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Rallye-ÖM: BP Ultimate Rallye

Achim Mörtl auf dem Weg zum Titel

Achim Mörtl hat gute Chancen, den Titel in der Gruppe N vorzeitig zu fixieren, Konkurrenz gibt es von Gaßner, Stengg, Saibel, Sonnleitner & Co.

In der heimischen Gruppe N Meisterschaft ist bisher der Kärntner Achim Mörtl das Maß aller Dinge. Der Subaru-Pilot ging bisher sechs Mal an den Start und konnte nicht weniger als fünf Siege einfahren. Einzig in Pinggau fiel er in führender Position wegen eines technischen Defektes aus. Sollte er bei der BP Ultimate Rallye ebenfalls das Punktemaximum erreichen, dann kann er den Sekt schon einkühlen.

„Man muss mit den Prognosen immer vorsichtig sein. Gassner ist ein echt starker Gegner, der noch immer Chancen hat. Die Rallye selbst bin ich zuletzt im Jahre 2000 gefahren. Es ist eine sehr anspruchsvolle Strecke, die keinen Fehler erlaubt. Ich habe in Krumbach zwei Ziele, erstens den Gruppe N Sieg einzufahren und wenn es regnet, fahre ich auch auf den Gesamtsieg,“ erklärte ein optimistischer Mörtl.

Hermann Gassner hat durch sein Engagement in Deutschland einige Rallyes ausgelassen. Auf Grund der in Österreich möglichen drei Streichresultate bleibt er aber immer noch im Titel-Rennen. Einzig ein Ausfall des Deutschen könnte zu einer Vorentscheidung zu Gunsten Mörtl`s führen.

Gespannt kann man sein, wie Franz Sonnleitner seinen wilden Abflug von Judenburg verdaut hat. Der Niederösterreicher, der in Marburg pausiert hat, sollte aber mit einer soliden Leistung imstande sein, seinen dritten Platz in der ÖM-Wertung zu verteidigen.

Sein gefährlichster Konkurrent kommt mit Mario Saibel aus dem eigenen BRR-Team. Saibel war heuer schon in Pinggau und in Judenburg jeweils mit Platz Zwei auf dem Podium, einzig in Marburg gab es einen kleinen Rückfall.

Sehr gute Chancen haben auch die drei Routiniers Willi Stengg, Ernst Haneder und Walter Kovar. Dass Stengg nach wie vor ein schneller Mann ist, bewies er bei seinem Sieg in Pinggau.

Haneder wiederum hat sich nach schwächerem Beginn in der Meisterschaft zuletzt gesteigert und konnte in Marburg in der Österreicherwertung Platz Zwei belegen. Kovar, bester Österreicher beim Rallyesprint, hat heuer schon viel Pech gehabt. Wenn es bei ihm aber endlich einmal läuft, ist ein vorderer Platz durchaus möglich.

Zu erwähnen sind natürlich auch die Mitsubishi Piloten Günther Lichtenegger, Johannes Keferböck und Peter Ölsinger. Alle Drei haben durch ihr fahrerisches Können die Möglichkeit, unter die Top-Sechs in der Gruppe zu fahren.

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