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Rallye-ÖM: Pirelli-Rallye

"Wir müssen uns den schwierigen Verhältnissen anpassen"

Motorline.cc hat vor der Pirelli-Rallye mit Miran Kacin, dem Co-Piloten des slowenischen Favoriten Andrej Jereb über Erwartungen und Ziele gesprochen.

Miran Kacin ist der erfolgreichste slowenische Rallye-Beifahrer, er hat in der Vergangenheit drei Mal mit Darko Peljhan die Slowenische Rallymeisterschaft gewonnen, das möchte er nun auch mit Andrej Jereb erreichen.

Sie haben in den späten 90er Jahren schon mit Darko Peljhan viele Rallyes in Österreich bestritten. Wie sind Ihre Erinnerungen an damals?

Rallyes in Österreich sind sehr speziell. Wir kennen derartige Sonderprüfungen in Slowenien überhaupt nicht. In der Vergangenheit hatten die österreichischen Rallye-Fahrer einen Vorteil.

Vielleicht nicht beim Fahren und der Technik, sondern im Bereich der Team-Organisation und allem, was man bei einer Rallye für ein sehr gutes Resultat braucht. Da gab es immer ein paar professionelle Fahrer wie Raimund Baumschlager - für mich auch jetzt Hauptfavorit bei der Lavanttal-Rallye - Raphael Sperrer, Achim Mörtl und andere.

Was ist die großte Herausforderung bei den Sonderprüfungen in Österreich?

Wie ich schon gesagt habe, sind die Sonderprüfungen sehr schnell. Ich kenne die SP’s rund Wolfsberg nicht, aber wahrscheinlich sind da auch schnellen Sektoren. Häufig findet man eine Mischung zwischen Asphalt und Schotter. Deswegen sind die Sonderprüfungen oft sehr schmutzig und es gibt sehr wenig Grip. Bei hohen Geschwindigkeiten ist das gefährlich, wir müssen die Sonderprüfungen mit großem Respekt fahren.

Ist deshalb vielleicht auch die Strecken-Besichtigung anders?

Bei der Besichtigung der Sonderprüfungen ist es sehr wichtig, dass wir hoch konzentriert sind. Wir kennen die Strecken nicht und so müssen wir wirklich sehr genaue Notizen machen. Es ist natürlich sehr gut für uns, dass wir jetzt viel Erfahrung haben, wir können optimistisch sein.

Wird vielleicht die Taktik diesmal etwas anders?

Nein, das glaube ich nicht. Unser Grundziel ist die Slowenische Meisterschaft und wir werden uns auch darauf konzentrieren. Vielleicht werden wir mit Andrej ein paar Sonderprüfungen brauchen, um die richtige Form zu erreichen, weil wir während des Winters überhaupt nicht gefahren sind, wir wollen jedenfalls ein konstantes Tempo fahren.

Ich glaube, dass die Österreichischen Fahrer nicht viel schneller sind, aber man muss wissen, dass sie die Strecken viel besser kennen und mit den Gruppe A Autos einen Vorteil über uns haben. Aber es wird sicher eine sehr spannende Rallye!

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