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Zielankunft mit Troubles

Nach einer durchwachsenen Waldviertel-Rallye freut sich Youngster Manfred Pfeiffenberger bereits auf die kommende Saison 2003.

Der 8. und zugleich auch letzte Lauf zur Rallye Staatsmeisterschaft sollte dem jungen Rallyeteam Manfred Pfeiffenberger / Markus Loidl als Abschlußtest für die Saison 2002 dienen.

Das Ziel war es eine optimale Abstimmung für den Seat zu finden und gleichzeitig Sonderprüfungskilometer zu sammeln um in weiterer Folge optimal in die Rallyesaison 2003 starten zu können. Trotz widrigster Bedingungen und technischer Troubles ist dieser Plan aufgegangen.

Noch am Donnerstag testete Manfred Pfeiffenberger gemeinsam mit Raimund Baumschlager diverse Fahrwerkskonfigurationen für den neu aufgebauten Seat Ibiza TDI PD. Diese Tests führten auch dazu, dass Manfred am Freitag mit einem gut auf die Waldviertler Verhältnisse abgestimmten Seat an den Start ging.

Nach respektablen Zeiten auf den ersten 2 Sonderprüfungen der Rallye verlor Manfred Pfeiffenberger jedoch schon auf der dritten SP viel Zeit aufgrund mangelnder Motorleistung. Verantwortlich dafür war ein beschädigter Turboladerschlauch der erst am Abend repariert werden konnte, da leider kein passendes Ersatzteil aufzutreiben war.

Der Samstag und somit der 2.Tag der Waldviertel Rallye verlangte ein Maximum von Mensch und Maschine. Durch den großen Rückstand vom Vortag entschied sich Manfred für eine zurückhaltende Fahrweise, die auch dafür verantwortlich war, dass er den Seat heil über die Ziellinie chauffierten konnte. In der Endabrechnung blieb für das Team Manfred Pfeiffenberger / Markus Loidl der 7.Gesamtplatz in der Dieselwertung.

Manfred Pfeiffenberger nach der Waldviertel Rallye 2002: „Es war ein Wahnsinn. Diese Rallye hat uns wirklich alles abverlangt. Teilweise war der Gatsch so hoch, dass wir kaum vorwärts kamen. Zusätzlich bescherte uns ein kleiner Ausrutscher noch ein wahres Schlammbad und der Wegfall der Zusatzscheinwerfer auf den letzten drei Sonderprüfungen hat der ganzen Rallye die Krone aufgesetzt."

"Trotzdem kann ich nicht klagen, konnte ich doch hier mehr Erfahrung sammeln als in allen Rallyes zuvor. Ich persönlich freue mich schon sehr auf die nächste Saison, in der sich dann doch schon einige Topergebnisse ausgehen sollten.“

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