RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: ARBÖ-Rallye

Das Ziel vor Augen

Kein Glück hatte Alfred Leitner bei der Arbö-Rallye. Öl auf der Kupplung des Peugeot machte eine Weiterfahrt unmöglich.

Foto: Leitner

Kein Erfolgserlebnis für Alfred Leitner beim vorletzten Lauf zur Rallye-Staatsmeisterschaft, der ARBÖ-Rallye mit Start in Liezen. Dabei hatte alles wirklich gut begonnen. Vor allem die Zusammenarbeit mit der neuen Copilotin: Auf den Freitag-Sonderprüfungen rund um Spittal am Pyhrn im südlichsten Oberösterreich funktionierte die Kommunikation mit der routinierten Hessin Jasmin Noll von Anfang an hervorragend. So gut, dass sich Leitner am Abend sogar zum Urteil "die beste Copilotin, mit der ich je gefahren bin" hinreißen ließ.

Tatsächlich lag das Team mit seinem zehn Jahre alten Peugeot 206 RC nach den sieben Sonderprüfungen der ersten Etappe auf Platz neun in der 2WD-Wertung. Also genau dort, was man sich ursprünglich als Ziel gesetzt hatte. Die Wetterverhältnisse waren übrigens ungemein schwierig: Ständige Regenschauer in unterschiedlicher Stärke bei nicht mehr als 12 Grad. Nicht gerade das, was man unter einem schönen Sommerabgang versteht.

Der Samstagvormittag, wo Sonderprüfungen rund um Admont auf dem Programm standen, lief bei weitgehend unverändertem Wetter ziemlich unverkrampft ab. Wie schon im Vorjahr zum selben Zeitpunkt plätscherte das Geschehen ohne Dramen dahin. Am frühen Nachmittag jedoch im Zuge der dritten Überquerung der Kaiserau in nördlicher Richtung versagte auf einmal die Kupplung des Peugeot. Da die letzten Kilometer der Prüfung bergab führen, rollte man noch bis ins Ziel am Rand von Admont, musste dort jedoch aufgeben.

"Es sieht so aus, als ob ein Simmering gebrochen und Öl in die Kupplung getropft ist", so ein enttäuschter Alfred Leitner. "Wir hatten fast keinen Vortrieb mehr. Unmöglich damit noch die folgende Sonderprüfung zu bestreiten. Abgesehen davon, dass man so etwas in der knappen Zeit im Service ohnehin nicht reparieren kann. Und es wären noch vier weitere Sonderprüfungen zu absolvieren gewesen."

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: ARBÖ-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

WRC Monte-Carlo: Bericht

Oliver Solberg siegt bei Eis und Schnee

Oliver Solberg schreibt Geschichte: Der 24-Jährige gewinnt die Rallye Monte-Carlo 2026 und wird zum jüngsten "Monte"-Sieger in der Geschichte der WRC. Keferböck/Minor gewinnen den WRC Masters Cup.

M-Sport: Neuer Look, neues Duo

M-Sport präsentiert den Puma Rally1

M-Sport startet mit neuem Look in die WRC-Saison 2026 - Der Ford Puma Rally1 zeigt frische Farben und ein irisches Fahrerduo - In Monte Carlo geht es los

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.