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Rallye-ÖM: Bosch-Rallye

Eine Konstante

Christian Lippitsch ist der Aufsteiger in der Gruppe N der österreichischen Rallyemeisterschaft, der Oberösterreicher holte erneut Punkte.

Der Welser, der vom VW Golf Diesel KitCar in einen allradgetriebenen Mitsubishi Evo VI umgestiegen war, belegte bei der Bosch-Rallye am Freitag und Samstag im Raum Friedberg/Pinggau mit seinem Kirchdorfer Co-Piloten Jürgen Klinger jeweils den elften Gesamtplatz und Rang sechs in der Gruppe N.

Dabei ist es erst die vierte Rallye der beiden Oberösterreicher. Nach einem schnellen Ausfall bei der Premiere im Mühlviertel folgte bei der schwierigen Pirelli Lavanttal-Rallye die erste Zielankunft mit dem 16. Gesamtrang (10. Gruppe N), bei der Dunlop Pyhrn-Eisenwurzen-Rallye gab’s mit Platz zehn die erste Top-Fünf-Platzierung in der Gruppe N.

Mit den beiden sechsten Rängen im steirischen Wechselland hat sich Lippitsch als konstanter Punktefahrer erwiesen. Dabei war er mit seinen Leistungen nicht ganz zufrieden. „Wir sind super drauf, sind bei der Musik dabei und trotzdem Schlusslicht. Immer fehlen ein paar Sekunden auf die Schnellsten.“

Zufriedener zeigte sich Co-Pilot Jürgen Klinger: „Mich freut die Konstanz, die wir uns angeeignet haben. Bei vier Starts dreimal im Ziel, das kann sich sehen lassen.“ Im Gegensatz zu Chauffeur Lippitsch, nimmt er die Abstände zur Konkurrenz weniger tragisch. „Auf langen Sonderprüfungen zahlen wir eben Lehrgeld. Christian musste heuer nach dem Umstieg mit dem ungewohnten Auto bei null beginnen, die meisten der schnelleren Konkurrenten haben jahrelange Allrad-Erfahrung.“

Wie sehr Lippitsch im Lernprozess steckt, zeigte die letzte Sonderprüfung: „Da hab ich was gelernt. Ich bin einen hohen Gang gefahren und schon war die Zeit um 14,3 Sekunden besser als im ersten Durchlauf. Das passt“, war er am Ende doch noch zufrieden.

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