AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Richtiges Verhalten bei Mietwagen-Unfall

Worst Case

Vor allem mit einem Mietwagen kann es im Crash-Fall kompliziert und teuer werden. Hier einige Tipps, wie man mit einem Unfall am besten umgeht.

mid/arei; Foto: pixabay/cynthiagaytan09

Ein Unfall ist immer ein Worst Case, erst Recht auf einer Urlaubsreise. Vor allem mit einem Mietwagen kann es im Fall der Fälle kompliziert und teuer werden. Das Vergleichsportal billiger-mietwagen.de hat einige Tipps zusammengestellt, wie man mit einem Unfall am besten umgeht.

Als Faustregel gilt: Sind auch andere Verkehrsteilnehmer beteiligt, muss im Grunde immer die Polizei gerufen werden. Macht man das nicht, riskiert man seinen Versicherungsschutz. Was wesentlich öfter vorkommt, sind kleinere Schäden wie Reifenschäden, Steinschlag an der Windschutzscheibe oder Parkschäden an Pollern oder in engen Tiefgaragen. Nur bei großen Schäden ist ein Polizeibericht zwingend notwendig.

Die Experten raten, im Schadensfall immer mit dem Mietwagen-Broker Rücksprache zu halten. Fotos vom Auto sollte man ebenfalls machen, dazu einen Schadensbericht ausstellen und unterschreiben lassen. Ebenfalls wichtig: Alle Unterlagen aufheben, dazu zählen der Mietvertrag, Quittungen, Kreditkartenbelege, Zahlungsnachweise über die Kaution und die Selbstbeteiligung, Kopien von Polizeiberichten, Unfallprotokolle oder Schadensberichte des Vermieters.

Und was kostet ein Unfall mit einem Mietwagen? Das kommt neben der Schuldfrage auf den Versicherungsschutz an. Ist der Mietwagenfahrer schuld an einem Unfall, behält der Vermieter fast immer die Selbstbeteiligung ein. Aber: Hat man ein Angebot mit Erstattung der Selbstbeteiligung gebucht, erhält man - vergleichbar mit einem Auslandskrankenschein - den Selbstbehalt gemäß Vertragsbedingungen vom Mietwagen-Broker zurück.

Voraussetzung ist, dass Bedingungen wie die Polizei hinzuzuziehen, eingehalten werden. Was raten die Experten? Kunden sollten auf ein Angebot mit Erstattung der Selbstbeteiligung inklusive Glas- und Reifenschutz setzen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Aber nur für 18-jährige!

Seat Leon ab sofort schon ab 16.990 Euro

Dank eines Bonus bekommen Führerscheinneulinge den Seat Leon nun um 2.000 Euro günstiger. Das Angebot gilt ab dem ersten Tag im Besitz der Fahrerlaubnis.

Wie Gutachter nicht nur beim Geld sparen helfen

Was tun, wenn’s kracht?

Ein Verkehrsunfall bringt mehr als nur Blechschäden mit sich. Unsicherheit, der Stress der Regulierung und das Risiko, finanzielle Einbußen zu erleiden, sind meist mit an Bord. Hier kommen unabhängige Kfz-Gutachter ins Spiel.

Elektrische Souveränität: Was moderne Elektroautos heute leisten

Elektroautos und was sie können

Elektroautos markieren einen Wendepunkt der Mobilität. Der elektrische Antrieb arbeitet präzise, leise und effizient, die Fahrzeuge integrieren sich in digitale Ökosysteme und in das Stromnetz.

Toyota Aygo X Play im Test

Von A nach B unter 20.000 Euro

Selbst wenn man zum Aygo X Play das Design- und das Komfort-Paket dazubestellt, steht noch lang kein Zweier an erster Preisstelle. Unterwegs mit 998 ccm und 72 PS: Da ist immer Schwung nötig und hoffentlich fährt hinten keiner mit.

Pirelli P Zero: Jubiläum des sportlichen Reifen

P Zero: „Vorsicht bissig“ seit 40 Jahren

Wenn sich ein Reifen in den Asphalt verbeißt wie die Derivate des Pirelli P Zero, dann klappen die Hot Laps auch auf ungewohnter Piste. Zu Besuch bei Pirelli, inklusive Headquarter, Comer See und Temple of Speed

Grobes Profil, grobe Ergebnisse

All-Terrain-Reifen im Test

Der ÖAMTC nahm acht Modelle genauer unter die Lupe – mit schockierenden Ergebnissen. So fallen die Bremswege auf Asphalt deutlich länger aus als mit Ganzjahresreifen.