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ORM: Liezen-Rallye

Einige Neuerungen im Ennstal

Mit neuem Hauptsponsor steht die Škoda Rallye Liezen in den Startlöchern, auf Fans und Fahrer warten neue SP und ein kompakter Zeitplan.

Foto: Harald Illmer

Der siebente von insgesamt acht Läufen zur österreichischen Rallyestaatsmeisterschaft steht in den Startlöchern: Mit einer sehr erfolgreichen Premiere im Vorjahr hat sich die Rallye rund um die Bezirkshauptstadt Liezen gleich zu einem Fixpunkt in der heimischen Rallyeszene gemausert. Doch damit haben sich das Veranstalterduo, bestehend aus Ex-PWRC-Weltmeister Andi Aigner und seiner Partnerin Barbara Watzl, sowie das gesamte Organisationsteam nicht zufrieden gegeben – und die Anstrengungen der letzten Monate haben sich gelohnt, wie ein Ausblick auf die Škoda Rallye Liezen, die am 4./5. September 2015 über die Bühne gehen wird, zeigt.

Mit Škoda Österreich konnte der perfekte Partner für die Rallye gewonnen werden, freut sich Andi Aigner: "Škoda und der Rallyesport, das ist eine seit Jahrzehnten untrennbar miteinander verbundene Erfolgsgeschichte, auf internationaler Ebene wie auch in Österreich. Wir freuen uns sehr, dass wir eine derart großartige und legendäre Marke als offiziellen Namensgeber und Hauptsponsor für unsere Veranstaltung gewinnen konnten – und wir wünschen uns natürlich eine langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit."

Im Zuge der neuen Partnerschaft konnte auch das Rallyezentrum verlegt werden. Es wird auf dem weitläufigen Gelände der Firma Autohaus Berger in Liezen sein, wo der Rallyetross großzügige Räumlichkeiten vorfindet: "Wir haben dort das Rallye- und das Pressezentrum untergebracht", berichtet Barbara Watzl, "womit wir dem Organisationsteam, den Funktionären der OSK und den zahlreichen Journalisten perfekte Arbeitsbedingungen bieten können."

Die Vorbereitungsarbeiten für die Škoda Rallye Liezen sind natürlich längst in den finalen Zügen, die Ausschreibung ist online und die Nennungen trudeln bereits jetzt beständig ein. Als Nennschluss gilt der 24. Aug. 2015, und man ist sich sicher, das gute Nennergebnis aus dem Vorjahr zumindest halten zu können. Ein Grund für den Optimismus sind die Neuerungen, die man im Interesse der Fahrer und der Rallyefans getätigt hat.

So wurde der ohnehin schon kompakte Zeitplan weiter gestrafft, auf langwierige Regrouping- und Mittagspausen wurde verzichtet: "Die Teams sind hier um Rallye zu fahren, nicht um zu warten", so Andreas Aigner, der das Warten natürlich auch aus Fahrersicht nur allzu gut kennt: "Das kann wirklich zermürbend und langwierig sein", so der Steirer, der mit einer kompakten und schnellen Veranstaltung seine Vorstellungen einer Rallye umsetzt. Für zusätzliche Spannung sorgen neue Sonderprüfungen, die man im Ennstal gefunden hat.

"Auf der ersten Etappe am Freitag warten auf die Fahrer gleich drei neue Prüfungen", freut sich Barbara Watzl: "Die neuen Strecken sind eine Bereicherung für die Rallye sind, spektakulär und anspruchsvoll. Wir sind schon gespannt, was die Fahrer dazu sagen werden. Zudem haben wir auch den Rundkurs in Liezen auf Wunsch der Gemeinde verlängert – das heißt, es gibt noch mehr Action und noch mehr Platz für die Fans, die hoffentlich auch in diesem Jahr so zahlreich wie im Vorjahr erscheinen werden."

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