RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

Rallye-ÖM: IQ-Jänner-Rallye

Ein Wochenende zum Vergessen

Ein Wochenende zum Vergessen erlebte das Rallyeteam Werner bei der zur Staatsmeisterschaft und zum Winterpokal zählenden IQ-Jänner Rallye.

Bereits am Mittwoch begannen die technischen Probleme. Eine defekte Lichtmaschine legte den Besichtigungswagen lahm, das Team Wolfgang Werner/Gottfried Witzmann verbrachte daraufhin mehr Zeit in der Werkstatt als auf den Sonderprüfungen.

Im „Eilzugstempo“ wurden dann am Donnerstag die restlichen Sonderprüfungen besichtigt, aufgrund des Zeitdrucks nur mehr nach WM-Regelment. Einmal Schrieb erstellen, beim zweiten Mal den Aufschieb kontrollieren, mehr war zeitlich nicht möglich. Dabei wäre es aufgrund der herrschenden Witterungsverhältnisse notwendig gewesen, zumindest ein drittes Mal die Prüfungen zu besichtigen, da es immer wieder versteckte Eisplatten gab, welche man nicht so leicht erkennen konnte.

Umso überraschender war der Stand nach drei gefahrenen Sonderprüfungen. Das Team lag auf dem ersten Platz in der Klasse, mittlerweile neun Sekunden vor einem tschechischen Konkurrenten mit einem Skoda Fabia und etwa 30 Sekunden vor „Erzrivalen“ Günther Weinelt mit einem baugleichen Suzuki Swift.

Auf SP 4 wurde der Vorwärtsdrang des Teams abrupt gebremst. Etwa drei Kilometer vor dem Ziel der Sonderprüfung gab’s plötzlich starke Rauchentwicklung im Innenraum des Fahrzeugs. Die Sonderpüfung konnte zwar noch beendet werden, im Ziel wurde schnell die Ursache für die Rauchentwicklung gefunden: Offenbar war Getriebeöl auf den heißen Katalysator gelaufen, welches sich entzündet hatte. Aus Sicherheitsgründen stellte man das Auto ab, um größere Schäden zu vermeiden.

Da die Jänner Rallye erstmals mit zwei getrennt gewerteten Tagesetappen gefahren wurde, schleppte man das Auto in die Servicezone und hoffte, am zweiten Tag wieder ins Rennen gehen zu können. Der Grund für den Ölverlust war schnell gefunden. Ein riesiges Loch klaffte in der Differentialglocke – Diagnose Getriebeschaden. Das Ersatzgetriebe konnte in der verbleibenden Zeit aber nicht eingebaut werden, also musste man kampflos die Segel streichen.

Aufgrund dieses Null-Resultats und aus budgetären Gründen streicht das Team die Teilnahme an der zweiten zum Wintercup zählenden Veranstaltung, der Mogul Sumava Rallye in Tschechien im Februar.

Der nächste Start wird voraussichtlich im April bei der zur Staatsmeisterschaft zählenden Pirelli Rallye in Wolfsberg über die Bühne gehen.

Bericht Glisic Bericht Glisic Bericht Leeb Bericht Leeb

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: IQ-Jänner-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Verzicht auf Serienkarosserie bietet Möglichkeiten

M-Sport: Entscheidung über nächstes WRC-Modell noch offen

M-Sport verrät noch nicht, ob das neue Rally1-Auto ein Ford Fiesta oder ein anderes Modell sein soll – Entwicklung bei Hyundai trotz spätem Start im Zeitplan.

Ott Tänak und Thierry Neuville bleiben auch in den kommenden Jahren bei Hyundai - Langfristige Vertragsverlängerung mit den beiden Topfahrern.

Die M-Sport-Ford-Ingenieure arbeiten hart am Rally1-Auto für die WRC-Saison 2021. Bisher habe das Team mit dem Hybridauto gute Fortschritte erzielt.

Hauptaugenmerk Entwicklung Hybrid-WRC

Topingenieur Loriaux wechselt von M-Sport zu Hyundai

Christian Loriaux wechselt von M-Sport zu Hyundai und kümmert sich um das neue Rally1-Hybridauto für 2022 – M-Sport bleibt er aber beim Bentley-Projekt treu.

Achim Mörtl versucht die Frage zu beantworten, ob es österreichische Top-Stars im Rallyesport geben kann und was es abseits des Talents dazu braucht, um ein solcher zu werden.

Hybrid und nachhaltiger Kraftstoff

WRC macht 2022 großen Technologieschritt

Die Rally1-Autos werden in der Rallye-WM ab 2022 nicht nur Hybridantriebe haben, sondern auch nachhaltigen Kraftstoff beim Verbrennungsmotor verwenden.