RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Schafft Baumschlager die Sensation?

Baumschlager verteidigt die Führung bei der Jänner-Rallye, Wittmann 15,9 Sekunden zurück. Gaßner Gr. Dominator, Pfeiffenberger Top-Diesel.

Zu Beginn des zweiten Tages der 21. internationalen Jänner Rallye spitzt sich der Kampf um die Führung weiter zu. Zunächst kann Franz Wittmann im Toyota WRC zwei Sonderprüfungen für sich entscheiden, auf SP 14 schlägt Raimund Baumschlager mit Bestzeit aber zurück. Damit beträgt der Vorsprung des Lokalmatadors 15,9 Sekunden nach 14 der insgesamt 21 Prüfungen.

Trotz der Dramatik ist der Lokalmatador Baumschlager weiter cool: „Ich fahre mein Tempo weiter und lasse mich von den Zeiten von Wittmann nicht beeinflussen.“ Ebenfalls ganz ruhig bleibt Franz Wittmann: „Der Motor läuft wieder einwandfrei. Der Zeitverlust auf der SP 14 kam durch einen abgestorbenen Motor am Start zustande. Ich bin doch ein ganzes Jahr kein WRC gefahren und muß mich wieder an diese Dimension gewöhnen.“

In der Gruppe N fährt Vorjahressieger Hermann Gaßner eine souveräne Rallye und liegt nach 14 Sonderprüfungen über eine Minute vor Beppo Harrach. Dritter ist Walter Kovar. Martin Zellhofer ist weiter sehr schnell unterwegs und kann seinen Rückstand auf den Drittplazierten Kovar auf unter eine Minute reduzieren. „Jetzt läuft es so, wie ich mir das vorgestellt habe. Wenn ich nicht auf der SP das Pech gehabt hätte könnte ich um den Sieg in der Gruppe mitfahren.“

Die Diesel Trophy ist eine klare Angelegenheit von Manfred Pfeiffenberger im Seat Ibiza TDI. Nach dem Ausfall von Karim Pichler liegt der Salzburger mit über 14 Minuten Vorsprung vor Peter Schauberger (VW Gold Tdi) in Front.

Bei den frontgetriebenen Boliden der Formel 2 führt Heinz Jakobitsch vor Franz Schulz - der eine Strafminute aufgebrummt bekam - und Marcus Leeb.

Stand 14 von 21 Sonderprüfungen

1. Raimund Baumschlager/Ruben Zeltner A/D Mitsubishi 1:28:32,1 Std
2. Franz Wittmann/Heike Feichtinger A/A Toyota WRC + 15,9 Sek
3. Hermann Gassner/ K.Thannhäuser D/D Mitsubishi 1.Grp N +1:35,7 Min
4. Beppo Harrach/Michael Kölbach A/D Mitsubishi 2.GrpN + 3:18,3
5. Walter Kovar/ Werner Kohlbacher A/A Mitsubishi 3.Grp N + 4:55,4
6. Martin Zellhofer/Franz Novotny A/A Mitsubishi 4.Grp N + 5:49,9
7. Markus Egger/Johann Königshofer A/A Mitsubishi + 6:55,2
8. Ernst Haneder/Harald Gottlieb A/A Mitsubishi + 9:02,3
9. Roland Frisch/Andreas Steuer A/A Fiat Bravo + 14:07,8
10. Johann Holzmüller/Stefan Langthaler A/A Mitsubishi + 15:13,9

Aktuelle Fotos finden Sie in der rechten Navigation!

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Jänner-Rallye

Weitere Artikel:

WRC Kroatien: Spätes Drama um Neuville

Neuville nach spätem Drama "am Boden zerstört"

Trotz klarer Führung endet Thierry Neuvilles Rallye in Kroatien im Desaster: Nach dem folgenschweren Patzer erhält der Belgier Rückendeckung von Hyundai

CZ, Rally Sumava Klatovy: Vorschau Wagner

Wagner in CZ: Angriff auf den Titel!

Simon Wagner und Hanna Ostlender greifen auch 2026 wieder in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft an – und das mit einem klaren Ziel: Nach dem Vizemeistertitel im Vorjahr soll nun der volle Angriff auf den Titel erfolgen.

WRC Kroatien 2026: Katsuta erbt Sieg

Neuville wirft Sieg weg - Keferböck gewinnt Masters Cup

In der Powerstage wirft Neuville den fast schon sicheren Sieg weg - Katsuta feiert zweiten WRC-Sieg hintereinander. Keferböck/Minor holen sich mit dem WRC Masters Cup Sieg die Tabellenführung zurück.

TEC7 HRM, Lavanttal Rallye: Bericht

Nach Gaubinger-Ausfall folgte der Wagner-Durchmarsch

Kurioser, wechselhafter Freitagnachmittag im Lavanttal. Wie im Rebenland übernahm zunächst Patrik Gaubinger die Führung, nach dessen Ausfall zündete Karl Wagner ein Bestzeitenfeuerwerk. Bei den ORC war Federico Laurencich der einzige im Ziel.

TEC7 ORM2, Lavanttal Rallye: Bericht

Lokalmatador Lichtenegger holt ORM2-Sieg

Am Ende einer angesichts der wechselnden Witterungsbedingungen schwierigen Rallye gab’s den Premieresieg des jungen Kärntner Lokalmatadors Maximilian Lichtenegger, der gemeinsam mit seinem routinierten Copiloten Bernhard Ettel im Renault Clio Rally3 triumphierte.