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ÖRM: "Rallye W4"

Ein Nennergebnis zum Herzeigen

Mit dem Starterfeld bei der Rallye W4 nächste Woche ist Organisations-Boss Christian Schuberth-Mrlik hochzufrieden.

Fotos: Harald Illmer

Die Fieberkurve steigt, die Entscheidung naht! Wer sich vom heutigen Samstag an eine Woche in die Zukunft beamt, der befindet sich mitten in der Rallye W4, also im Finallauf zur österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft 2019 im Waldviertel. Hierfür haben die Teams, die sich für den Showdown angemeldet haben, sogar noch Zuwachs bekommen. „Tut mir leid, mir ist eine Nennung, die im Spamordner gelandet ist, durchgerutscht. Das geht auf meine Kappe“, plagt Rallye-W4-Sekretärin Claudia Bidlas das schlechte Gewissen. Welches sie aber keineswegs haben muss, gilt sie doch seit vielen Jahren als absolut zuverlässigste Kraft in der Motorsport-Szene.

Beim „Spam-Nenner“ handelt es sich um den jungen Oberösterreicher Michael Lengauer, und das ist insofern ein interessanter Mann, weil er durch seine Teilnahme den schon sicher geglaubten Gesamtsieger im Österreichischen Rallye Cup Robert Zitta noch gefährden kann. Genauer gesagt: Lengauer liegt 21 Punkte hinter Zitta auf Platz zwei, könnte also bei einem Klassen-Sieg bei der W4 und gleichzeitigem Ausfall von Zitta noch das bessere Ende für sich haben. Seine Klasse hat der 25-jährige Mühlviertler heuer schon zum Saisonstart gezeigt, als er ausgerechnet bei seiner Jännerrallye-Premiere seinen Bamminger-Subaru WRX auf den vierten(!) Gesamtrang lenkte.

Rallye-W4-Organisations-Chef Christian Schuberth-Mrlik nimmt einen starken Mann mehr für seine Veranstaltung gerne hin: „Überhaupt bin ich über das Nennergebnis für die Rallye W4 mehr als happy. Das ist die letzte Rallye des Jahres, da braucht man sich mit fast 60 Autos am Start sicherlich nicht verstecken. Ganz besonders freut es mich und das sehe ich auch als riesige Wertschätzung für unsere Veranstaltung, dass Rekordstaatsmeister Raimund Baumschlager gerade im Waldviertel ein Comeback in der Staatsmeisterschaft feiert.“

Die Rallye W4 zählt 2019 als siebenter und letzter Lauf zur heimischen Rallye Staatsmeisterschaft. Offen ist diese noch in der ORM, in der ORM-2WD, in der ORM Junior, im österreichischen Rallye Cup, im Rallye Cup 2000 und in der Historischen Staatsmeisterschaft. Einzig im Historischen Rallye Cup ist die Entscheidung bereits gefallen.

Fast 80 Prozent der Rallye W4 werden auf Schotter gefahren. Austragungsorte sind Horn, Altenburg, Maissau, Fuglau, Langenlois und St. Leonhard am Hornerwald. Es gibt insgesamt 13 Sonderprüfungen. Der Start ist am Freitag, dem 15. Nvember, in Fuglau, das Ziel am Samstag, 16. November, in der MJP Arena, ebenfalls in Fuglau. Mit dem Skoda Autohaus Waldviertel in Horn hat man eine moderne Herberge für das Rallye-Headquarter und das Pressezentrum. Die Service-Zone befindet sich in der MJP Arena in Fuglau.

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