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Hi-End-Tuning von Gemballa: Mirage GT

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Sie meinen, der Porsche Carrera GT sei exklusiv? – Es geht noch ein bisserl exklusiver: Der deutsche Tuner Gemballa baut 25mal den Mirage GT.

Hier sehen Sie Bilder des Gemballa Mirage GT!

Der Mirage GT leistet 652 PS, das bedeutet eine Steigerung von 40 Pferden gegenüber dem Produktionsmodell. Der Kostenpunkt: 229.000 Euro zzgl. Steuer – dies wohlgemerkt nur für den Umbau. Einen serienmäßigen Porsche Carrera GT (österreichischer Listenpreis ehedem: 547.000 Euro) müssen Sie schon mitbringen; davon wurden 1.380 Stück gebaut. Weit exklusiver wird der Mirage GT sein – 25 Stück sollen entstehen.

Von Profis für Profis

Der Mirage GT verfügt über ein komplettes, neu gezeichnetes Aerodynamikpaket von der Frontschürze bis zum Heckflügel; im Interieur darf der Kunde die Phantasie spielen lassen. Für den Bodenkontakt sorgen edle 20-Zoll-Räder.

Hier geht es nicht nur um das Aufbrezeln der Motorleistung mittels größerem Turbo oder fieserem Chip, das gesamte Fahrzeug wird von Grund auf überarbeitet, um den gestiegenen Leistungsansprüchen gerecht zu werden. Dazu bedient die Firma Gemballa sich eines mit allen Wassern gewaschenen Renn-Profis.

Gestatten, Piranha

Wolfgang Kaufmann zählt seit vielen Jahren zum Inventar im GT-Rennsport, er hat sich insbesondere (aber nicht nur) auf Porsche-Fahrzeugen einen Namen gemacht - tum Beispiel im österreichischen Renauer-Team. Seinen Spitznamen „Piranha“ trägt er auch nicht seines Lächelns wegen, sondern ob seiner angriffsfreudigen Fahrweise in allem, was vier Räder hat.

Seit einigen Jahren ist er bereits im Tuning-Bereich tätig: „Die Zusammenarbeit mit Gemballa geht auf 2001 zurück, wo wir gemeinsam den Gesamtsieg beim Tuner-Grand-Prix in Hockenheim errungen haben und auch die schnellste Runde auf der Nürburgring-Nordschleife in den Asphalt gezimmert haben: 7:32.52 auf normalen, profilierten Straßenreifen“ – in der Eifel ist Kaufmann bereits mehrfacher Rekordhalter.

Der Unterschied zwischen Renn- und Tuning-Entwicklungsarbeit: „Bei der Entwicklung und beim Testen von Rennfahrzeugen geht es grundsätzlich darum, durch Veränderungen im Bereich Aero- und Fahrwerkskomponenten die Rundenzeiten zu verbessern. Im Tuningbereich geht es natürlich auch um die Verbesserung der Performance von Reifen, Rädern, Motor und Fahrwerk - jedoch ganz klar mit der Einschränkung, dass das Fahrzeug auch noch im normalen Straßenverkehrsgebrauch 100% tauglich ist.“ – Dazu zählt ein hoher Qualitätsstandard, auch bei der Sicherheit.

Über-Carrera?

Der Unterschied des Mirage GT zum „normalen“ Carrera GT aus der Sicht des Profis: „Ich bin einige Runden mit einem serienmäßigen Carrera GT auf der Nordschleife gefahren, meiner Lieblingsrennstrecke. Natürlich ist der serienmäßige Carrera GT schon ein „Brenner“ - der Mirage GT ist aber der Hammer!"

"Die Unterschiede zum serienmäßigen Fahrzeug sind gewaltig. Allein schon der Sound des 4-Rohr-Schalldämpfers ist der Wahnsinn; der stiehlt mit Sicherheit jedem anderen Supersportwagen die Show, schon beim Starten des 10-Zylinder-Motors.“

Nun soll es ja auch Leute mit mehr Geld als Fahrtalent geben, denkt man bei der Abstimmungsarbeit nur an geübte Fahrer? Die Antwort fällt deutlich aus: „Nein! Auch weniger geübte und erfahrene Piloten sollten mit solchen Fahrzeugen gut und sicher zurechtkommen!“ – Ausnahmen bei Gumball & Co. bestätigen die Regel.

Beinahe ausverkauft

Vor dem Vergleich mit einem Rennwagen scheut der Fachmann etwas zurück, „wobei das Handling des Mirage GT optimal ist“ – an dem er ja mitgearbeitet hat. Erfreuen können sich daran mittlerweile schon 13 stolze KäuferInnen, die auch mit dem Entwicklungsteam ihren Kontakt pflegen: „Einen Teil der Kunden kenne ich“, meint Wolfgang Kaufmann, „die waren auch bei Test- und Promotionfahrten vor Ort. Ganz prima Menschen!“ - Und jedenfalls Leute mit gutem Auto-Geschmack.

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