RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ÖRM: "Rallye W4"

Showdown im Kampf um den Meistertitel

Bei der einzigen Schotterrallye des Jahres kämpft Hermann Neubauer um den Titel - zum Showdown kehrt Bernhard Ettel auf den heißen Sitz zurück.

Foto: Daniel Fessl

Hermann Neubauer greift bei der siebenten und letzten Rallye der Saison 2019 – der Rallye Waldviertel – nach seinem zweiten Titel in der österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft. Rund um Horn wird am Freitag (15.) und Samstag (16.11.) auf äußerst anspruchsvollen Schotter-Sonderprüfungen um den Sieg und damit auch um die Entscheidung im Kampf um den Titel gefahren, insgesamt sind für den Salzburger und seine Mitbewerber 138,51 Sonderprüfungskilometer zu bewältigen.

Der Ford-Pilot freut sich bereits auf den finalen Event des Jahres, vor allem die Schottersonderprüfungen des Waldviertels haben es ihm angetan: „Großer Dank an Christian Mrlik, dass er sich die Arbeit antut, und diese Rallye zurück in den Kalender der österreichischen Meisterschaft gebracht hat. Es sind einfach wunderschöne Prüfungen, anspruchsvoll, technisch schwierig, eine echte Herausforderung. Für mich ist eine Rallye-Meisterschaft erst dann komplett, wenn sie über zumindest eine echte Schotterrallye verfügt, noch besser wären mehrere solcher Rallyes!“

Die Aufgabe wird für Hermann Neubauer keine leichte, die Konkurrenz ist stark und auch wenn er einen kleinen (rechnerischen) Vorsprung in der Gesamtwertung hat, so will er sich darauf nicht verlassen: „Wir sind perfekt vorbereitet, hatten einen guten Test. Unser Ford Fiesta R5 von ZM-Racing mag die Prüfungen im Waldviertel, ich mag sie, und ich weiß, dass Bernhard auch schon voller Vorfreude ist“, spricht Neubauer auch die Rückkehr seines „Stamm-Co-Piloten“ auf den „heißen Sitz“ an: „Es freut mich ganz besonders, dass ich diese so wichtige Rallye mit Bernhard fahren kann. Das soll jetzt aber nicht heißen, dass die Rallyes mit seiner Frau Christina nicht toll gewesen wären. Aber mit Bernhard bin ich schon jahrelang unterwegs, das ist einfach noch einmal ein bisschen etwas anderes.“

Über Chancen, Rechenspiele und den möglichen Titel will Hermann Neubauer im Moment nicht nachdenken: „Ich rechne überhaupt nicht herum. Wir werden von Beginn an Vollgas geben, ich werde mein Bestes versuchen und am Schluss wird dann abgerechnet. Bis dahin haben wir hoffentlich Spaß am Fahren und eine tolle Rallye Waldviertel, dann kommt das passende Ergebnis von alleine!“

News aus anderen Motorline-Channels:

ÖRM: "Rallye W4"

Weitere Artikel:

TEC7 ORM, Lavanttal: Nach SP2

Titelverteidiger hoch motiviert

Der letztjährige Sieger Simon Wagner liegt nach zwei Prüfungen der 48. LASERHERO Lavanttal-Rallye powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX vorne

EHRC Historic Rally Fafe: Vorschau Rosenberger

Als Kris Rosenberger auf den Hund kam...

Kris Rosenberger und Co Sigi Schwarz starten mit vielen Erinnerungen in Portugal. Mit dem Subaru Impreza GT Turbo Gr. A von Autosportif ist man bestens gerüstet. Schotter-Action auf den legendären, spektakulären WM-Sonderprüfungen von eins

WRC Kroatien 2026: Katsuta erbt Sieg

Neuville wirft Sieg weg - Keferböck gewinnt Masters Cup

In der Powerstage wirft Neuville den fast schon sicheren Sieg weg - Katsuta feiert zweiten WRC-Sieg hintereinander. Keferböck/Minor holen sich mit dem WRC Masters Cup Sieg die Tabellenführung zurück.

ARC, Lavanttal: Bericht Gschwandner

Rallyefahrende Fahrschullehrer mit „Bildungsauftrag“

Der Obmann der Austrian Rallye Challenge und des MCL 68 fuhr nach siebenjähriger Pause wieder eine gezeitete Rallye. Traditionelle Rallye als Bühne für wichtiges Verkehrssicherheitsprojekt.

EHRC Historic Rally Fafe: Bericht Rosenberger

Der "Technikteufel" war erneut aktiv

Nach den Troubles auf Mallorca war der „Technik-Teufel“ nun auch in Portugal aktiv - Der Subaru Impreza GT Turbo Gr. A von Autosportif blieb schon nach SP1 stehen
- Rosenberger & Co Schwarz glänzten danach mit SP-Bestzeiten und Klassensieg

TEC7 HRM, Lavanttal Rallye: Bericht

Nach Gaubinger-Ausfall folgte der Wagner-Durchmarsch

Kurioser, wechselhafter Freitagnachmittag im Lavanttal. Wie im Rebenland übernahm zunächst Patrik Gaubinger die Führung, nach dessen Ausfall zündete Karl Wagner ein Bestzeitenfeuerwerk. Bei den ORC war Federico Laurencich der einzige im Ziel.