RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Ring frei!

Achim Mörtl startet im Mühlviertel erstmals mit dem neuen Subaru, der Kärntner macht sich aber keinen Druck und sieht Baumschlager als Favoriten.

Jetzt wird’s ernst: Noch bevor die Rallye-WM-Saison beim Klassiker in Monte Carlo in den Startlöchern steht, beginnt bereits die heimische Meisterschaft und damit der Kampf um den österreichischen Rallye-Staatsmeistertitel.

Das „heiße Eisen“ des Subaru Rallye Teams Austria im Feuer des Wettbewerbs ist der Kärntner Achim Mörtl, seines Zeichens dreifacher Staatsmeister (1996, 1999 sowie 2006) und Fixgröße der österreichischen Rallye-Szene.

Bereits zum Saisonbeginn wird Mörtl mit einem völlig neuen Subaru Impreza WRX STi an den Start gehen: Der Gruppe-N-Bolide wurde vom bewährten tschechischen Renosport-Team rund um Jan Stepanek aufgebaut, zur Verwendung kamen dabei die neuesten Spezifikationen von Prodrive.

Team-Manager Jiri Valek: „Wir haben nächtelang durchgearbeitet, um das Auto fertig zu bekommen. Durch den enorm frühen Termin der Jänner-Rallye hatten wir leider kaum Zeit für Testfahrten.“

Achim Mörtl beunruhigt das nicht, nach einem kurzen Shakedown am Mittwoch ist der Kärntner zuversichtlich: „Der Subaru ist bekannt für seine Zuverlässigkeit und sein tolles Handling. Beim Shakedown hat alles gepaßt. Außerdem habe ich den Eindruck, daß das 2007er-Auto gegenüber meinem alten Einsatzfahrzeug etwas an Leistung zugelegt hat.“

Auf die völlig atypischen Witterungsbedingungen der eigentlich als Schnee- und Eis-Rallye gedachten Jänner-Rallye angesprochen, meint Mörtl: „Wie’s kommt, so kommt’s – wir müssen sowieso fahren. Aber wenn das Wetter so wechselhaft wird, wie angesagt, dann könnte es sehr interessant werden.“

Mit der Unterstützung von Subaru Österreich und den zahlreichen Sponsoren im Hintergrund wird Mörtl natürlich als großer Mitfavorit gehandelt, dennoch übt er sich vor dem Start in nobler Zurückhaltung:

„Für mich ist Raimund Baumschlager der klare Favorit. Er hat in den letzten Jahren gezeigt, wie schnell er bei seiner „zweiten Heimrallye“ ist, hat sogar die Tschechen-Armada mit den WRCs geschlagen. Ich werde sicher kein unnötiges Risiko eingehen, bei nur einem Streichresultat in acht Rallyes kann bereits ein Ausfall große Auswirkungen haben…“

Die 25. Jänner Rallye startet bereits heute, Donnerstag, um 18:30 Uhr in der Messehalle Freistadt, die erste Sonderprüfung (Freistadt-Trölsberg) geht um 18:48 Uhr über die Bühne. Bis Samstagabend (Ziel 17:41 Uhr, ebenfalls in der Messehalle in Freistadt) warten 18 Sonderprüfungen mit 284,86 Kilometern.

Kleiner Tipp für alle Rallye-Fans bzw. Subaru-Freunde: In der Messehalle ist Subaru Österreich mit einem Merchandising-Stand vertreten, auch ein aktuelles Modell der Straßenversion des Subaru Impreza WRX STi von Staatsmeister Achim Mörtl wird zu sehen sein!

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: IQ Jänner Rallye

Weitere Artikel:

Jännerrallye: Bericht Lengauer

Lengauer erkämpft trotz Pech Platz zwei

Jännerrallye-Seriensieger erstmals geschlagen. Michael Lengauer/Jürgen Rausch holen nach einem Reifenschaden noch Platz zwei. Erneut liefert der Lokalmatador im BRR Skoda Fabia RS Rally2 eine Spitzenleistung.

Mit sechs Teams am Start und ebenso vielen im Ziel verlief der Grosseinsatz des BRR-Teams bei der Jännerrallye im Mühlviertel mit Platz 2 und Platz 3 in der Gesamtwertung und dem Sieg in der 2WD-Klasse äußerst erfolgreich!

Guillaume De Mevius (X-raid Mini) gewinnt die erste Etappe in Saudi-Arabien - Zwei Reifenschäden bei Sebastien Loeb (Dacia) - Yazeed Al-Rajhi verfährt sich in der Wüste

Jännerrallye: Bericht Zellhofer

Viel Schnee war kein Vorteil

Christoph Zellhofer hatte mit dem SUZUKI Swift ZMX keine Chance - der PS-Vorteil wirkte gegen die leichteren Rally3-Autos nicht

Auf der ersten Prüfung des heutigen Tages zur 39. LKW FRIENDS on the road Jännerrallye powered by WIMBERGER verlor Michael Lengauer mit Reifenschaden über eine Minute auf Spitzenreiter Simon Wagner