RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Schneebergland-Rallye

Des einen Freud' - des anderen Leid...

Das Duell der beiden R5-Piloten Baumschlager und Grössing wurde schon auf SP 3 vorläufig beendet, der Hausherr erlitt einen „Patschen“…

Foto: Daniel Fessl/www.motorline.cc

Das Duell der beiden R5-Piloten (Raimund Baumschlager - Škoda Fabia R5, Gerwald Grössing - Ford Fiesta R5) an der Spitze fand schon auf der dritten Sonderprüfung sein vorläufiges Ende: Der Hausherr Grössing hatte einen „Patschen". Als wäre das nicht schon genug, machte sich auf Sonderprüfung fünf ein Problem mit der Pumpe der Servolenkung bemerkbar, eine für die im Winter verletzte Schulter wenig vorteilhafte Therapie.

Für Raimund Baumschlager lief die Fahrt dagegen angenehm konträr. Der Fabia R5 machte keine Probleme, sein nach dem Herzinfarkt gesundheitlich erholter Co-Pilot Ruben Zeltner lieferte ebenso eine Top-Leistung ab - Resultat: Platz 1 nach der ersten Etappe mit über einer Minute Vorsprung auf das restliche Feld.
Hinter dem Führungsduo werden die Zeitabstände jedoch immer enger: Den dritten Platz im Zwischenklassement hält Gerald Rigler, innerhalb von 15 weiteren Sekunden lauern Christian Schuberth-Mrlik und Hermann Gassner. Beide sind wild entschlossen, den letzten Podiumsplatz an sich zu reißen.

Simon Wagner, der erst 22-jährige Mitsubishi Evo III-Pilot schonte strategisch seine Schotterreifen auf dem Asphalt der Kalten Kuchl, um auf losem Untergrund die hohen Stollen der Pneus richtig zu nutzen. Diese Strategie brachte ihm die Führung in der Klasse RC10.2 und den respektablen 6. Platz im Gesamtklassement, 6,2 Sekunden vor seinem Konkurrenten Martin Kalteis.

Leichtes Spiel in der Meisterschaft der zweiradgetriebenen Fahrzeuge hatte Michael Böhm, da sein großer Konkurrent Daniel Wollinger schon auf Sonderprüfung vier ausfiel. Selbst ein kurzfristiges Bremsproblem konnte den Niederösterreicher nicht aus der Bahn werfen, er führt mit über zwei Minuten Vorsprung in seiner Klasse und belegt gesamt Platz 8.

Die zweite Etappe startet am Samstag vormittag, 09:00 Uhr mit einer Aufwärmübung: die heute schon befahrene Strecke Tiefental-Kalte Kuchl wird in der Gegenrichtung befahren. Am Nachmittag steigt dann das Grande Finale: Um 13 Uhr startet mit dem Rundkurs Bieglhof die Königsprüfung über 35km Länge und 100% Schotter. Sie wird zweimal befahren und die Besten der zweiten Fahrt mit Zusatzpunkten für die Meisterschaft belohnt.

Der Zieleinlauf erfolgt um 16:25 Uhr in Rohr am Gebirge.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Schneebergland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ARC Rallye Triestingtal: Vorschau Neulinger

Marcel Neulinger: Testrallye im Triestingtal

Doppelstaatsmeister Marcel Neulinger nutzt die brandneue ARC Rallye Triestingtal im BWT Lancia Ypsilon Rally4 HF mit Co-Pilot Jürgen Heigl als Testrallye für die bevorstehenden Asphalt-Events.

Sepp Pointinger im Interview

„Hätten 10-15 Historische mehr!“

Rallye-„Urgestein“ Sepp Pointinger erzählt von seinem Start bei der Monte Historique, erklärt warum er seit 2011 nicht mehr in Österreich startet und bringt einen Vorschlag zur Bewertung von Sitzen, Gurten und dergleichen ein.

ARC Rallye Triestingtal: Bericht Neulinger

Erfolgreiche Testrallye in Niederösterreich

Mit Rang zwei in der 2WD-Wertung konnte Doppelstaatsmeister Marcel Neulinger nach dem Test-Einsatz bei ARC Rallye Triestingtal in Niederösterreich zufrieden Bilanz ziehen.

ARC Rallye Triestingtal: Vorschau Mayer

Viel Neues bei Daniel Mayer vor Start im Triestingtal!

Nach einem dreitätigen Promotions-Auftritt bei der Motorsport-Show im Liesinger EK „Riverside“ steht Daniel Mayer kommenden Samstag (28.2.) beim Comeback der Triestingtal-Rallye im Raum Berndorf am Start.

Riverside, Joanneum & Triestingtal

Viel Rallye auf drei Bühnen

Binnen einer Woche kommen Rallyefans bei gleich drei Events auf ihre Rechnung: Motorsportshow Riverside, Rallye-Event in Graz und Podiumsdiskussion am Vorabend der ARC Rallye Triestingtal.