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ORM: Lavanttal-Rallye

Mit 170 Sachen durch das Lavanttal

Knobloch/Rausch, das Problem mit den Spiegeln und die Faszination, mit tw. über 170 über Schotterwege durchs Lavanttal zu brettern.

Fotos: Harald Illmer; Robert May

Vor knapp drei Wochen im Rebenland konnten Günther Knobloch und Jürgen Rausch einen perfekten Start in die Saison hinlegen: Der zwölfte Gesamtrang brachte sechs Punkte für Rang zehn in der Rallye-ÖM und 18 Punkte für Rang zwei im ORC ein. Zudem gab es für den seriennahen Subaru WRX STI die Höchstpunktezahl von 25 für den fünfte Sieg in Folge in der M1-Rallye-Masters-Wertung.

Abgesehen von einem fehlenden Spiegel und ein paar Schrammen an der Stoßstange blieb der Japaner unversehrt – ein Ergebnis, mit dem alle Beteiligten sehr zufrieden waren. Eine Zielankunft mit zwei funktionstüchtigen Spiegel im Rahmen der Lavanttal-Rallye wird wegen der vielen Strohballen und der unzähligen weiteren natürlichen Hindernisse teamintern jedoch erneut als eher unwahrscheinlich eingeschätzt. Wetteinsätze zu diesem Thema oder Spiegelspenden werden aktuell noch angenommen.

Knobloch: "Ja, das mit den Spiegeln ist ein Problem. Die kommen mir jedoch wirklich extrem breit vor, aber wie ich zu meinen Mechanikern immer sage: So lang das Auto nicht drauf liegt, ist doch alles in Ordnung. Letztes Jahr hatten wir hier nur einen Spiegel verbraucht, konnten dafür aber erstes Top-10-Ergebnis in der Gesamtwertung einfahren, zudem den ORC- und M1-Sieg sowie viele gute Erinnerungen mitnehmen. Die Prüfungen hier sind genial. Die Passage, wo wir auf der SP 5/7 Hammer-Prebl mit dem seriennahen Subaru mit Slicks und über 170 Sachen die Bergstraße runter sind ... einfach nur geil! So lange der Schrieb passt, ist die Geschwindigkeit nebensächlich. Nur wenn Schrieb, Timing oder Technik nicht stimmen, kann es kritisch werden."

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