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Rallye-ÖM: Steiermark-Rallye

Und wieder die Halbachse

Gerhard Dworak und die Halbachse seines Opel Astra KitCar: Eine alte Geschichte, die in Admont um ein weiteres Kapitel reicher wurde.

Lange Zeit sah es wirklich gut aus. Bei Schönwetter am ersten Tag und sehr wechselhaften Verhältnissen am Samstag (Nässe, zeitweise auch Nebel und Regenschauer), kämpften Gerhard Dworak und seine neue Co-Pilotin Romana Lechner um die Pokalränge in der Gruppe A bis 2000 ccm, sprangen am Samstagmorgen sofort vom 4. auf den 2. Rang.

Im Laufe des Tages gab’s einen ungemein spannenden Kampf mit dem Seat Ibiza des Ehepaars Adam und der Ausgang dieses Duells um Platz zwei war völlig offen, als fünf Sonderprüfungen vor Schluss wieder einmal ein altes Leiden auftrat: Die Halbachse des Opel Astra Kit-Cars war der Übeltäter, die Rallye vorzeitig beendet, die Enttäuschung riesengroß.

„Wenn ich mir nur irgendetwas vorzuwerfen hätte, aber wir haben extra eine nagelneue Halbachse eingebaut. Kein Serienteil, sondern eine, die extra für die erhöhte Belastung im Motorsport entwickelt und hergestellt wurde.“

Die Zusammenarbeit mit der Co-Pilotin verlief hervorragend: „Hut ab, ich war ganz überrascht, wie professionell sie an die Sache herangegangen ist und wie sehr sie mich während der Rallye auch noch anfeuern konnte. Wenn es irgendwie geht, möchte ich mit ihr jetzt auch die OMV-Waldviertel-Rallye bestreiten. Leider konnte sie mir noch keine fixe Zusage geben, weil es auch von ihrer Arbeit abhängt. Ich hoffe aber sehr, dass sie das irgendwie regeln kann. Ich bin überzeugt, dass wir miteinander trotz der starken internationalen Besetzung aufs Stockerl kommen können. Und jetzt kommt als erstes einmal wieder eine neue Halbachse. Sonst lief unser Astra ja absolut problemlos.“

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