RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Weiz-Rallye

Gelungene Premiere macht Lust auf mehr

Die Rallye Weiz wird auch heuer als ÖM-Lauf ausgetragen. Mit 14 Sonderprüfungen gibt es zwei mehr als im Vorjahr, eine davon ein Klassiker.

Begonnen hat der Rallye Club Steiermark mit der Rallye Weiz in der Austrian Rallye Challenge. Dort holte man sich von 2008 bis 2010 die ersten wichtigen Erfahrungen.

Im Jahre 2011 übernahm der bisherige „Helfer“ Mario Klammer das Kommando, dies mit dem Vorsatz, eine Stufe weiter zu klettern: „Ich nahm mir deshalb gleich eine Auszeit, um alles neu zu strukturieren und mich bestens auf mein Vorhaben, die Rallye Weiz ab dem Jahre 2012 als Staatsmeisterschaftslauf auszutragen, vorzubereiten.“

Nach erfolgreicher Vorbereitungsarbeit meldete man bei der Obersten Nationalen Sportkommission (OSK) die Rallye Weiz „neu“ als Staatsmeisterschaftslauf an und erhielt den Zuschlag. Damit war man im Konzert der „Großen“ angekommen.

Dazu Organisations-Head Mario Klammer: „Die Rallye braucht nicht nur mich, sondern auch 199 weitere tolle Personen, die teilweise unentgeltlich ihr Bestes geben. Wir haben es gemeinsam geschafft, für eine erfolgreiche Premiere im letzten Jahr zu sorgen. Doch es gibt immer wieder Verbesserungen und auch Steigerungspotentiale, diese wollen wir auch heuer wieder erfolgreich abrufen.“

Heuer wird man vom 9. bis 10. August, 14 Sonderprüfungen (zwei mehr als im Vorjahr) mit einer Länge von über 190 Kilometer zu bewältigen haben. Die restlichen Kilometer auf den Verbindungsetappen werden prozentuell verkürzt werden.

Die Charakteristik der einzelnen Prüfungen begeistert Fahrer und Fans. Schon im letzten Jahr haben sich einige Klassiker herauskristallisiert, aber 2013 wird es eine neue Prüfung geben, ein echten Klassiker der 70er und 80er-Jahre.

Diese Prüfung zählte schon damals bei der Alpenfahrt zur Rallye-Weltmeisterschaft und ist vielen durch die besondere Charakteristik noch bestens bekannt. Dort sind schon Legenden wie Sepp Haider, Gabi Husar, Franz Wittmann sen., sowie aus internationaler Sicht Walter Röhrl unterwegs gewesen.

Rein sportlich wird trotz der wirtschaftlichen Einbußen in allen Bereichen ein qualitativ hochwertiges Starterfeld erwartet. Die Rallye Weiz zählt zur österreichischen Staatsmeisterschaft, zur historischen Staatsmeisterschaft, zum Alpe Adria Cup und zum Opel Corsa OPC Cup.

Aber darüber hinaus sieht Mario Klammer noch weitere Möglichkeiten: „Wir haben das Glück, dass auch heuer wieder rund zwanzig regionale Teams aus dem Bezirk Weiz bei ihrer Heimrallye am Start sein werden. Weiters bin ich mit sehr vielen Fahrern und Teams aus dem In- und Ausland in gutem Kontakt und habe schon die eine oder andere Absichtserklärung von Kapazundern mit tollen Autos für ihren Start bei der Rallye Weiz bekommen.“

Wesentlich ist der Umstand, dass 20 verschiedene Gemeinden von der Rallye betroffen sind. Da die Resonanz aus dem Vorjahr dort bezüglich der wirtschaftlichen und touristischen Situation sehr positiv beurteilt wurde, war es heuer möglich, die Auflage 2013 noch weiter auszubauen.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Weiz-Rallye

Weitere Artikel:

Luca Waldherr im motorline-Talk

„Ein Meilenstein für Waldherr Motor Sport“

Waldherr Motor Sport feierte am Wochenende mit Timo Schulz den Titel in der JuniorERC - für Teambetreiber Luca Waldherr ist es der erste Euopameistertitel. Wir baten ihn zum Interview.

ARC, Herbstrallye: Bericht Wanko

Glücksfall trotz Ausfalls

Auch wenn es mit einem Ergebnis in Wertung knapp nicht geklappt hat, war der Umstieg von Mario Wanko auf eine stärkere Motorisierung als bisher gewohnt ein Erfolgserlebnis

ARC, Herbstrallye: Bericht Mayer

Mayer nur knapp am Podium vorbei

Knapp verpasst ich auch daneben – Daniel Mayer und Co-Pilot Jürgen Klinger beendeten am Samstag die zur Austrian Rallye Challenge zählende Herbst-Rallye im Raum Waidhofen/Thaya mit ihrem Citroen C3 Rally2 auf dem vierten Gesamtrang

ARC, Herbstrallye: Bericht ZM Racing

Solide Leistung von ZM-Racing

Christoph Zellhofer auf Podium Dritter, Vater Max wurde Sechster. Damit beendete das Rallye Team seine bisher erfolgreichste Saison