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Hat Stohlito den ÖM-Titel im Visier?

Manfred Stohl tritt bei der Jänner-Rallye im neu aufgebauten Erdgas-Subaru an, ein Auto, mit dem man sogar um den Staatsmeister-Titel fahren könnte...

Das OMV CNG (compressed natural gas) Rallye Team startet bei der Jänner-Rallye 2009 am 3./4. Jänner im Raum Freistadt in eine neue Ära. Erstmals geht jenes Team, das 2007 und 2008 den OSK-Pokal in der Alternativen Klasse gewonnen hat, in der Division I (Fahrzeuge der Klassen N4, A7, A6, A5) an den Start. Damit besteht für das OMV CNG Rallye Team auch die Möglichkeit um den Staatsmeistertitel in der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft zu kämpfen.

Stohl-Racing schafft Voraussetzung

Der Großenzersdorfer Tuningschmiede Stohl-Racing hat einen weiteren Meilenstein in der heimischen Rallyeszene gesetzt. Nachdem man 2007 den ersten Gesamtsieg mit einem gasbetriebenen Boliden erzielen konnte, hat man 2009 ein Topergebnis in der Meisterschaft im Visier.

Dafür wurde in den letzten Wochen ein Subaru Impreza MY07 so auf Erdgasbetrieb umgebaut, dass er in der Division I startberechtigt ist. Das heißt: Die technischen Daten entsprechen den benzbetriebenen Boliden der Klasse N4. Die Homologation der OSK wurde am vergangenen Freitag erteilt.

Mit Sieg auf Premiere eingestimmt

Hinter dem Steuer des innovativen Rallyefahrzeuges nimmt Manfred Stohl selbst Platz. Der langjährige OMV-Pilot hat sich dafür mit einem Gesamtsieg bei der Waldviertel-Rallye eingestimmt, wo er im November zum ersten Mal nach einem Jahr wieder in Österreich am Start war.

Stohl: „Wir haben den Subaru in nur wenigen Wochen aufgebaut und mussten eine komplett neue Technik entwickeln, damit wir für die Division I regelkonform sind. Ich denke, dass wir dadurch dort stehen, wo wir vor zweieinhalb Jahren mit dem OMV CNG Mitsubishi waren. Das heißt auch, dass es sicher einige Zeit dauern wird, bis wir mit diesem Auto wirklich siegfähig sind.“

Stohl sehnt die Schneemassen herbei

Für die Premiere des mit Biogas betriebenen Subaru Impreza erhofft sich der 36-jährige Wiener jede Menge Schnee. Das liegt nicht nur daran, dass sich Stohl auf diesem Untergrund sehr wohl fühlt.

"Der noch vorhandene Leistungsnachteil unseres neuen Boliden kommt bei Schnee nicht so zum Tragen und wir können eine ordentliche Vorstellung abliefern. Aber wir sind uns bewusst, dass dieser Einsatz ein erster Test ist, auf den wir für die Weiterentwicklung dieses Projektes aufbauen und wertvolle Erkenntnisse sammeln können“, so der Gruppe-N-Weltmeister von 2000 und WM-Vierte des Jahres 2006.

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