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Neuer Höhepunkt

Mit der ARBÖ-Steiermark-Rallye geht die sehr abwechslungsreiche österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft 2006 in ihre vorletzte Runde - natürlich nicht ohne das VW-Rallye-Team Austria.

Durch den geringen Schotter-Anteil und den schnellen, aber doch recht abwechslungsreichen Asphalt-Sonderprüfungen bietet die überaus populäre Ein-Tages-Veranstaltung vor allem den wendigen Benzin Kit-Cars von VW beste Chancen, ihre grandiose Vorstellung von der BP Ultimate-Rallye (2. und 3. Platz im Gesamtklassement) zu wiederholen. Also konkret erneut Stockerlplätze im Gesamtklassement zu belegen.

Für Andreas Waldherr ist die Sache klar: „Platz 3 ist das Minimum dessen, was mich zufrieden machen würde, zum drittenmal in dieser Saison Platz 2 zu belegen wäre phantastisch. In Admont kann man so richtig schön attackieren. Das ist genau die Art Rallye, die ich am liebsten habe.“

Daß man die seit Jahren praktisch unveränderten Sonderprüfungen aber nicht unterschätzen darf, weiß Waldherr nur zu gut: „Hier liegt man auch ganz schnell einmal auf dem Dach, sollte man nicht ganz exakt fahren. Admont zählt auf jeden Fall zu den anspruchsvollen Veranstaltungen im heimischen Rallyezirkus - klein aber oho!“

Daß Kris Rosenberger bei der BP Ultimate-Rallye mit seinem dritten Platz mehr Bestzeiten erzielte als sein Markenkollege Andi Waldherr, der im Umgang mit VW Kit-Cars routiniertest ist, läßt die Spannung im Team von Ing. Peter Gruber nur noch mehr steigen.

„Leider konnte ich das hohe Leistungs-Niveau in der Buckligen Welt erst zu spät abrufen. Zu diesem Zeitpunkt war mein Rückstand auf Andi leider schon zu groß. Diesmal werde ich mich bemühen, ihm das Leben wesentlich schwerer zu machen. Dazu muß mir natürlich gleich auf dem neu gestalteten Rundkurs in Treglwang ein optimaler Start gelingen. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf das Duell. Es wäre doch gelacht, sollten wir die N-Teams von Mitsubishi nicht wieder hinter uns halten können.“

In der Alternativ-Klasse kann „Diesel-Chef“ Michael Kogler ganz ruhig an die Sache herangehen und bestreitet seine erste Rallye als frisch gebackener Meister. Der 19jährige Niederösterreicher kann endlich ohne taktische Zwangsjacke Gas geben und wird dies wohl entsprechend genießen.

Eine Aufgabe bleibt jedoch: Teamkollege Hannes Danzinger und sein Wien-Energie Erdgas-VW Golf V GTI haben nach wie vor große Chancen auf den Vizemeistertitel. Vier Punkte fehlen auf den Škoda Fabia von Martin Fischerlehner, aber nur zehn Punkte zurück wartet der Mitsu-Lancer von Beppo Harrach. Doch spannender wird’s mit dem Škoda um Platz 2, denn der liegt nach Abzug des Streichresultats gerade noch einen Punkt vorne. Auch in diesem Bereich wird das VW-Rallye-Team Austria in der Gesäuse-Region für großen Sport sorgen.

Am Start sind natürlich auch drei VW Golf V TDI. In dieser Truppe war Willi Rabl jun. in dieser Saison zwar nicht der schnellste Pilot, aber dafür der erfolgreichste und kann in der Meisterschaft weder vom Jungtalent Hubertus Thum noch von Gerhard Kraus verdrängt werden. Gegenwärtig liegt Rabl auf Platz 5 in der Meisterschaft, einen Platz unter den Top-6 wünscht er sich am Saison-Ende.

Die ARBÖ-Steiermark-Rallye beginnt am Freitag, 29. September 2006, um 18.00 Uhr mit einem Zeremonial-Start im Marienpark von Admont. Die eigentliche Action beginnt dann am Samstag um 8.00 Uhr. Der Zieleinlauf ist für 19:40 Uhr angesetzt.

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ARBÖ Rallye Steiermark: Vorschau VW Rallye Team Austria

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