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ORM: Rebenland-Rallye

Die Spannung hält an

Spitzenreiter Hermann Neubauer und Julian Wagner trennen vor dem zweiten Tag nur 10 Sekunden. Der Steirer Günther Knobloch ist auf Podestkurs.

Fotos: Harald Illmer

Der erste Tag bei der 8. Rebenland Rallye im südsteirischen Leutschach ist geschlagen, sieben der insgesamt 16 Sonderprüfungen sind absolviert. Nach einer anfänglichen Sekundenschlacht zwischen Ex-Staatsmeister Hermann Neubauer und dem Jännerrallye-Sieger Julian Wagner, hatte Zweiterer insbesondere auf der vierten Sonderprüfung des Tages in Pössnitz außerordentliches Pech. Knapp vor dem Ziel lief ein Zuschauer, alle eindringlichen Warnungen des Rallye-Sicherheitspersonals ignorierend über die Fahrbahn. Wagner musste ausweichen, drehte sich ein und verlor wertvolle Zeit. Diese wurde aber im Nachhinein von den Sportkommissären der AMF korrigiert. Damit liegt Hermann Neubauer nunmehr mit 10,6 Sekunden vorne. Pechvogel Nummer zwei war Jan Cerny. Der Tscheche musste seinen Skoda R5 an dritter Stelle liegend vor der SP 5 wegen einem Getriebedefekt abstellen. Last but not least hatte auch der Viertplatzierte Gerhard Aigner sein Aha-Erlebnis, als er sich auf SP 5 in Remschnigg just an einer Stelle eindrehte, wo es nicht möglich war zu reversieren. Die kostete den Oberösterreicher gut 30 Sekunden und spülte ihn nach einem neuerlichen Dreher auf SP 6 auf Rang sieben zurück.

Fast perfekt lief es hingegen beim steirischen Lokalmatador Günther Knobloch. Der Grazer, der im Rebenland seine ORM-Premiere in einem Skoda Fabia R5 feiert, liegt zur Halbzeit hinter Neubauer und Wagner zu seiner eigenen Überraschung auf dem tollen dritten Platz und somit auf Podestkurs. Sehr stark präsentierte sich auch der Ungar Kristof Klausz. Er liegt als bester Ausländer auf Platz vier vor dem Vizemeister Johannes Keferböck.

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