RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Škoda Rallye Liezen

Tamara Molinaro setzt Aufwärtstrend fort

7. Platz in der 2WD-Klasse: Mit wertvollen Erkenntnissen und einem guten Ergebnis hat Tamara Molinaro die Škoda Rallye Liezen beendet.

Fotos: RedBullContentPool

Nach 13 anspruchsvollen Asphalt-Sonderprüfungen über mehr als 150 SP-Kilometer rund um die Kleinstadt im steirischen Ennstal steuerte die 19-Jährige aus Moltrasio am Comer See den von Raimund Baumschlagers BRR-Team eingesetzten Adam R2 im stark besetzten Feld der 17 R2-Fahrzeuge auf den siebten Rang. Damit setzte die junge Italienerin an der Seite ihres erfahrenen Copiloten Giovanni Bernacchini ihren Aufwärtstrend fort.

Entsprechend zufrieden war Tamara Molinaro am Samstagabend nach der Zieldurchfahrt in Liezen: „Es war eine gute Rallye. Einige Dinge haben gut geklappt, andere weniger gut. Ich fand die Rallye schwieriger als letztes Jahr. In den Wald-Passagen war es stellenweise nass, die Pisten waren teils sehr schlammig. Am Samstagmorgen hatten wir ein kleines technisches Problem, als unser Adam R2 Bremsflüssigkeit verlor. Deswegen haben wir auch einmal eine Mauer berührt. Im Vergleich zum letzten Jahr habe ich mich fahrerisch sicherlich gesteigert. Auf der anderen Seite muss ich gestehen, dass ich damals noch etwas freier im Kopf war und weniger nachgedacht habe, weil ich weniger Druck gespürt habe. Und es ist für mich offensichtlich, dass ich an meinem Aufschrieb arbeiten muss."

Schon am Montag reist Tamara Molinaro nach Lettland, wo rund um die Ostsee-Hafenstadt Liep?ja das Finale zur Rallye-Junior-Europameisterschaft auf dem Programm steht. Den Schotter-Bewerb im Baltikum bestreitet Tamara wieder im Werks-Adam R2 des Opel Rallye Junior Teams.

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Škoda Rallye Liezen

Weitere Artikel:

Thierry Neuville fängt sich mehr als zehn Minuten Rückstand auf den Rallyesieger bei der Rallye Monte-Carlo 2026 ein - woran es bei Hyundai hapert

Neues Auto für WRC-Regeln 2027?

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden, welchen Weg man für das WRC-Reglement 2027 einschlägt - "Wir schauen uns im Moment wirklich alle Optionen an - alles"

Zu wenig Grip, zu viel Ärger

Hankook plant neuen Winterreifen für die WRC

Sebastien Ogier fand deutliche Worte, Hankook zeigt Verständnis: Nach der Rallye Monte-Carlo arbeitet der Hersteller an einem neuen WRC-Winterreifen

"Ouninpohja" gilt als Herzstück der Rallye Finnland: 2026 verschwindet die Kultprüfung aus dem Streckenplan - trotz gefeiertem Comeback nur zwei Jahre zuvor

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!