RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Rebenland-Rallye

„Wir sind bereit“

Die vierte Auflage der Rebenland-Rallye in rund einer Woche bringt der Wirtschaft eine zusätzliche Wertschöpfung bis zu 300.000 Euro.

Foto: Michael Jurtin

Noch eine Woche bis zum Start der nunmehr vierten Rebenland-Rallye, und im Organisations-Team rund um dessen Vorsitzenden Erich Plasch herrscht jener Mix aus Gelassenheit und Zuversicht, welcher den zweiten Staatsmeisterschaftslauf des Jahres so einzigartig macht.

„Wir sind bereit“, heißt es, wo man hinhört. Die Vorbereitungsarbeiten sind abgeschlossen bzw. in der Endphase. Selbst ein gesperrter Bahnübergang auf der B69 in Ehrenhausen, der am nächsten Freitag mitten auf dem Weg zu den fünf Sonderprüfungen des ersten Tages liegt, sorgt nicht für Unruhe. Gerhard Karner vom Organisationsbüro: „Kein Problem. Jeder der die Sonderprüfung sehen will, kommt über eine Umleitung über Retznei dorthin.“

Nun beginnt also das Warten auf die Stars mit ihren Boliden ebenso wie auf die schon obligaten rund 15.000 Fans, die der Region Leutschach an der südsteirischen Weinstraße am 27./28. März ihren Besuch abstatten werden.

Kein Wunder also, dass es vonseiten der Wirtschaft Lobeshymnen für das Motorsportereignis gibt. „Das bringt der Region eine zusätzliche jährliche Wertschöpfung von bis zu 300.000 Euro“, sagt Direktor Dr. Karl-Heinz Dernoscheg von der WKO Steiermark. Den Beweis liefert die Statistik. Lagen die durchschnittlichen Nächtigungszahlen im Rebenland zwischen 2006 und 2011, also vor Rallye-Zeiten, im März bei 600, so stiegen diese von 2012 bis 2014 auf 1600, wobei das absolut beste Jahr 2013 mit 2300 Nächtigungen aufwarten konnte. Dr. Dernoscheg weiter: „Daher ist die Rebenland-Rallye zu einem absolut wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden, ein Turbo für viele Betriebe in der Umgebung. Sie gehören damit ebenfalls zu den Siegern dieser Veranstaltung.“

Mit vier von insgesamt acht Läufen ist die Steiermark am häufigsten im österreichischen Rallye-Staatsmeisterschafts-Kalender vertreten. Neben Leutschach wird auch in Pinggau, in Weiz und in Liezen um Punkte gefahren.

Doch nicht nur die landschaftliche Schönheit der aktuellen Rallye lockt Fahrer und Fans nach Leutschach. Rekord-Staatsmeister Raimund Baumschlager, der alle drei bisherigen Rebenland-Rallyes gewinnen konnte, bringt es auf den Punkt: „Es ist die unglaubliche Herzlichkeit, die einen Start in der Südsteiermark immer wieder zu einem Erlebnis werden lässt. Durch die hohe Akzeptanz und das riesige Interesse seitens der Bevölkerung hat man einfach das tolle Gefühl, jedes Jahr mitten unter guten Freunden zu sein.“

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Rebenland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

WRC Monte-Carlo: Bericht

Oliver Solberg siegt bei Eis und Schnee

Oliver Solberg schreibt Geschichte: Der 24-Jährige gewinnt die Rallye Monte-Carlo 2026 und wird zum jüngsten "Monte"-Sieger in der Geschichte der WRC. Keferböck/Minor gewinnen den WRC Masters Cup.

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.

Am 27. und 28. Februar kehrt der Rallyesport nach 15 Jahren zurück in das Triestingtal. Mit der ARC Rallye Triestingtal feiert die Austrian Rallye Challenge einen fulminanten Saisonauftakt....

WRC Monte-Carlo: Nach SP12

Solberg kontrolliert das Geschehen

Toyota bleibt nach elf Wertungsprüfungen beim Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Monte Carlo mit einer Dreifachführung auf Kurs. Auf Kurs liegen auch Keferböck/Minor mit der Führung im WRC Masters Cup.

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.