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Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Wichtige Meisterschaftspunkte

Während sich Martin Zellhofer mit dem zweiten Platz in der Gr.N. bis auf zwei Punkte an Rosenberger heranschiebt, haben Vater und Sohn Kogler Pech.

Bei der am Wochenende gefahrenen Castrol-Rallye in Kärnten, zeigte Max Zellhofer, dass er es sehr ernst nimmt mit seinem gesteckten Ziel, den Meistertitel 2004.

So führte Zellhofer auf seinem Gr. N Mitsubishi sogar bis zur dritten Sonderprüfung bei strömenden Regen gesamt, vor den Größen des Rallyesports, wie Baumschlager und Stohl. Der Amstettner besann sich jedoch dann doch eines besseren und schlug eine sichere Gangart ein, um den angestrebten Titel näher zu rücken. Eine fehlerfreie Fahrt über alle zwei Renntage brachte schließlich den 2. Gr. N Platz hinter Manfred Stohl. Somit fehlen ihm nur mehr 2 Punkte auf die Meisterschaftsführung.

In der Gruppe A lieferte Teamchef Gottfried Kogler eine passable Leistung. Ein herausgeschwemmter Granitbrocken verursachte auf der vorletzten Sonderprüfung einen kapitalen Reifenschaden. Der Reifenwechsel dauerte dann doch noch 3 wertvolle Minuten und somit musste sich der St. Pöltner Polizist mit dem 8. Gesamtrang begnügen. Der 4. Platz in der Gr. A brachte aber wertvolle Punkte ein.

Eine Sensation kündigte sich jedoch im Dark Dog Team bis kurz vor Rennschluß im Suzuki Ignis Cup an. Der 17 jährige Sohn des Vizestaatsmeisters, Michael Kogler, fuhr bei seinem erst zweiten Rallyeeinsatz sensationelle Zeiten hinter dem Favoriten Rupert Schachinger und lag nach 11 Sonderprüfungen an der zweiten Stelle sowohl im Suzuki Ignis Nachwuchscup als auch gesamt in der 1600 ccm Klasse.

Er traf unglaublicherweise den gleichen Granitbrocken, in der selben Kurve, ebenfalls mit dem rechten Vorderrad und die Folge war ein kapitaler Reifenschaden. Nur leider hatte der Junior noch nicht die Rallyeerfahrung wie sein Vater, welcher sofort wechselte und dann weiterstürmte. Der Lehrling eilte jedoch mit dem Reifenschaden weiter und schaffte eine kurz darauffolgende Linksabbiegung nicht und schlug gegen eine Gehsteigkante. Fazit: Vorderachsbruch.
Somit war sein Stockerlplatz vor Augen entschwunden.

Tapfer hielt sich dafür auch der Kematner Georg Hinterberger aus dem Team. Er konnte die 2 Liter Gr. N Wertung auf seinem Honda Integra für sich entscheiden.

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