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ORM: Schneebergland-Rallye

Das „Rallye-Herz“ ist zurück

Christian Schuberth-Mrlik startet seine ORM-Saison bei der Schneebergland-Rallye, wo er im Vorjahr bis zur letzten Prüfung mit dem nunmehrigen ORM-Leader Niki Mayr-Melnhof um den Sieg kämpfen konnte - und abflog. „Heuer werden wir es besser machen“, lacht „Mister Lik“...

Grafik: Mrlik Racing

Einmal mehr startet Christian Schuberth-Mrlik seine Saison in der Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft (ORM) mit der Schneebergland-Rallye, die am 23. Juni auf den wunderbaren Schotterstraßen rund um das idyllische Rohr im Gebirge steigen wird.

Mit an Bord sind wieder seine Sponsoren, darunter auch die Charity-Aktion „Poker mit Herz“. Christian Schuberth-Mrlik betont: „Ich freue mich sehr, dass mich diese Partner weiterhin unterstützen - für die Charity-Aktion macht man gerne Werbung. Es ist einfach großartig, dass diese Partner so ein großes Herz für meine Rallye-Leidenschaft haben.“

Neu hinzu kam das Logo der „Rallye W4neu“, denn „Mister Lik“ mutierte im Winter zum „rasenden Neo-Veranstalter“. Wenige Tage nachdem er beim vorjährigen Saisonfinale im Waldviertel mit dem vierten Platz hinter drei World Rally Cars brillieren konnte, haben Schuberth-Mrlik und einige Freunde die Organisationsarbeit der neuen Rallye W4 begonnen, welche am Saisonende ohne Meisterschaftsstatus ihre Premiere geben wird. Der Betreiber der in St. Leonhard ansässigen Werkstätte RMS Fahrzeugtechnik gibt ganz offen zu: „Die Arbeiten an der Rallye W4 waren sehr umfangreich - natürlich war mir das wohl bewusst, als ich diese Entscheidung getroffen habe. Doch ich bin nicht alleine, werde hier von einem tolllen Team unterstützt. Und natürlich nutze ich meine Rallyeeinsätze auch, um für diese neue Rallye die Werbetrommmel zu rühren.“

Mit Bernhard Ettel und BRR

Ein wichtiger Eckpfeiler im Team der Rallye W4 ist Ilka Minor - Österreichs erfolgreichste Copilotin, die mehr als 100 WM-Rallyes absolviert hat, saß im Vorjahr neben „Mister Lik“ und wurde so quasi „angesteckt“ von der Idee des bisherigen Lokalmatadors und Sensationssiegers 2014, die Rallye in seinem Heimatgebiet fortzuführen. Doch weil sie bereits Johannes Keferböck für dessen Saison zugesagt hat, musste sich Christian umsehen. Sein nächster Gedanke war Thomas Zeltner, der mit Raimund Baumschlager zahlreiche Siege errungen hat, doch „Thomas ist beruflich leider voll eingedeckt“, erklärt Christian, weshalb mit Bernhard Ettel nun der Copiloten-Staatsmeister 2016 und Vizestaatsmeister 2017 im Auto von Christian Schuberth-Mrlik Platz nehmen wird. Christian volller Freude: „Ich wollte auf jeden Fall einen Copiloten, der über ausreichend Erfahrung verfügt - jetzt habe ich den zurzeit Besten in Österreich neben mir sitzen, da kann man nur glücklich sein.“

Gezündet wird wieder ein Skoda Fabia R5 aus dem Hause Baumschlager Rallye Racing: „Da arbeiten diesmal alle BRR-Leute nur für mich, das ist natürlich großartig, denn ich schätze dieses Team sehr.“ Auch die Startnummer 9 gefällt „Mister Lik“: „Auf Schotter ist das kein Nachteil, ich bin mit dieser Nummer sehr glücklich.“ Der Hintergrund: „Vor mir wurden wie üblich die ASN-Prioritätsfahrer gereiht - und ich bin heuer noch keinen ORM-Lauf gefahren.“

„Heuer werden wir es besser machen!“

Dass es Christian Schuberth-Mrlik auf dem von ihm geliebten losen Untergrund auch wirklich ernst meint, hat er schon im Vorjahr bewiesen: Im Sekundenduell gegen den nunmehrigen ORM-Leader Niki Mayr-Melnhof setzte er auf der letzten Prüfung alles auf eine Karte - und flog ab. Christian lacht: „Heuer werden wir es besser machen!“ Das wäre dann ein Sieg?

Christian sagt: „Naja, Niki Mayr-Melnhof ist ein schneller Piot und er fuhr heuer schon alle Rallyes, während meine letzte Rallye jene im Waldviertel war. Gerwald Grössing im World Rally Car wird bei seiner Heimrallye auch unheimlich stark sein. Daher sage ich einmal so viel: Sicher werden wir wieder Gas geben! Ich bin topfit, habe mich in der doch langen Pause mit Laufen, Radfahren und Yoga gut vorbereitet und hoffe, dass es am Rallyetag Trockenwetter gibt. Schotter ist mein Lieblings-Untergrund, ich mag es, wenn Strecken ‚technisch’ sind, wenn also Fahrtalent nötig ist. Daher hoffe ich auch, dass ich vom Speed her keinen großen Anlauf benötige.Wir werden vor der Rallye einen kurzen Rollout vornehmen - einfach, um wieder mit den Abläufen im Cockpit geläufig zu werden.“

Dass auch seine Familie in Rohr im Gebirge dabei sein wird, freut Christian Schuberth-Mrlik sehr: „Das sind meine Motivatoren, sie geben mir jene Kraft, die ich an so einem komprimierten Rallyetag benötige.“

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