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90 Prozent der Prüfungen sind neu

Seit dem Wochenende werden die großteils neuen Prüfungen besichtigt, mit dabei auch Kurt Adam, mit 68 Jahren ältester Teilnehmer.

Wenn am kommenden Freitag, 29. Oktober, die 24. OMV Rallye Waldviertel als Lauf zum FIA Rally Cup und zur Österreichischen Rallyemeisterschaft in Horn gestartet wird, haben die Teilnehmer die 17 Sonderprüfungen, mit insgesamt fast 240 Kilometern, viermal besichtigt.

Begonnen damit hat man nach einem genauen Plan am letzten Wochenende. Nach der Roadbook Ausgabe konnte man am Samstag die Prüfungen 1 – 8 und am Sonntag die Prüfungen 9 – 17 besichtigen. Der dafür vorgesehene Zeitrahmen wurde von 08.00 bis 19.00 Uhr begrenzt. Jedes Team durfte die Prüfungen, unter Einhaltung der Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung, befahren.

Da 90 Prozent der Sonderprüfungskilometer gegenüber dem letzten Jahr neu sind und dabei der Schotteranteil auf rund 30 Prozent gestiegen ist, werden die Fahrer auch am kommenden Dienstag (Feiertag) und Mittwoch die Möglichkeit haben, diese Besichtigungsfahrten durchzuführen.

Der erste Fahrer der am Samstag von der Möglichkeit dieser Besichtigungsfahrten Gebrauch machte, ist zugleich auch der älteste Teilnehmer der OMV Rallye Waldviertel. Kurt Adam aus Vorarlberg, mit seiner Frau Hanide als Co-Pilotin unterwegs, ist bereits 68 Jahre alt.

Er fährt diesmal auf einem Seat Cupra 16 V in der Klasse A7 und ist bis jetzt bei allen 24 Rallyes im Waldviertel an den Start gegangen. Im letzten Jahr hat er sogar noch seine Klasse gewinnen können. Für das Rallye Urgestein Adam ist es seine 39. Rallye Saison:

„im nächsten Jahr bei meinem Jubiläum ist dann endgültig Schluss, natürlich mit der OMV Rallye Waldviertel, die 25 Jahre alt wird,“ erklärte der sympathische Vorarlberger.

Manfred Stohl und Raimund Baumschlager werden erst am Dienstag ins Waldviertel kommen, um die neue Strecke kennen zu lernen. Bereits eingetroffen sind die meisten OMV Teams aus den Ländern, Tschechien, Bulgarien, Ungarn und Rumänien.

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