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Rallye-ÖM: Dunlop-Rallye

Waldherr Top-Favorit, Danzinger debütiert im Diesel-Golf

Der Diesel-Favorit heisst einmal mehr Andreas Waldherr, neu im VW-Team Hannes Danzinger. Pfeiffenberger und Pichler mit Außenseiter-Chancen.

Studiert man das Ergebnis der letzten Rallye im Lavanttal dann heisst der ganz große Favorit für den Sieg in der Dieselklasse bei der Dunlop Pyhrn Eisenwurzen-Rallye eindeutig Andreas Waldherr. Er schaffte es in Kärnten, mit einem frontgetriebenen Diesel-Boliden, mit Platz Drei auf das Podest eines Laufes zur österreichischen Rallyemeisterschaft zu fahren.

„Bei diesem Ergebnis war natürlich viel Glück dabei, trotzdem habe ich mich sehr gefreut. Die Dunlop-Pyhrn Eisenwurzen-Rallye kommt meinem VW Golf-Diesel sehr entgegen, es sind viel weniger Schotteranteile enthalten, als zuletzt. Trotzdem bin ich vorsichtig, ich rechne in der Gesamtwertung mit einem Platz unter den ersten Sechs, dabei setze ich natürlich den Diesel-Sieg voraus“, meinte der Niederösterreicher.

In selben Team starten auch Christian Lippitsch, der bei in diesem Auto noch Lehrgeld bezahlen muss, und - nach längerer Absenz im aktiven Einsatz - erstmals der junge Hannes Danzinger, eines der größten Talente im heimischen Rallyesport. Auf sein Abschneiden kann man sehr gespannt sein, dies auch im direkten Duell mit Christian Lippitsch.

In der Dieselwertung liegt der junge Manfred Pfeiffenberger nur zwei Punkte hinter Leader Andreas Waldherr. Er hatte bei den letzten beiden Rallyes mit dem Auto mehr zu kämpfen, als mit sich selbst. Trotz vieler Anläufe hat man noch nicht die richtige Fahrwerkabstimmung gefunden um das Potential des Seat voll auszunützen.

Auch der Spitzenmann der Fiat Stilo Trofeo, Karim Pichler, ist als Oberösterreicher ein profunder Kenner der einzelnen Prüfungen. Dieser Vorteil sollte sich auch bei mancher Sonderprüfungszeit bemerkbar machen. Eines haben jedenfalls Pfeiffenberger und Pichler gemeinsam, sie haben weniger PS als ihre Konkurrenten.

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