RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Lavanttal-Rallye

Vorzeitiges Saisonende für Handler

Nach Tag eins noch auf dem achten 2WD-Platz gelegen, sorgte ein Überschlag am Samstag für das allzu vorzeitige Ende der Saison 2017.

So hatten sich das Alois Handler und sein Co-Pilot Andreas Scherz den Ausgang der Rallye ganz und gar nicht vorgestellt: Nach der ersten Etappe des zweiten Laufs der Rallye-ÖM 2017 rund um Wolfsberg war das Wiener Neustädter Team mit seinem Peueot 207 noch auf Platz 8 in der 2WD-Wertung gelegen – also durchaus im Rahmen der Vorgabe, die da lautete, den sechsten Platz der Rebenland-Rallye zu wiederholen.

Leider wurde man am Samstag Vormittag bei der ungemein schnellen Abfahrt vom Schulterkogel, der zweiten Sonderprüfung des Tages, ein Opfer spezieller meteorologischer Verhältnisse. Als Handler mit hoher Geschwindigkeit um eine Kurve kam, schien ihm plötzlich die Sonne mitten ins Gesicht. Zwei, drei Sekunden Blindflug genügten, um den Bremspunkt für die nächste Kurve zu verpassen – und schon ging es ab: zunächst gegen einen Felsen, ehe das Auto umkippte und auf der Straße auf dem Dach liegen blieb. Verletzt wurde niemand, aber das Auto war ziemlich mitgenommen.

Zurück in der Servicezone war für Handler die Entscheidung schon gefallen: "Das war's mit der Saison 2017. Wir werden dieses Jahr nicht mehr fahren, und ich werde mir genau überlegen, wie ich weitermache. Weiterfahren werden wir aber sicher. Bei der nächsten Rallye in drei Wochen rund um Pinggau konzentriere ich mich aufs Mechanikerdasein zur Betreuung von Fredi Leitner; eigentlich gar nicht so schlecht für ihn, weil er letzten Oktober im Waldviertel, als ich es genauso gemacht habe, auch problemlos das Ziel erreicht hat."

Mit einem Augenzwinkern fügte er hinzu: "Die Firma Tasch verkauft jetzt nicht nur Peugeot, sondern auch Lada. Vielleicht baue ich mir zu diesem Anlass auch einen historischen Lada auf. Das würde Spaß machen, damit zu fahren, und entsprechende Teile findet man noch überall östlich von Österreich, vor allem in Ungarn – sogar recht preisgünstig."

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Lavanttal-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, Lavanttal Rallye: Vorschau

Frische Gesichter und neue Chancen im Lavanttal

Die Austrian Rallye Challenge geht nach dem grandiosen Saisonauftakt mit der ARC Rallye Triestingtal mit der Lavanttal Rallye in die zweite Runde. Dort könnten ungewohnte, neue Teams die ARC-Tabelle erobern. Für Spannung ist also gesorgt.

ORM/ARC/MRC, Lavanttal Rallye: Vorschau

Hungrige Meute hetzt ein Favoriten-Trio durchs Lavanttal

Die österreichische TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft kennt auch im heurigen Frühjahr keine Pause. Besonders zwischen der Rebenland Rallye in der Südsteiermark und der Lavanttal-Rallye in Kärnten bleibt den Akteuren fast schon traditionell kaum Zeit, um richtig durchschnaufen zu können.

Achim Mörtl Kolumne: Ausblick Lavanttal

Vom „Mitfahren“ und anderen Ausweichmanövern

Mit gewohnt spitzer Feder analysiert motorline.cc-Kolumnist Achim Mörtl die Herangehensweise von Michael Lengauer vor der Lavanttal Rallye - ein wenig „Empörungsgymnastik“ für die Osterfeiertage…

Die interessante. spannende Rebenland Rallye hat einige Fragen zum sportlichen Geschehen aufgeworfen - wir haben bei unserem Kolumnisten Achim Mörtl nachgefragt…

ARC, Lavanttal Rallye: Vorschau Nothdurfter

One more try – one more chance

Nach zwei Jahren steht für Alfons Nothdurfter wieder einmal ein Start in Wolfsberg und Umgebung auf dem Programm, es wird sein erstes Antreten im Lavanttal mit Christian Roschker und dem noch nicht lange im Besitz befindlichen Ford Fiesta Proto sein.

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Bericht ORM2

Zehntelsekunden-Krimi im Rebenland!

Ein unglaublich packendes Duell zwischen Günther Knobloch (Renault Clio Rally3) und Christoph Zellhofer (Suzuki Swift ZMX), das sich erst auf der allerletzten Sonderprüfung entschied, prägte die ORM2 bei der Rebenland-Rallye. Am Ende hatte Günther Knobloch um einen Wimpernschlag die Nase vorne.