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Sechs Schritte für den perfekten Start in den Sommer

Das Ende der „dreckigen Jahreszeit“ bedeutet den Startschuss für den Frühjahrsputz beim Auto. Mit putzen allein ist es aber nicht getan. Wer sein Auto liebt, der liest unseren Guide zum perfekten DIY-Frühlingsservice. So behaltet ihr die ganze Saison über einen kühlen Kopf – auch bei hohen Temperaturen.

Johannes Posch

Mit unserer 6-Schritte-Anleitung, wobei euch Unterteilungen in Pflicht, Kür und Fleißaufgabe oft vielleicht ein wenig Last von den Schultern nehmen, seid ihr jedenfalls perfekt für die nächste Schönwettersaison gewappnet – nicht nur in Hinblick auf die Blicke der Passanten, sondern vor allem auch ob der garantierten Sicherheit von euch selbst und allen, die mit euch mitfahren

Schritt 1: Außenreinigung

Besonders in den kalten Wintermonaten sind unsere Straßen oft voll mit Nässe und jeder Menge Salzrückstände oder Straßenschmutz. Umso wichtiger ist es, das Auto nach dem Winter gründlich zu reinigen und auf die warmen Monate vorzubereiten.

Die Pflicht:
Salz und Dreck müssen weg. Dafür ist wichtig den Wagen erst mit einem Hochdruckreiniger gründlich abzuspülen, mit reichlich Schaum und sanften Bürsten oder Schwämmen den gesamten Wagen abzuschrubben, den Unterboden zu reinigen und nachher alles gut zu trocknen. Und ja: dafür reicht an und für sich der Besuch einer guten Waschstraße. Beachtet dabei aber bitte, dass „Waschstraße“ nicht gleich „Waschstraße“ ist. Tendenziell solltet ihr beispielsweise Waschanlagen zum Durchziehen immer vorziehen. In einem Test des ADAC mit 150 Waschanlagen landeten solche Waschstraßen mit der Note 2,5 deutlich vor den sogenannten Portalanlagen. Sie erreichten nur einen Notendurchschnitt von 3,6. 

Die Kür:
Im Grunde die selben Punkte wie bei der Pflicht – aber natürlich nicht in einer Waschstraße, sondern per Hand. Ihr braucht dafür einen Hochdruckreiniger, ein Reinigungsmittel im Sinne eines Autoshampoos, einen Kübel, Wasser, einen Schwamm bzw. eine weiche Bürste und mehrere Microfasertücher. Euren Felgen sollte dabei eine Extra-Behandlung zukommen. Eine detaillierte Anweisung findet ihr dafür in unserem passenden Artikel unter diesem Link. 

Die Fleißaufgabe:
Neben den Stellen, an denen jede Verschmutzung deutlich sichtbar ist, gibt es auch Bereiche, an denen der Schmutz euch nicht sofort ins Auge springt. Dazu gehören die Innenflanken der Motorhaube und des Kofferraumdeckels sowie die Türen und deren Unterseiten. Überall dort setzt sich gerne auch Öl ab – in Verbindung mit Schmutz besonders hartnäckig. Mit Hilfe von fettlöslichen Reinigungsmitteln auf einem Mikrofasertuch kann aber auch diesem Dreck leicht der Garaus gemacht werden. Und wenn ihr schon in all diesen Winkeln zu Werke seid, warum nicht auch gleich mit einer Gummi-Pflege die über den Winter stark beanspruchten Dichtungen bei Türen und Fenstern pflegen!?

Schritt 2: Innenreinigung

Ob auf Matten, Polstern, unter dem Sitz oder auf den Armaturen – überall finden sich Spuren des Winters. Oft sind da auch noch Brösel des letzten Tankstellensnacks, leere Getränkeflaschen und der ein oder andere zusammengeknüllte Kassenzettel in der Fahrgastzelle. Alles in Allem nicht gerade die Wohlfühlzone Nummer 1 – höchste Zeit also, auch den Innenraum des Autos wieder auf Vordermann zu bringen.

Die Pflicht:
Zu aller erst: Sollte irgendwelcher Müll in eurem Auto herumliegen: Raus damit. Großen Mistsack mitnehmen und alles rein was ihr nicht mehr braucht. Bei der Gelegenheit auch gleich ins Handschuhfach und in andere Ablagemöglichkeiten schauen: Alte Rechnungen, Parkzettel und ohnehin nicht mehr funktionierende Kugelschreiber müssen raus. Ebenso der klassische Dreck; Auftritt Staubsauger. Entfernt die Fußmatten und saugt sie und die Fußraumverkleidungen gründlich aus. Dabei nicht auf die Laufschiene der Sitze oder andere Ritze und Fugen wie den Raum zwischen Sitz und der Mittelkonsole vergessen! 

Als Nächstes Glasreiniger schnappen, großzügig auf die Scheiben sprühen und mit einem Tuch auf der gesamten Fläche verteilen. Im Anschluss die Scheibe mit einem zweiten Tuch trocken wischen bis sie quietscht – das ist das Zeichen dafür, dass sich kein Reinigungsmittel mehr auf der Scheibe befindet.

Die Kür:
Wer es besonders gut machen will, braucht nun einen Polster- und Teppichreiniger, eine Wurzelbürste, eine weiche Bürste, Mikrofasertücher, einen Kunststoffreiniger und – sofern Leder im Auto verbaut ist – entsprechende Reinigungs- und Pflege-Mittel dafür. Zu allererst nehmt ihr euch dann am besten die Stoffteile im Auto vor, also Teppiche und eventuell auch Sitze: Mittel großzügig auftragen und dann mit der Wurzelbürste bei den Teppichen und der schonenden, weichen Bürste (oder einem Schwamm) in die Sitze mit kreisförmigen Bewegungen einarbeiten. Danach alles mit einem Mikrofasertuch trockenreiben und ausreichend lang trocknen lassen.

Für Ledersitze und -Applikationen wird ein ganz ähnliches Programm fällig. Meist sind hier nur zwei Arbeitsschritte fällig. Erst die Reinigung, dann die Pflege, mittels derer das Leder geschmeidig gehalten wird. Das ist besonders wichtig. Nur so verhindert ihr, dass die Sitze auch über Jahre hinweg keine hässlichen Risse bekommen oder überhaupt aufplatzen.

Zu guter Letzt mit einem fusselfreien Tuch und etwas warmem Wasser den Staub von allem Kunststoffteilen entfernen. Dann den Kunststoffreiniger auf ein Tuch sprühen und alle Oberflächen reinigen.

Die Fleißaufgabe:
Wer sein Auto wirklich porentief rein bekommen will, kann neben Bürsten und Tüchern auch Watte- oder kleine Holzstäbchen verwenden. Mit denen können, entweder direkt oder indem man sie als „Fingerverlängerung“ unter einem Tuch verwendet, auch besonders enge Bereiche des Autos wie zum Beispiel die Lüftungsgitter bereinigt werden.

Schritt 3: Reifenwechsel, -pflege und -lagerung 

Kein Teil am Auto ist so wichtig wie die Räder – daher dürfen hier keine halben Sachen gemacht werden. Immerhin geht es hier nicht nur um Style, sondern auch Sicherheit.

Gummi checken
Unsere Reifen stehen naturgemäß permanent unter Druck und werden zusätzlich durch Wind und Wetter stark strapaziert. Deshalb sollten sie – Sommer und Winterreifen – nicht länger als fünf Jahre verwendet werden. Wie alt eure Pneus sind, verrät die DOT-Kennzeichnung direkt an der Flanke des Reifens. Lauten die letzten vier Ziffern beispielsweise 3315, so wurde der Reifen in der 33. Woche des Jahres 2015 hergestellt.

Spätestens auf der Suche nach dem DOT-Code sollte euch auch auffallen, ob irgendwelche Schäden erkennbar sind. Hier gilt: Sind Beulen an der Flanke und tiefe Risse im Profilgrund, der Reifenschulter oder -seitenwand zu sehen, muss der Reifen ausgetauscht werden – ohne Ausnahme!

Auch die Profiltiefe ist wichtig. Mindestens drei Millimeter sind empfohlen, auch wenn der gesetzliche Grenzwert niedriger liegt. Life-Hack: der Bronze-Rand einer 1-Euro-Münze ist genau drei Millimeter tief. Ein dezidierter Profiltiefe-Messstab ist also nicht zwingend nötig.

Wichtig: Nicht nur an einer Stelle, sondern idealerweise drei Stellen der Lauffläche das Profil checken: Innen, Mitte und Außen. Sind die Ergebnisse stark unterschiedlich, solltet ihr entweder euer Fahrwerk checken lassen oder wart mit zu geringem oder hohem Reifendruck unterwegs – je nach Abnützungsbild. 

Felgen checken
Auch die Felgen müssen auf mögliche Schäden kontrolliert werden. Die Räder dürfen während des Felgenchecks nicht montiert sein. Neben den Oberflächen und äußeren Bereichen ist es wichtig, auch die Innenseiten sowie den Zustand der Radnabe zu prüfen.

Je nachdem ob und welche Schäden ihr findet, muss eine Felge getauscht oder kann repariert werden … aber bitte jedenfalls von einem Profi. Nicht selbst Hand anlegen. Zum einen verfällt sonst die Garantie für die Felge, andererseits haben wir es immerhin mit einem Teil zu tun, bei dem perfekte Festigkeit überlebenswichtig ist.

Kleiner Trost für Besitzer von mehrteiligen Felgen: Sollten einzelne Teile nicht repariert werden können, kann man hier zumindest nur Einzelteile wie Felgenhorn oder -speichen austauschen. 

Richtig umstecken und lagern
Reifen wechseln an sich ist keine große Zauberei: Handbremse anziehen, Radbolzen leicht lösen, Auto aufbocken, Radmuttern abschrauben, Rad abnehmen, Radauflageflächen reinigen und einen Blick auf Bremsscheiben und Bremsbeläge werfen, neues Rad montieren und handfest anschrauben, Wagen herunterlassen bis der Reifen den Boden berührt, Bolzen mit vorgeschriebenem Drehmoment festziehen, fertig. Ging euch jetzt zu schnell? Dann vielleicht lieber eine Werkstatt aufsuchen und fragen, ob ihr mithelfen/dabei sein dürft, um erste Erfahrung zu sammeln, bevor ihr es beim nächsten Mal selbst versucht.

Vor dem Einlagern der Reifen noch alles sorgfältig reinigen, trocknen und dann markieren an welcher Stelle welcher Reifen montiert war – idealerweise solltet ihr nämlich die Montage an Vorder- und Hinterachse abwechseln. So garantiert ihr eine möglichst gleichmäßige Abnutzung.

Dann noch den Reifendruck um 0,5 bar gegenüber der Herstellervorgabe erhöhen. Dann Kompletträder am besten liegend übereinander lagern – aber bitte nicht direkt aufeinander. Mindestens einen Karton oder ein Tuch dazwischen legen. Noch besser: ein Felgenbaum. Reifen ohne Felgen lagert ihr hingegen am besten stehend, müsst sie dann aber gelegentlich etwas hin und her rollen. Danach sollten eure Pneus lagern wie guter Wein: Kühl, dunkel, trocken und jedenfalls ohne direkte Sonneneinstrahlung. 

Schritt 4: Technische Wartung

Während des Winters werden viele Komponenten durch Kälte und Schmutz beansprucht. Deshalb gehört zu einem professionellen Frühlings-Check auf jeden Fall auch die Kontrolle bestimmter Bestandteile des Autos.

Die Pflicht:
Unser erstes Augenmerk gilt den Scheibenwischern. Klappt sie hoch, sprüht etwas Allzweckreiniger auf ein Küchentuch und zieht dieses solange über die Gummilippe, bis keine neuen, schwarzen Streifen mehr zurückbleiben. Fallen euch dabei Risse oder andere Schäden im Wischerblatt auf: Tauschen. Kaputte Wischer können die Scheibe zerkratzen. Und das ist definitiv teurer zu reparieren als neue Wischerblätter zu kaufen …

Danach (und idealerweise wenn der Motor seit ungefähr einer Stunde nicht mehr gelaufen ist): Motorhaube auf! Erst den Ölstand checken, dann einen Blick auf den Ausgleichsbehälter der Kühlflüssigkeit werfen: alles schön zwischen Minimum und Maximum? Gut. Wenn nicht: Beim Öl: nachfüllen. Bei der Kühlflüssigkeit: Werkstatt aufsuchen – das sollte im Normalbetrieb nicht passieren.

Nächster Halt: Die Filter. Luftfilter und Pollenfilter ausbauen, ausklopfen oder eventuell etwas abbürsten und wieder einsetzen sollte in der Regel reichen, damit Motor und ihr im Sommer gut durchatmen könnt.

Für den nächsten Schritt braucht ihr es dunkel – es geht um die Beleuchtung. Also Sonne aus, Licht an quasi. Folgende Lampen gilt es zu checken:

  • Frontscheinwerfer (Abblendlicht, Fernlicht, Standlicht)
  • Bremsleuchten
  • Blinker vorne, hinten und Warnblinklicht
  • Rücklicht
  • Nebelleuchten/Nebelschlussleuchten

Am besten führt diese Tests bei abgestelltem Motor durch. So könnt ihr nämlich auch gleich die Batterie checken, ohne euch ein Multimeter besorgen zu müssen. Wird nämlich zum Beispiel das Abblendlicht nach einiger Zeit merklich dünkler, ist der Ladezustand eurer Batterie nicht ausreichend.

Die Kür:
Ein Frühjahrsputz heißt auch immer ein wenig zu entrümpeln. Das ist beim Auto nicht anders. Spätestens jetzt ist also der ideale Zeitpunkt alles aus eurem Kfz zu entfernen, das ihr eh nur im Winter braucht. Die Dachbox zum Beispiel – das spart übrigens auch Geld. Der ADAC fand heraus: Schon bei 80 km/h steigt der Verbrauch mit montierter Dachbox um rund elf Prozent, bei 130 km/h sogar um bis zu zwei Liter pro 100 Kilometer.

Aber auch Kleinkram im Auto kann dem Wohlfühlen im Interieur einen Strich durch die Rechnung machen. Also: Handschuhe, Mützen, Reserve-Schuhe und was sonst noch im Winter praktisch war im Auto zu haben, müssen raus.

Schritt 5: Restyling

Ein neuer Sommer, ein neuer Look? Warum nicht?! Aktuellen Trends will ja immerhin Rechnung getragen werden. Egal ob alte Sticker runter sollen, neue Felgen drauf müssen oder einfach mal anständig aufpoliert werden darf: Hier die nötigen Infos. 

Die Pflicht:
Polieren hat nicht nur optische Vorzüge – ganz nebenbei erhält das Auto außerdem einen Schutz vor neuen Anhaftungen auf dem Lack. Mit der richtigen Anleitung ein Unterfangen, das ganz einfach selbst erledigt werden kann: 

  • Grundsatzüberlegungen:
    Ist euer Auto foliert oder sind Sticker drauf? Dann solltet ihr euch freilich vor dem Polieren überlegen, ob das auch diese Saison über so bleiben soll. Wenn nein: Zum Entfernen von Aufklebern aller Art ist Hitze ein gutes Hilfsmittel – sollte die Sonne allein nicht reichen, nehmt einen Föhn zur Hilfe. Aber bitte einen aus dem Haushals, nicht den Heißluftföhn aus der Werkstatt. Bleiben Klebereste zurück, hat sich zum Entfernen selbiger noch kaum etwas besser bewährt als WD-40. Einfach direkt aufsprühen und mit einem nicht fusselnden Tuch in kreisrunden Bewegungen reiben bis alle Kleberreste weg sind.
    Soll die Folie hingegen drauf bleiben, checkt unbedingt beim Hersteller ob und wie diese poliert werden dürfen! Unsere Anleitung gilt jedenfalls nur für regulär lackierte Fahrzeuge …
  • Lackreiniger: Nachdem ihr das Auto gründlich gewaschen und an einem schattigen (!) Platz abgestellt habt, überprüft durch sanftes Streichen mit der Hand, ob sich der Lack glatt anfühlt oder vielleicht noch raue Stellen vorhanden sind. Falls dem so ist, mit einem Lackreiniger vorbehandeln – ihn also mit einem weichen Schwamm kreisförmig auftragen und anschließend mit einem Mikrofasertuch ebenfalls kreisförmig einarbeiten.
  • Politur auftragen: Die idealerweise für Lack und Kunststoffteile (sofern bei euch vorhanden) geeignete 2-in-1 Politur auftragen und mit einem Poliertuch oder Polierschwamm den Lack kreisförmig und mit gleichmäßigem Druck von oben, beginnend mit dem Autodach, nach unten bearbeiten.
  • Abpolieren: Nachdem die Politur eingearbeitet wurde, das Auto mit einem Mikofasertuch mit leichtem Druck entgegen der Polierrichtung abpolieren, bis nichts mehr von der Politur übrig ist. Danach mit strengem Auge das Auto auf Politurreste kontrollieren, fertig.
  •  

    Die Kür:
    Für den perfekten Start in den Frühling fehlen noch die passenden Räder? Gar nicht so einfach – schließlich gibt es unzählige verschiedene Modelle auf dem Markt. Und dazu müssen die Batschen nicht nur optisch zum Auto passen, sondern auch gleichzeitig rechtlich und sicherheitstechnisch alle Anforderungen erfüllen. Mehr dazu, hier (Link zu Eintragungs-Beitrag). An dieser Stelle geht’s vor allem um reine Stil-Fragen – wie zum Beispiel:

    Die Farbe:
    Egal ob glänzend oder matt, uni oder bunt, gestreift, mit Punkten oder exklusive, keramikpolierte Räder – die Auswahl ist groß und im Grunde freilich alles dem eigenen Geschmack überlassen. Ein paar Anhaltspunkte aber gibt es: Bei farbigen Autos etwa lassen schwarze Felgen den Lack besonders gut zur Geltung kommen. Die aktuelle Trendsetter-Farbe ist jedoch nach wie vor „Gunmetal“ oder „Graphite matt“. Das edle Grau passt im Grunde überall dazu, betont das Raddesign und lässt die Konturen im Kontrast zu vielen Farbvarianten stärker wirken. Wer sein Auto im Sommer hingegen gern regelmäßig auf Hochglanz bringt, wird mit polierten oder im Fachjargon „glanzgedrehten“ Felgen hoch erfreut sein.

    Die Form:
    Unterschiedliche Felgenformen und Arten haben ganz unterschiedliche Effekte. Zum Beispiel darauf, wie groß sie wirken. Am stärksten ist dabei der Unterschied zwischen Softhorn-Felgen (Speichen schließen mit dem Felgenaußenrand bündig ab) und Tiefbettfelgen (Speichen schließen mit dem Felgenhorn ab). Erstere wirken in der Regel deutlich größer, außer das Felgenbett einer Softhorn-Felge ist farblich abgehoben; zum Beispiel poliert. Auch konkave Felgen (das Felgenzentrum liegt tiefer als der Felgenrand) machen Felgen optisch größer, weil die Speichen durch die Wölbung länger wirken. Besteht eine Felge dann zudem noch aus vielen, dünnen Speichen die ohne Unterbrechungen bis zum Felgenhorn reichen, wirken sie besonders imposant. 

    Die Fleißaufgabe: 
    Nichts eignet sich besser um neue Anregungen zu bekommen und sich über Styles und Looks auszutauschen als Events – auch wenn diese im Jahr des Corona-Virus‘ natürlich etwas überschattet sind. Dementsprechend findet ihr unter diesem Link (zur Eventübersicht) nicht nur unsere Event-Tipps für die Saison 2020, sondern auch immer einen aktuellen Status zu Verschiebungen, Absagen und Co.

    Schritt 6: Cool und aufmerksam bleiben

    Auch wenn während der bisherigen Kontrollen, der Wäsche und sonstigen Frühlings-Checks keine Schäden, Defekte oder Störungen am Auto festgestellt wurden, solltet ihr auch im Laufe des Sommers immer ein paar Dinge beachten und beobachten, um stets einen kühlen Kopf bewahren zu können. 

    Technik im Auge behalten:
    Der Motor etwa muss grundsätzlich immer problemlos anspringen, ruhig laufen und keinerlei untypische bzw. auffallende Geräusche verursachen. Treten Unstimmigkeiten auf oder gar Flüssigkeiten aus, heißt es „ab in die Werkstatt“.

    Auch beim Getriebe müssen sich die Gänge leicht und ohne Kratzgeräusche oder „Hänger“ einlegen lassen. Das ist besonders beim Zurückschalten in den zweiten Gang gut zu checken.

    Da Stoßdämpfer hingegen in der Regel sehr langsam ihre Funktion einstellen, solltet ihr auch das regelmäßig kontrollieren. Dafür einerseits checken, ob die Reifen gleichmäßig abgefahren sind und ab und an eine Ecke des Autos herunterdrücken. Folgt mehr als eine Schwingung, solltet ihr eine Werkstatt aufsuchen. Selbes gilt, solltet ihr beim Bremsen ein Pulsieren im Pedal oder Ziehen in eine Richtung feststellen.

    Einen kühlen Kopf bewahren:
    Wer in der Sommerhitze, speziell bei langen Autofahrten, einen kühlen Kopf behalten möchte, sollte sich mit der richtigen Handhabung der Klimaanlage beschäftigen. Hier einige Tipps:

    • Wenn eurer Fahrzeug lange in der Sonne stand und der Innenraum somit aufgeheizt ist, muss die heiße Luft so schnell wie möglich aus dem Auto. Also noch vor dem Anstarten oder gar Einsteigen erst einmal alle Fenster aufmachen. Dann die Klimaanlage auf niedrigste Temperatur einstellen und das Gebläse voll aufdrehen. Die Fenster sollten die erste Zeit noch offen bleiben.
    • Nach ca. drei Minuten Fahrzeit solltet ihr die Fenster dann schließen und die Klimaanlage auf "Umluft"-Betrieb stellen. So wird nicht ständig neue, heiße Luft von außen angesaugt, sondern die Klima kann sich auf das Umwälzen der Luft im Auto konzentrieren.
    • Sind weitere fünf Minuten vergangen, sollte es im Auto bereits erträglich, wenn nicht sogar angenehm kühl sein. Nun solltet ihr die Umluftfunktion wieder ausschalten – sonst sinkt die Luftqualität im Auto.
    • In jedem Fall gilt: Die Luftauslassdüsen im Innenraum sollten nie direkt auf euch zeigen – durch die kalte Zugluft drohen Verkühlungen.
    • Die beste Dauerkühlleistung erreicht man über die Defrosterdüsen der Frontscheibe.
    • „Angenehme Temperatur“ heißt auch im Sommer nicht „eiskalt“: Desto tiefer ihr die Luft im Auto abkühlen lasst, desto mehr belastet ihr euren Kreislauf. Tatsächlich sollte die Temperatur maximal fünf Grad unter der Außentemperatur liegen.

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