RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Rebenland-Rallye

Aigner bändigte das World Rally Car

Nach nur wenigen Testkilometern im Ford Fiesta WRC war der siebente Gesamtrang für Gerhard Aigner ein mehr als respektables Ergebnis.

Foto: Daniel Fessl

Obwohl lediglich zehn Testkilometer beim Shakedown unmittelbar vor der Rallye in Leutschach an der südsteirischen Weinstraße zurückgelegt werden konnten, ist der siebente Gesamtplatz (fünftbester Österreicher) am Ende ein mehr als respektables Ergebnis, vor allem in Anbetracht des starken Starterfeldes. Der Umstieg von einem seriennahen Gruppe-N-Fahrzeug auf ein reinrassiges World Rally Car war ein enormer. Dennoch hatte Gerhard Aigner das Verständnis und auch die notwendige Geduld, sich in das Fahrzeug "einzufühlen". Ein Highlight der Rallye war sicherlich die fünfte Gesamtzeit auf dem Rundkurs Eichberg (SP 14).

"Mit dem Einsatz eines WRC in der österreichischen Rallyemeisterschaft hab ich mir einen Bubentraum erfüllt. Wenn Du das erste Mal in ein WRC einsteigst und wegfahren willst, denkst Du, Du musst das Autofahren neu lernen, aber wir haben uns schnell auf die neuen Gegebenheiten eingestellt und versucht, uns sukzessive zu steigern, ohne ein übertriebenes Risiko einzugehen", so ein sichtlich erleichterter Gerhard Aigner nach der Rallye.

Der nächste Einsatz ist in knapp drei Wochen bei der Lavanttal-Rallye, der Heimrallye von Aigners Co-Piloten Marco Hübler, geplant. Auch dort möchte man wieder den Ford Fiesta WRC vom italienischen GMA Racing Team an den Start bringen. Ein ausgiebiger Test wird sich in der Zwischenzeit nicht ausgehen. Der Shakedown der Rallye wird wiederum "zur Gewöhnung ans Gerät" genutzt. "Unser Auto hat noch jede Menge Potential, das es zu erfahren gilt. Wir möchten unsere Lernkurve auch im Lavanttal bestätigen und die eine oder andere Topzeit erzielen", so Gerhard Aigner abschließend.

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Rebenland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ORM, ET König Rallye: Vor dem Start

Im Murtal heulen ab heute die Motoren

Insgesamt 66 Teams starten in die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg / Erster Wertungsabschnitt ist heute Nachmittag um 14.35 Uhr der Rundkurs Gaal – Hammergraben

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

MRC, Rally Mecsek: Vorschau

Mitropa Rally Cup gastiert in Ungarn 

Bei der 59. Mecsek Rallye (11.-13.06.26) in Ungarn geht der Mitropa Rally Cup in seine 5. Runde der diesjährigen Meisterschaft.

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.