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ORM: ARBÖ-Rallye

Das Ziel vor Augen

Kein Glück hatte Alfred Leitner bei der Arbö-Rallye. Öl auf der Kupplung des Peugeot machte eine Weiterfahrt unmöglich.

Foto: Leitner

Kein Erfolgserlebnis für Alfred Leitner beim vorletzten Lauf zur Rallye-Staatsmeisterschaft, der ARBÖ-Rallye mit Start in Liezen. Dabei hatte alles wirklich gut begonnen. Vor allem die Zusammenarbeit mit der neuen Copilotin: Auf den Freitag-Sonderprüfungen rund um Spittal am Pyhrn im südlichsten Oberösterreich funktionierte die Kommunikation mit der routinierten Hessin Jasmin Noll von Anfang an hervorragend. So gut, dass sich Leitner am Abend sogar zum Urteil "die beste Copilotin, mit der ich je gefahren bin" hinreißen ließ.

Tatsächlich lag das Team mit seinem zehn Jahre alten Peugeot 206 RC nach den sieben Sonderprüfungen der ersten Etappe auf Platz neun in der 2WD-Wertung. Also genau dort, was man sich ursprünglich als Ziel gesetzt hatte. Die Wetterverhältnisse waren übrigens ungemein schwierig: Ständige Regenschauer in unterschiedlicher Stärke bei nicht mehr als 12 Grad. Nicht gerade das, was man unter einem schönen Sommerabgang versteht.

Der Samstagvormittag, wo Sonderprüfungen rund um Admont auf dem Programm standen, lief bei weitgehend unverändertem Wetter ziemlich unverkrampft ab. Wie schon im Vorjahr zum selben Zeitpunkt plätscherte das Geschehen ohne Dramen dahin. Am frühen Nachmittag jedoch im Zuge der dritten Überquerung der Kaiserau in nördlicher Richtung versagte auf einmal die Kupplung des Peugeot. Da die letzten Kilometer der Prüfung bergab führen, rollte man noch bis ins Ziel am Rand von Admont, musste dort jedoch aufgeben.

"Es sieht so aus, als ob ein Simmering gebrochen und Öl in die Kupplung getropft ist", so ein enttäuschter Alfred Leitner. "Wir hatten fast keinen Vortrieb mehr. Unmöglich damit noch die folgende Sonderprüfung zu bestreiten. Abgesehen davon, dass man so etwas in der knappen Zeit im Service ohnehin nicht reparieren kann. Und es wären noch vier weitere Sonderprüfungen zu absolvieren gewesen."

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