RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: Dunlop-Rallye

Pech zum Saison-Auftakt

Schon im Vorfeld stand die erste Rallye der Saison für das Austria-Racing-Team unter keinem guten Stern, auch das Ende war kein gutes.

Da wir erst am allerletzten Termin unser Rallyeauto von einer Werkstatt bekamen, die uns die neue Kupplung, Bremsen, usw… einbaute, kamen wir zu keinem Meter Trainingsfahrt.

Zu allem Überfluss sprang der Evo III vor der technischen Abnahme nicht an. Da wir trotz intensiver Suche den Fehler nicht finden konnten, wandten wir uns an Mechaniker der Firma BRR (Baumschlager Rallye Racing), die trotz der Belastung, die Sie durch die Betreuung von 6 Rallyeteams (!) hatten, helfend zur Seite standen.

Nur eine halbe Stunde vor dem Ende der technischen Abnahme lief der Evo III mit Hilfe unseres Mechanikers Anton wieder – wie sich herausstellte, war es ein „Groschen-Defekt“ in der Elektronik.

Für Co-Pilot Jürgen Grubeck war’s die erste Rallye, doch wie schon bei den Besichtigungsfahrten fand er sich auch unter Rennbedingungen sehr schnell zurecht. Auf SP 1 und 2 waren aber dennoch keine wirklich schnellen Zeiten möglich, da wir mit massivsten Bremsproblemen kämpfen mussten. Ausgerechnet bei einer besonders steilen Passage auf SP 2 fiel das Pedal fast durch und es wurde förmlich „um’s Leben“ gepumpt, um das Auto überhaupt noch zum Stehen zu bringen.

m Service wurden dann Bremsscheiben und Klötze getauscht, die gesamte Anlage entlüftet. Beim zweiten Turn, also SP 3 und 4, verbesserten wir uns um einige Sekunden, da die Bremsanlage wieder einwandfrei funktionierte.

Auf SP 5 fing es kurz vor dem Ziel auch noch heftig an zu regnen, worauf wir mit unseren Slicks einiges an Zeit liegen ließen. Mit der SP 6 beendeten wir den ersten Tag, wo wir uns nochmals steigern konnten und gesamt auf Platz 45 bzw. auf den 13. Platz in der Gruppe N4 kamen.

Der zweite Tag der Rallye begann mit der Ausfahrt aus dem Parc Fermé in Windischgarsten bei strömenden Regen, der erst im Raum Kremsmünster aufhörte. Auf SP 7 dann kurz nach dem Ziel ein klackerndes Geräusch. Wir dachten zuerst an einen Reifenschaden, der sich dann aber als Radnabenbruch, inklusive festgefressener Bremsscheibe herausstellte. Damit war’s für uns leider gelaufen.

Jetzt hoffen wir, dass wir unseren Mitsubishi bis zur Rallye in St. Veit, die unsere nächste geplante Rallye sein wird, wieder flott bekommen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Dunlop-Rallye

Weitere Artikel:

Regel-Revolution wirkt

WRC meldet Ansturm neuer Tuner

Die WRC steht 2027 vor einer Revolution - Die FIA bestätigt massives Interesse von Tunern am neuen Reglement und nennt eine überraschende Zahl

"Motivation, es zu versuchen"

Ogier greift nach zehntem WRC-Titel

Wird Sebastien Ogier ernsthaft um seinen zehnten Titel in der Rallye-WM kämpfen? Vor Beginn der "Monte" rechnet der Toyota-Fahrer mit herausfordernder Saison

Zu wenig Grip, zu viel Ärger

Hankook plant neuen Winterreifen für die WRC

Sebastien Ogier fand deutliche Worte, Hankook zeigt Verständnis: Nach der Rallye Monte-Carlo arbeitet der Hersteller an einem neuen WRC-Winterreifen

"Ouninpohja" gilt als Herzstück der Rallye Finnland: 2026 verschwindet die Kultprüfung aus dem Streckenplan - trotz gefeiertem Comeback nur zwei Jahre zuvor

Der "verrückte Traum"

Wie Solberg die WRC-Elite schockte

Oliver Solberg schreibt WRC-Geschichte: Als jüngster "Monte"-Sieger aller Zeiten triumphiert der Toyota-Pilot bei extremen Bedingungen gegen die Weltelite

Jonne Halttunen, als Beifahrer von Kalle Rovanperä zweimal Rallye-Weltmeister, arbeitet nach dessen Wechsel in den Formelsport nun in völlig anderer Funktion