe mein Bestes und habe jeden Tag Spaß. Egal wie das Ergebnis ist, ich bin damit sehr glücklich."

Der Deutsche Sebastian Bühler (Hero) belegte heute Rang 21. In der Gesamtwertung ist er 24. Walkner konnte einige Positionen gutmachen und rückte auf Position 39 nach vor. Sein Rückstand auf die Spitze beträgt nun genau zwei Stunden.

Morgen geht es von Wadi Al Dawasir weiter nach Riad. Mit 813 Kilometern ist es die längste Etappe in diesem Jahr. Die Speziale beträgt 337 Kilometer. Wieder warten schwierige Dünengürtel auf die Teilnehmer.

Ergebnis der 3. Etappe (Top 10):
01. Toby Price (KTM) - 3:38.23 Stunden
02. Kevin Benavides (Honda) +1:16 Minuten
03. Matthias Walkner (KTM) +2:36
04. Skyler Howes (KTM) +6:16
05. Sam Sunderland (KTM) +8:24
06. Xavier de Soultrait (Husqvarna) +8:50
07. Franco Caimi (Yamaha) +10:04
08. Daniel Sanders (KTM) +11:22
09. Rui Goncalves (Sherco) +12:19
10. Ignacio Cornejo (Honda) +13:09

Gesamtwertung nach 3 von 12 Etappen (Top 10):
01. Skyler Howes (KTM) - 12:09.48 Stunden
02. Kevin Benavides (Honda) +0:33 Minuten
03. Xavier de Soultrait (Husqvarna) +1:28
04. Toby Price (KTM) +1:52
05. Sam Sunderland (KTM) +5:27
06. Ross Branch (Yamaha) +7:14
07. Luciano Benavides (Husqvarna) +7:56
08. Joan Barreda (Honda) +9:02
09. Adrien van Beveren (Yamaha) +9:09
10. Ignacio Cornejo (Honda) +9:24

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Ford kehrt 2028 als Werksteam in die Rallye-Weltmeisterschaft zurück: Gemeinsam mit M-Sport plant der Konzern zudem ein neues WRC-Auto für 2029

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Easy Drivers

Easy Drivers bei zwei Bewerben am Podest

Dritter Klassenplatz bei der Grasl Rallye und Rang zwei im 4-Stunden-Offroad-Cup: Das Team blickt auf ein erfolgreiches Motorsportwochenende zurück

Grasl Rallye Horn: Bericht AARC

Spannende Duelle der AARC-/AART- Teams

Spannende Duelle der AARC-/AART- Teams bei der „1. Toyota Keusch Grasl Rallye Horn powered by Sonax und Schremser“.

WRC, Sardinien: Bericht Raith

„Was hier abging, war einfach nur mega!“

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier holten bei ihrer Premiere bei der WM-Rallye in Sardinien als 16. gesamt und 8. im WRC2-Klassement ein Top-Resultat

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Friedl

Schreckmoment – Improvisieren gefragt

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten mit dem AUTOFUN - Ford Fiesta Proto mit viel Improvisation wichtige Punkte in der ARC Challenge einfahren.

WRC übernimmt F1-Technik

Helmkamera vor Live-Premiere

Formel-1-Technik hält Einzug in die WRC: Auf Sardinien testet M-Sport eine FIA-zugelassene Helmkamera für mögliche Livebilder aus dem Rallye-Auto