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ORM: Lavanttal-Rallye

Knobloch: Sieg im ORC und M1 Rallye-Masters

Erstes Top-Ten-Ergebnis der Saison für Knobloch/Rausch: Das Subaru-Duo erkämpft sich bei der Lavanttal-Rallye zudem den Sieg im ORC und dem M1-Rallye-Masters.

Foto: Robert May

Mit frühlingshaftem Wetter und großartiger Kulisse wurde das Rallye Team wie auch 91 weitere Teams aus acht Nationen im Lavanttal empfangen. Darunter befanden sich auch acht Teams der M1-Rallye Masters. Eine nahezu fehlerfreie Rallye brachte dem Duo Knobloch/Rausch letztlich den Sieg in dem ORC (Österreichischen Rallye Cup), der M1 Rallye-Masters und das erste Top-10 Ergebnis in der Rallye-Gesamtwertung 2017. Den ersten echten „Big Moment“ des Duos überstand der WRX-STI zum Glück unbeschadet. 

Günther Knobloch: „Mit dem ersten Sieg in der M1 im Rebenland bei durchaus schon recht ansprechender Pace fühlten wir uns für das Lavanttal gut vorbereitet. Nach dem frühen Ausfall letztes Jahr hatten wir mit der Heimrallye meines Co-Piloten Jürgen Rausch also noch eine Rechnung offen. Um den Fehler vom letzten Jahr nicht zu wiederholen, starteten wir im „90 Prozent Modus“ in die Rallye. Unser Rhythmus wurde von Kilometer zu Kilometer besser, auch wenn wir erstmals ein paar Veränderungen am Setup vornahmen welche die Pace verschlechterten. Letztlich brachte uns aber auch das weiter, wir wissen mittlerweile recht gut was funktioniert und was nicht - letztlich konnten wir die Performance über die Rallye hindurch dank der Erkenntnisse wieder weiter verbessern. Unser Crew-Chief Walter hat das Baby wieder perfekt für die Rallye vorbereitet und machte am Wochenende auch wieder gemeinsam mit Mario und Manuel einen perfekten Job.“

Alle bekamen sportlich eine tolle Show geboten. Sowohl an der Spitze der ORM, als auch von den Subaru-Piloten. Das Duo Knobloch/Rausch fuhr letztlich eine fast fehlerfreie Rallye, was dem Team neben dem nahezu ungefährdeten Sieg in dem ORC und der M1 Rallye-Masters auch das erste Top-10 Ergebnis Gesamt bei über 90 Startern einbrachte. Zum Thema „nahezu“ gab der Grazer Rallye-Pilot nach der Rallye zu Protokoll; „In der SP 7 konnten wir eine echt super Pace gehen, nur neun ORM-Piloten lagen vor uns – somit hatten wir mit unserem seriennahen SUBARU WRX die erste Top-10 Zeit in Mitten der FIA-R-Reglements Prototypen platziert. Ich fühlte mich wohl im Auto, überpacte in der darauf folgenden SP 8 an zwei Stellen jedoch schon ein wenig, bevor ich in am Schulterkogel in einer schnelleren Links über eine Kuppe am Schotter etwas zu motiviert beschleunigte, und den WRX fast in die Kärntner Bergwelt feuerte. Aber – eben nur fast, der „big moment“ und Jürgen bremste meine Attacke-Gelüste wieder auf ein vernünftiges Maß ein, und wir beendeten die Rallye nach zwei weiteren Top-10 Zeiten ohne weitere „Big Moments“ als Sieger der ORC und Rallye Masters in den Top-10 der Gesamtwertung. Einen Spiegel „verbrauchten“ wir noch an einem Reifenstapel an einer Passage in der SP 10, an der unser Schrieb noch ein wenig Feinschliff benötigte – abgesehen davon war es aber eine perfekte Rallye für uns.“ 

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