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Rallye-ÖM: BP Ultimate Rallye

Christian Rosner gewinnt vor Johannes Huber

Porsche feiert einen klaren Doppel-Erfolg vor Pointinger und Gruber auf Ford, bei schwierigste Bedingungen sehen zehn von 14 Startern das Ziel.

Der vierte Lauf der heurigen Castrol Historic Rallye Staatsmeisterschaft fand am Wochenende mit der BP Ultimate Rallye im niederösterreichischen Krumbach statt. Auffallend dabei waren die äußerst schlechten Wetterbedingungen speziell am ersten Tag. Lang anhaltender Dauerregen verwandelte die Streckenabschnitte in reißende Bäche, wobei die Gefahr von Aquaplaning ununterbrochen gegeben war. Trotzdem stellten sich nicht weniger als vierzehn Teams dieser schwierigen Aufgabe.

Mit sechs Bestzeiten am ersten Tag setzte sich Christian Rosner mit seinem Porsche an die Spitze des Feldes. Schärfster Verfolger war Josef Pointinger auf Ford, der jedoch auf Grund eines Fehlers auf der SP 7, schon einen Rückstand von mehr als 50 Sekunden auf Rosner aufwies. Der zweite Porsche-Mann Johannes Huber, ein schon bekannter Spätstarter, arbeitete sich langsam aber sicher vom sechsten Platz nach vor und konnte zur Halbzeit in Krumbach einen dritten Rang vor Alois Nothdurfter und Sepp Gruber (beide Ford) belegen.

Bereits auf der SP 2 erwischte es Walter und Petra Kunz. Bei einem schweren Ausritt, bei dem ihre Porsche 911 total zerstört wurde, zogen sich beide Verletzungen zu und wurden in das Krankenhaus nach Oberwart überstellt. Hier kann man nur baldige Besserung wünschen. Ausgeschieden ist auch Markenkollege Raimund Valenta auf der SP 6, sein Auto blieb mit einem technischen Defekt liegen.

Am zweiten Tag besserte sich das Wetter, die Strecken trockneten teilweise auf, waren aber noch sehr rutschig. Trotzdem konnte Christian Rosner mit drei weiteren Bestzeiten, einen klaren Start–Ziel-Erfolg feiern. Aufgeblüht ist am zweiten Tag auch Johannes Huber. Er konnte gegen Ende der Rallye dreimal die schnellste Zeit fahren und schob sich damit an Josef Pointinger vorbei. Sein Rückstand auf Rosner im Ziel betrug 44 Sekunden.

Die SP 10 wurde zwei Teams zum Verhängnis. Alois Nothdurfter (Ford) und Konrad Friesenegger (Opel) fielen mit technischen Problemen aus.

Besonders erwähneswert ist der Umstand, dass Sieger Christian Rosner in der Gesamtwertung der BP Ultimate Rallye den achten und Johannes Huber den zwölften Gesamtrang eingenommen haben.

Castrol Historic Rallye Staatsmeisterschaft, BP Ultimate Rallye:

 1. Rosner/Gottlieb       Porsche 911 1:39,32,2 Stunden
2. Huber/Viakowsky Porsche 911 + 44,3 Sekunden
3. Pointinger/Pointinger Ford Escort + 1:42,4 Minuten
4. Gruber/Nothdurfter Ford Escort + 2:12,9
5. Openauer/Cerlan Ford Escort + 4:46,1
6. Skrabal/Auer-Kaller Ford Escort + 7:29,5
7. Erfurth/Erfurth Porsche 911 + 18:51,9
8. Wieger/Weinhofer Ford Escort + 22:16,7
9. Rennhofer/Hofer VW 1303S + 24:09,9
10. Posch/Zwickl Ford Escort + 30:16,2

Stimmen nach der Rallye:

Sieger Christian Rosner: „Ich freue mich, dass ich heuer schon zum zweiten Mal gewonnen habe, dazu mit einem Platz in der Gesamtwertung unter den Top Ten. Das zeigt die Qualität historischer Fahrzeuge in Österreich.”

Johannes Huber: „Wir sind sehr zufrieden mit diesem zweiten Platz. Am Anfang hatten wir einige Probleme, dann am 2. Tag konnten wir auch einige Bestzeiten fahren.”

Sepp Pointinger: „Wir haben mit Platz Drei unser Plansoll erfüllt. Das Auto hat keinerlei Beschädigungen, das ist wichtig für uns. Schließlich wollen wir heuer wieder einen erfolgreichen Safari Start in Kenya absolvieren.”

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