4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Kia Sportage 2,0 CRDi “Cup” – im Test

Runde Sache

Derzeit dreht sich fast alles um die EURO 2008. Da kann der offizielle Sponsor nicht nachstehen. Kias Beitrag: Ein Sondermodell des Sportage.

Georg.Koman@motorline.cc

Hier sehen Sie Bilder des Kia Sportage 2,0 CRDi Edition "Cup"!

Der erste Gedanke, der dem geschulten Motorjournalisten beim Kia Sportage „Cup“ durch den Kopf geht, lautet: „Ein bereits seit vier Jahren erhältliches Erfolgsmodell wird dem staunenden Volk zum günstigeren Preis noch einmal in Erinnerung gerufen.“ Das ist natürlich nicht ganz falsch.

Sieht man sich das Sondermodell näher an, muss man aber zugeben, das Kia den aufgelegten Elfer auch staubtrocken und sicher verwandelt hat, denn: Der ohnehin preisgünstige Kia Sportage – er kostet mit dem 140 PS starken Zweiliterdiesel und Allradantrieb als Einstiegsmodell „Motion“ 27.530 Euro – ist als „Cup“ bereits um 25.490 Euro zu haben. Der Preisvorteil liegt somit vorderhand bei knapp über 2.000 Euro.

Dazu kommt noch ein Ausstattungsvorteil gegenüber dem „Motion“ von rund 1.500 Euro. Bestehend etwa aus ESP, Tempomat und abgedunkelten hinteren Seitenscheiben. In Summe spart man gegenüber einem sehr knapp kalkulierten Angebot also 3.500 Euro, wie immer heißt es in solchen Fällen aber: „So lange der Vorrat reicht“.

Den „Cup“ gibt es übrigens in zwei recht unterschiedlichen Versionen: Zum einen als Zweiliter-Benziner mit 141 PS, Vorderradantrieb und Fünfgang-Getriebe, zum anderen als Zweiliter-Diesel (140 PS plus Partikelfilter), permanentem Allradantrieb und Sechsgang-Getriebe. Der Benziner geht um beinahe unverschämt günstige 19.490 Euro über den Ladentisch.

Wer also lediglich die erhöhte Sitzposition genießen mag und unwegsames Gelände bestenfalls mit Wanderschuhen durchmisst, sollte über dieses Angebot nachdenken. Der Verbrauchsunterschied hält sich mit nominell 1 Liter pro 100 Kilometer in Grenzen, und die Spritzigkeit spricht ebenfalls für den (ohne hinteren Antriebsstrang um gut 200 Kilogramm leichteren) Benziner.

Wir entschieden uns dennoch für das „richtige“ SUV, also mit Allradantrieb und demzufolge Dieselmotor. Der liefert kraftvolle 305 Nm Drehmoment ab 1.800 Touren und geht entsprechend bullig ans Werk, unterstützt noch durch die gerade richtig übersetzte Sechsgang-Schaltung. Der Motor ist leise und vibrationsarm. Über Geräusche im und am Sportage gibt es generell keine Beschwerden.

Das Raumangebot geht trotz der relativen Kürze von 4,35 Meter absolut in Ordnung, vorne geht es besonders großzügig zu, extrem gelungen sind die Sitze – groß mit neuerdings verlängerter Schenkelauflage, straff und mit gutem Seitenhalt. Der Laderaum ist recht groß und lässt sich blitzschnell 2:1 erweitern.

Seit das Kompakt-SUV im slowakischen Zilina gefertigt wird, bekam er zum einen ein Mini-Facelift verpasst (mehr Chrom am Kühlergrill, abgedunkelte Scheinwerfer-Gläser), zum anderen erhielt er die herausragende Kia-Garantie – fünf Jahre auf das gesamte Fahrzeug sowie für Lack und Mobilität, sieben Jahre auf Motor und Getriebe und zehn Jahre gegen Durchrosten. Um im EURO-Jargon zu bleiben: Kia geht mit dem Sportage optimal vorbereitet in die Verlängerung.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Einer für alle Fälle

Toyota Hilux im Hänger-Alltagscheck

Der Toyota Hilux ist der ideale Alltagsbegleiter für all jene, die eine Vielzahl von Transportaufgaben zu bewältigen haben - in der gesamten Bandbreite im privaten wie im professionellen Einsatz

Mehr als 40 Prozent der in den letzten fünf Jahren verkauften Range Rover tragen den Zusatz Sport. Zuletzt wurde das Luxus-SUV zusammen mit dem kleineren Evoque und dem Discovery Sport zum meistverkauften Modell der Briten. Noch in diesem Jahr fährt die dritte Generation des Range Rover Sport vor. Wir konnten den kommenden großen Rangie bereits in Augenschein nehmen.

Viel Lob vom F1-Weltmeister

Lewis Hamilton testet Ineos Grenadier

Sir Lewis Hamilton durfte in Begleitung von INEOS-Vorstandsvorsitzendem Sir Jim Ratcliffe höchstselbst den Grenadier auf der Straße und im Gelände einer schonungslosen Testfahrt unterziehen.

"Wir sind bereit, das Offroad-Segment mit dem Fisker Ocean Force E aufzumischen!" tönt Fisker selbstbewusst im Rahmen der Enthüllung der neusten Version ihres Elektro-SUV, das ab dem vierten Quartal 2023 bereits in den Handel kommen soll.

Mehr Luxus, vier V6-Antriebe

VW Touareg Facelift präsentiert

Um das aktuelle Flaggschiff aus Wolfsburg auch weiterhin konkurrenzfähig zu halten hat VW dem Touareg ein Facelift verpasst, bei dem im Grunde keine der in so einem Fall zu erwartenden Veränderungen ausblieb. VW legte also sowohl beim Design, als auch bei der verbauten Technologie und den Antrieben Hand an und verspricht, den Touareg damit besser gemacht zu haben als je zuvor.