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Studien von Audi: quattro concept & e-tron Spyder

Vorwärts und zurück

Während die eine Studie hybride Antriebstechniken auslotet, schwelgt die andere in Power-Nostalgie; gemein haben sie den Allradantrieb.

Johannes.Gauglica@motorline.cc

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Der e-tron Spyder ist die nicht einfach die dachlose Variante der bisher unter dem Oberbegriff e-tron vorgestellten Boliden mit Alternativantrieb; Audi weist auf die Eigenständigkeit der Designelemente hin.

Kurz und knackig: Die Barchetta mit kurzen Überhängen und markanten Linien überschreitet die Vier-Meter-Grenze nur um wenige Millimeter. Angetrieben wird sie von einer Kombination aus V6-TDI-Motor mit zwei Turboladern in zentraler Anordnung und je einem E-Aggregat an den Vorderrädern.

Vorne und hinten: Dank 3221 kW/00 PS auf der Hinter- und zweimal je 64 kW auf der Vorderachse sind 100 km/h in 4,4 Sekunden erreicht, die Höchstgeschwindigkeit wird elektronisch auf 250 km/h begrenzt. Denn die 650 Nm des großen Diesels ergänzen sich vortrefflich mit den insgesamt 352 Nm der E-Motoren, die beim Beschleunigen als Booster eingesetzt werden.

Angebot und Nachfrage: Je nach Bedarf wird das Drehmoment kundenfreundlich zwischen den jeweils linken und rechten Rädern einer Achse verteilt – Torque Vectoring, wie man im Fachenglisch sagt. Die Gewichtsverteilung von 50:50 tut das ihre für ein Fahrverhalten, das der Hersteller als dem eines Go-Karts ähnlich beschreibt.

Verbrauch und Emission: Durchschnittlich benötigt der e-tron Spyder laut Werk 2,2 l Diesel auf die berühmten 100 Kilometer, bei einer CO2-Emission von 59 g/km); der 50-Liter-Tank des Fahrzeugeswürde somit eine Reichweite von mehr als 1.000 Kilometern ermöglichen.

Ein quattro wie damals

Reichweite und Ökonomie sind nicht das vordergründige Ziel der muskelbepackten Coupé-Studie quattro concept.

Der Anlass für den Testosteron-Quattro (siehe auch das Bild ganz oben) ist das 30. Jubiläum der Vorstellung des Urmodells im Jahr 1980. Die technische Basis liefert der RS 5, das Endprodukt ist aber 15 Zentimeter kürzer und 4 Zentimeter niedriger.

Aus einem Fünfzylinder-Turbomotor mit 2.480 cm3 Hubraum werden 408 PS geschöpft, das maximale Drehmoment beträgt 480 Nm. Damit geht's in 3,9 Sekunden in Richtung 100km/h, alle vier Räder packen mit an.

Die kraftgeschwellte Außenhaut weist die nötigen Schlüsselreize auf, die die Erinnerung an Ur-, Sport- und IMSA-Quattro der Roaring Eighties wecken. Herr Röhrl, bitte zum Telefon!

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