RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Jännerrallye 2019

Rigler/Heigl holen zweiten Gesamtrang

Vom fünften auf den zweiten Rang binnen einer SP – die 13. Prüfung brachte Gerald Rigler und Jürgen Heigl im Ford Fiesta R5 Glück.

Fotos: Daniel Fessl

Bis zu diesem Podestplatz war es für Gerald Rigler und Jürgen Heigl jedoch ein langer und harter Weg: Bereits über die erste Sonderprüfung quälte man sich mit einem technischen Defekt – ein Ladedruckschlauch war lose geworden, was zur Folge hatte, dass der Ford Fiesta R5 mit gefühlten 50 PS durch die Prüfung rollte. Nach dem Ziel der SP Pierbach konnte man den Defekt beheben und die Rallye fortsetzen.

Auch auf der sechsten Sonderprüfung (St. Oswald) haderten die beiden Mühlviertler erneut mit der Technik des R5-Boliden, zudem hatte man noch nicht das richtige Setup für die widrigen Bedingungen gefunden. Die Rigler-Racing-Piloten kämpften jedoch weiter, gaben nicht auf und beendeten den ersten Tag auf dem sechsten Gesamtrang.

Am zweiten Tag herrschten tiefwinterliche Verhältnisse, schlechte Sicht und starker Wind sorgten für Schneeverwehungen. Nach der ersten Durchfahrt der Arena Königswiesen verbesserte sich Rigler aber auf den fünften Gesamtrang. Im anschließenden Service wurde dann noch Änderungen am Setup des Fahrzeugs vorgenommen. Diese neue Einstellung funktionierte auf den nachfolgenden Prüfungen deutlich besser.

Dann der Knalleffekt nach Sonderprüfung 13: Rigler und Heigl befanden sich plötzlich auf Gesamtrang zwei. So war es dazu gekommen: Nachdem Simon Wagner technisch bedingt ausgefallen war und sowohl Keferböck als auch Aigner im Kampf um Gesamtrang drei 'offroad' gegangen waren, konnten sich die Rigler-Racing-Piloten mit etwas Glück und einer Topleistung auf den zweiten Platz verbessern. Die Sonderprüfung hatte es in sich: Zuerst fuhr man auf den davor gestarteten Haneder auf, dann drehten die R5-Piloten noch eine Ehrenrunde, die ca. 30 Sekunden kostete.

Eine Rallye ist jedoch erst im Ziel zu Ende. Die Rigler-Racing-Piloten hofften, dass Ergebnis bis zum Schluss halten zu können, und das Quäntchen Glück war dieses Mal auch auf ihrer Seite. Es ging alles auf, und die restlichen drei Sonderprüfungen konnten von Rigler und Heigl sicher nach Hause gefahren werden. In der Messehalle Freistadt konnte so vor den zahlreich erschienenen Fans die Trophäe für den zweiten Gesamtrang abgeholt werden.

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Jännerrallye 2019

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, Rallye Weiz: Bericht Friedl

„Reifen-Roulette"

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 waren in Weiz mit dem FORD Fiesta Proto trotz sich ständig verändernder Bedingungen mit Motivation erfolgreich unterwegs.

ARC, Mühlstein Rallye: Vorschau

Bunt gemischtes Feld aus sieben Ländern

Die SG Toolbox Mühlstein Rallye powered by Baumentor wartet mit 77 Teams aus 7 Ländern auf! Mit Startnummer 1 bringt der Tscheche Adam Brezik Europameisterschafts-Flair nach Schwertberg. In der Austrian Rallye Challenge sind sämtliche Topteams am Start....

ARC, Rallye Weiz: Bericht Lindner

Hans Georg Linder führt in der ARC-Clubmeisterschaft

Seit 30 Jahren fährt Hans Georg Lindner Rallyes - schon 2012 gelang es ihm, mit einem historischen Fahrzeug ARC-Clubmeister zu werden. Heuer könnte er dieses Kunststück wiederholen...

Gesundheits-Update

Marcel Neulinger ist stabil

Wie Copilot Jürgen Heigl gegenüber motorline.cc erklärte, ist Marcel Neulinger nach dem schweren Highspeed-Crash in Polen nun stabil und ansprechbar.

WRC Estland: K4 holt Maximum

Sami Pajari gelingt erster WRC-Sieg

Nach einer überzeugenden Vorstellung feiert Toyota-Pilot Sami Pajari bei der Rallye Estland 2026 seinen ersten WRC-Sieg - Elfyn Evans baut WM-Führung aus. Auch Keferböck/Minor bauen mit dem Masters-Sieg ihren Vorsprung gehörig aus.