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Rallye-ÖM: IQ-Jänner-Rallye

"Runderneuert" ins neue Jahr

Für Manfred Pfeiffenberger beginnt das Rallye-Jahr mit einigen Neuerungen. Die wichtigste Änderung: Timo Gottschalk ist sein neuer Co-Pilot.

Das Jahr 2004 hat gerade erst begonnen – da steht schon der erste Lauf zur Rallye-Staatsmeisterschaft auf dem Programm: Von 8. bis 9. Jänner 2003 geht die traditionsreiche IQ-Jänner-Rallye über die Bühne und Manfred Pfeiffenberger ist auch dieses Jahr bei der Saison Eröffnung mit dabei.

Die Vorzeichen für einen positiven Auftakt stehen gut: Im Vorjahr konnte Pfeiffenberger die Diesel-Wertung der IQ-Jänner Rallye gewinnen, die Rallye scheint dem jungen Salzburger also zu liegen. Dennoch wird der Sieg aus dem Vorjahr nur schwer zu wiederholen sein: Das VW-Rallye-Team Austria tritt diesmal geschlossen im Mühlviertel an und die Fahrzeuge der drei Konkurrenten sind weitaus stärker als der Seat Ibiza TDI-PD von Pfeiffenberger.

„Schützenhilfe“ könnte der Schnee liefern, der wenige Tage vor Beginn der Rallye pünktlich eingetroffen ist – ein Teil des PS-Mankos dürfte so ausgeglichen werden. Doch Manfred Pfeiffenberger winkt ab: „Die KitCars sind so und so nicht zu erreichen. Ich werde versuchen, eine gute Rallye zu fahren, konzentriert zu bleiben und einen soliden Saisonauftakt mit einem zählbaren Ergebnis abzuliefern. Bei den enorm schwierigen Bedingungen etwas zu riskieren, bringt nichts. Da stehst du schneller neben der Straße, als du schauen kannst.“

Um sich auf das ungewohnte Terrain einzustellen, hat das Team in der vergangenen Woche in Saalfelden auf Schnee trainiert, am Montag standen noch weitere Testfahrten in Rosenau am Programm. Dabei gab’s einmal mehr wertvolle Tipps von BRR-Teamchef Raimund Baumschlager.

Die gewonnenen Erkenntnisse stimmen zuversichtlich, auch die Reifenfrage scheint positiv geklärt zu sein: „Wir haben gutes Material von Pirelli“, so Manfred Pfeiffenberger, der allerdings glücklicher wäre, wenn er „statt der 15 Zoll Bereifung die kleineren 14 Zoll Reifen verwenden dürfte, was bei den zu erwartenden Bedingungen noch besser wäre.“

Um sich auf die Verhältnisse optimal vorbereiten zu können, wird am Dienstag und am Mittwoch im Mühlviertel besichtigt und auch das Shakedown am Donnerstag vor der Rallye absolviert. Schließlich muss sich Pfeiffenberger nicht nur an die neue gelb-silberne Lackierung seines Tricon-Seats, sondern vor allem an seinen neuen Co-Piloten gewöhnen: An Stelle von Markus Loidl sitzt nämlich der Berliner Timo Gottschalk am „heißen Sitz“.

Timo Gottschalk ist kein Unbekannter: Seit 1995 aktiv, war er unter anderem schon mit Fahrern wie Dieter Depping oder Maik Stölzel unterwegs, als Co von Carsten Mohe konnte er nach dem Vize-Titel im Jahre 2001 im darauf folgenden Jahr sogar den Meistertitel in der Division 2 einfahren.

Manfred Pfeiffenberger: „Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit mit Timo Gottschalk. Er ist ein sehr erfahrener Co und ich glaube, dass wir gut harmonieren werden. Wenn alles klappt, möchten wir möglicherweise die komplette Saison gemeinsam bestreiten, fix ist das allerdings noch nicht.

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