RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Führungswechsel in allen Klassen

Baumschlager übernimmt nach Ausrutscher von Zeltner die Führung, Kramer auf zwei, Harrach neuer Gr.N-Führender, Hüfinger nun Top-Stilo.

Viel Action gab es am Beginn des zweiten Tages der Castrol Rallye im Raum Zeltschach. Die verbliebenen 55 Fahrzeuge starteten bereits um 7,00 Uhr Früh im ÖAMTC Fahrsicherheitszentrum in Mail. Auf der Sonderprüfung 6, über 16 Kilometer in Zeltschach, spielten sich wahre Dramen ab.

Vorerst erwischte es den Führenden Ruben Zeltner mit einem Ausritt, wobei er mehr als 25 Sekunden verlor. Verfolger Raimund Baumschlager verzeichnete einen Reifenschaden, der Kärntner Lokalmatador Alfred Kramer hatte ebenfalls Probleme die Zeit kosteten.

Der Spitzenreiter in der Fiat Stilo Trofeo Karim Pichler verlor wegen Reifendefekt auf der Prüfung mehr als vier Minuten, Kris Rosenberger fiel mit Keilriemenschaden weit zurück und gab anschließend auf. Einer hatte keinerlei Probleme und fuhr mit fast 13 Sekunden Vorsprung auf seine Konkurrenten überlegene Bestzeit.

Beppo Harrach übernahm mit einer sensationellen Zeit auf SP6 auch die Führung in der Gruppe N-Wertung: „Ich wollte gleich einmal zu Beginn einen Akzent setzen – und das dürfte auch ganz gut gelungen sein. Eine für alle Fahrer komplett neue Prüfung – wirklich wunderschön. So könnte es weitergehen. Aber der Tag ist ja noch so lange!“

Auf der SP 7, Rundkurs in Althofen, war dann Baumschlager mit sechs Zehntel schneller als Martin Zellhofer, Dritter der tschechische World Rallye Car Pilot Jan Kopecky. Walter Kovar an zehnter Stelle plaziert, fiel mit seinen Differenzialproblemen endgültig aus.

Der Stand nach sieben von insgesamt 14 Sonderprüfungen:

1. Raimund Baumschlager/ Stefan Eichhorner A/A Mitsubishi 1:11,43,3 h
2. Alfred Kramer/ Siegmund Sappl A/A Mitsubishi + 26,4
3. Jan Kopecky/ Filip Schovanek CZ/CZ Skoda WRC + 38,1
4. Ruben Zeltner/Thomas Zeltner D/A Mitsubishi + 38,3
5. Beppo Harrach/ Michael Kölbach A/D Mitsubishi,1.GrpN + 54,7
6. Hermann Gassner/K. Thannhäuser D/D Mitsubishi,2.GrpN + 1:07,0 Mi
7. Martin Zellhofer/ Franz Novotny A/A Mitsubishi 3.GpN + 1:26,8
8. Andreas Waldherr/ Richard Jeitler A/A VW Golf 1. Diesel + 1:36,7
9. Gottfried Kogler/ Roland Rieben A/A Mitsubishi + 1:53,4
10.Christian Lippitsch/ Gerald Pöschl A/A VW Golf 2. Diesel + 3:12,3

Fotos finden Sie in der rechten Navigation!

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Weitere Artikel:

ARC Rallye Triestingtal: Kompakter Zeitplan

Kompakte Eintages-Rallye als ARC-Opener

Neun Sonderprüfungen in einem kompakten Zeitplan warten auf die Teams der ARC Rallye Triestingtal (27. & 28. Februar). Die Fans können sich auf sechs attraktive Zuschauerpunkte freuen…

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.

Motorräder: Irres Dakar-Finale

Brabec verliert Sieg - Benavides triumphiert

Dakar-Thriller bis zur Ziellinie - Ricky Brabec verliert nach einem Navigationsfehler den sicher geglaubten Sieg - Luciano Benavides jubelt mit minimalem Vorsprung

WRC Monte-Carlo: Tag 2 (SP9)

Ogier verkürzt Rückstand

Im Duell um P2 hinter Spitzenreiter Oliver Solberg macht "Monte"-Rekordsieger Sebastien Ogier weiter Boden gut - Thierry Neuville hängt kurzzeitig fest. Keferböck/Minor führen weiterhin bei den Masters.

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!