RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Rebenland-Rallye

Rebenland brachte Zellhofer kein Glück

Christoph Zellhofer blieb auf der vorletzten SP mit Motorschaden liegen, nachdem er schon zuvor über Leistungsverlust geklagt hatte.

Foto: Dominik Fessl

Nachdem man den von ZM Racing neu aufgebauten Suzuki Swift S1600 nach einer Schneerosen-Rallye mit kleineren Anfangsproblemen wieder in Schuss gebracht hatte, durfte man annehmen, dass es bei der ÖM-Premiere im Rebenland nur mehr bergauf gehen würde. Unter der Devise "Feuer frei!" sollten Christoph Zellhofer/Andre Kachel versuchen, in der Juniorenstaatsmeisterschaft wichtige Punkte einzufahren und damit auch in der 2WD-Meisterschaft ein gutes Resultat zu erreichen. Leider kam es aber anders, als man im Hause Zellhofer geplant hatte: Nach den ersten Prüfungen der Rebenland-Rallye wurde immer mehr ersichtlich, dass man auf den Prüfungen um etwa drei Sekunden auf den Kilometer gerechnet langsamer war als im letzten Jahr.

Christoph Zellhofer: "Ich konnte mir diesem Leistungsverlust echt nicht erklären. Ich machte keine gravierenden Fehler, trotzdem stimmten die einzelnen Zeiten nicht. Dies war am ersten Tag so und ist auch am Finaltag gleich schlecht geblieben. Das war eine absolut neue Situation für mich. Ich wollte den Wagen aber erst mal ins Ziel bringen, um danach alles mit unserem Team zu besprechen und zu analysieren. Am Start zur vorletzten Prüfung bin ich dann leider ganz schlecht weggekommen. Bei einer anschließenden Bergaufpassage hat es dann plötzlich einen Schnalzer gemacht, und das ganze Öl ist im Motorraum verspritzt gewesen. Damit war's vorbei mit der Rallye. Schade um mögliche Punkte für die Meisterschaft."

ZM Racing mit Teamchef und Christophs Vater Max Zellhofer wird sich nun bemühen, den Suzuki Swift S1600 wieder so zu revidieren, dass man in drei Wochen bei der Lavanttal-Rallye in Wolfsberg einen erfolgreichen Neuanfang in der Meisterschaft feiern kann.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Rebenland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, Mühlstein Rallye: Vorschau

Bunt gemischtes Feld aus sieben Ländern

Die SG Toolbox Mühlstein Rallye powered by Baumentor wartet mit 77 Teams aus 7 Ländern auf! Mit Startnummer 1 bringt der Tscheche Adam Brezik Europameisterschafts-Flair nach Schwertberg. In der Austrian Rallye Challenge sind sämtliche Topteams am Start....

WRC Finnland 2026: Bericht

Nächster Pajari-Sieg nach Ogier-Drama

Zweiter WRC-Sieg in Folge für Sami Pajari: Der Toyota-Pilot gewinnt seine Heimrallye, nachdem Sebastien Ogier auf dramatische Weise ausscheidet. Keferböck/Minor auf Platz 2 der WRC Masters.

Mit neuen Investoren, einem CEO aus der Formel 1 und dem WRC27-Reglement stellt die FIA die Weichen für die Zukunft des Rallyesports

Als Reaktion auf die Kolumne von Peter Klein hat sich nun auch motorline.cc-Kolumnist und Ex-Staatsmeister Achim Mörtl zu Wort gemeldet: Über die sportliche Entwertung der Stoppuhr und die absurde Vermarktung im WRC Masters Cup

ARC, Rallye Weiz: Bericht Lindner

Hans Georg Linder führt in der ARC-Clubmeisterschaft

Seit 30 Jahren fährt Hans Georg Lindner Rallyes - schon 2012 gelang es ihm, mit einem historischen Fahrzeug ARC-Clubmeister zu werden. Heuer könnte er dieses Kunststück wiederholen...