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ORM: Rallye Liezen

Rang drei in Liezen, Rang zwei in der ORM

Mario Saibel konnte trotz seines Ausfalls am ersten Tag der Rallye Liezen das Podium erreichen und den Vize-Staatsmeistertitel sichern.

Foto: Saibel

Mario Saibel hat es geschafft! Der 40-jährige Pilot des Skoda Fabia S2000 vom Team BRR belegte bei der Premiere der Rallye Liezen vergangenes Wochenende hinter Staatsmeister Raimund Baumschlager und Gerwald Grössing Rang drei und fixiert damit vorzeitig seinen Vize-Staatsmeistertitel. Mit fünf Podestplätzen bei nur fünf Rallye-Teilnahmen in dieser Saison überzeugte Saibel vor allem durch seine Konstanz auf hohem Niveau. Dabei wäre sein Einsatz in Liezen beinahe schon am ersten Tag vorzeitig vorbei gewesen.

Herrliche Straßen durch eine traumhafte Landschaft, jede Menge Speed und als Draufgabe noch eine spektakuläre Super-Special als Publikums-Highlight am Freitag: Schon bei ihre Premiere bot die Rallye Liezen alles, was das Motorsport-Herz begehrt. Äußerst turbulent verlief der von Andreas Aigner und Barbara Watzl organisierte Staatsmeisterschaftslauf für Mario Saibel: Als Tabellenzweiter in die Steiermark gereist, fühlte sich der Unternehmer aus Wien von der ersten Sonderprüfung an wohl, ging ein hohes Tempo und duellierte sich vom Start weg mit Gerwald Grössing um den zweiten Rang hinter dem wieder einmal übermächtigen Raimund Baumschlager. Bis zur letzten Sonderprüfung am Samstag: „Ich war wirklich zufrieden, weil ich mit sehr wenig Risiko schnell unterwegs war. Außerdem sind wir ausschließlich gebrauchte Reifen gefahren. Somit
war es sehr positiv für mich, daß ich mit Gerwald um Platz zwei kämpfen konnte. Leider ist mir auf der SP8 ein Fahrfehler unterlaufen, ich touchierte mit dem rechten Vorderreifen einen Eisensteher und hab mir das rechte Vorderrad ausgerissen. Wir waren um drei Zentimeter zu weit innen, aber das war leider zu viel“

Doch Mario Saibel hatte Glück im Unglück: Das Team von BRR schaffte es, den Skoda Fabia S2000 rechtzeitig wieder fit zu bekommen, am Sonntagmorgen stand der Wiener schon wieder am Start und konnte im Super-Rallye-Modus die Aufholjagd starten. Und tatsächlich: Im Laufe des zweiten Tages holten Saibel und Copilot Pirmin Winklhofer zunächst den Subaru-Pilot Christian Mrlik ein und profitierten dann vom erneuten Pech Hermann Neubauers, der kurz vor Schluss einem Differenzialschaden zum Opfer fiel. Das Resultat: Rang drei und damit der fünfte Podestplatz im fünften Einsatz 2014.

„Ich bin natürlich happy über den Vizemeister-Titel. Es war von Beginn an ein riskantes Unterfangen, nur fünf Rallyes zu fahren. Doch am Ende hat sich unsere Konstanz bezahlt gemacht“, so ein rundum zufriedener Mario Saibel im Ziel. „Mein Dank gilt an dieser Stelle den Jungs vom Team BRR, ohne deren Einsatz die Rallye schon vorzeitig vorbei gewesen wäre. Gratulation auch an Andreas Aigner, der mit der Rallye Liezen auf Anhieb ein Top-Event auf die Beine gestellt hat. Die Rallye Liezen ist zweifellos eine Bereicherung für die Staatsmeisterschaft.“

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