RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Australien-Rallye

Paddon erhält weitere Comebackchance

Hayden Paddon wird das Saisonfinale in Australien in einem Ford Fiesta WRC für M-Sport bestreiten und zuvor in Wales im R5 starten.

Hayden Paddon startet einen zweiten Versuch, noch heuer in die Rallye-WM zurückzukehren. Nachdem ein Trainingsunfall Ende Juli sein geplantes Antreten in Finnland verhindert hat, soll der Neuseeländer in Australien in einem Ford Fiesta WRC von M-Sport eine neue Chance erhalten. Zuvor wird er für M-Sport bei der Wales Rally GB einen Ford Fiesta R5 steuern.

"Wir haben mit M-Sport hart daran gearbeitet, eine Lösung zu finden. Ich kann allen für die Hilfe und Unterstützung gar nicht genug danken", so der 32jährige. Der Rallyefahrer freut sich, den neuen R5 aus dem Hause M-Sport auf Strecken zu fahren, die er gut kennt. Außerdem glaubt er, dass ihm das zusätzliche Training helfen wird, um auch im WRC erfolgreich zu sein.

In Australien hat Paddon in der Vergangenheit starke Ergebnisse erzielt. Bei jedem Start landete er in den Top 6, zwei Mal kam er auf einem Podestplatz ins Ziel – im Vorjahr verpasste er den Sieg nur knapp. "Wir wollen jetzt einfach Spaß haben", sagte er. "Wir kennen beide Rallyes sehr gut, und ich denke, dass ich auf einem guten Niveau bin." Unter Druck sieht sich Paddon nicht, weshalb er auch kein gutes Ergebnis erzwingen will. Er gehe die Rallyes ganz locker an, weil er glaubt, dass die Ergebnisse dann von ganz alleine kämen.

M-Sport-Teamchef Richard Millener sagte: "Wir haben ihm damals [nach dem Unfall in Finnland; Anm.] Tipps gegeben, wie er wieder mit uns starten kann. Drei Wochen später war er fast schon soweit. Mit seiner Erfahrung wird er gewiss das Maximum aus dem neuen Fiesta R5 herausholen. Wir freuen uns, ihn in Australien dann wieder am Steuer eines WRCs zu sehen. Er hat es drauf, gute Ergebnisse einzufahren."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Australien-Rallye

Weitere Artikel:

Project Rally One entwickelt sein Auto für das WRC-Reglement 2027: Beim jüngsten Test in Frankreich saß auch Rekordweltmeister Sebastien Loeb am Steuer

ARC Rallye Triestingtal 2027

Gschwandner: „Es wäre angerichtet…“

ARC-Obmann Georg Gschwandner hat in seiner Rolle als Veranstalter der ARC Rallye Triestingtal ein Presse-Statement veröffentlicht. Nach dem großartigen Comeback 2026 kämpft die Rallye ums Überleben…

ARC, Herbstrallye: Vorschau Schindelegger

Heimspiel vor dem Grande Finale

Das Rallyeteam Schindelegger startet bei der Herbstrallye in Dobersberg und legt vor dem Grande Finale auf Schotter in Italien ein Heimspiel auf Asphalt ein.

Statement Christina Ettel

„Ich werde sehr gut versorgt“

Beim tödlichen Unfall von Klaus Rader auf Mallorca war Christina Ettel die Copilotin - ein von ihr verfasstes Statement sorgt nun für große Erleichterung.

WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 3

Tolle Leistung auf brutalem Terrain

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier liegen nach dem dritten Tag der WM-Rallye in Sardinien auf einem fantastischen Top-ten-Platz in der WRC2-Wertung / Morgen letzter Tag der WM-Saison 2026