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Porsche Cayenne Diesel - im Test

Innenraum

Die Platzverhältnisse an Bord des Porsche Cayenne sind in Ordnung, in Anbetracht der äußere Abmessungen – knapp 4,8 Meter lang und über 1,9 Meter breit – aber nicht sonderlich üppig dimensioniert. Der Kofferraum fasst zwischen 540 und 1.749 Litern, da die Heckklappe sehr wuchtig ist, sei die automatische Zuziehhilfe empfohlen.

Die Passagiere thronen über der Fahrbahn, die Übersichtlichkeit ist hervorragend. Wenn man die Häkchen an den richtigen Stellen des Prospektes gemacht hat, dann ist auch der Wohlfühlfaktor sehr hoch.

Das Navi weist den richtigen Weg, die Klimaautomatik fächelt Fahrer und Beifahrer Luft in der gewünschten Temperatur zu, und wer es luftiger haben möchte, der öffnet das Glaschiebedach.

Die Instrumente sind auch im Diesel typisch Porsche, links der Drehzahlmesser – dessen roter Bereicht ganz untypisch für Porsche bereits bei 4.500 U/min beginnt – rechts der Tacho. Ebenfalls wie bei allen anderen Modellen auch: das Zündschloss sitzt links von der Lenksäule, ein Umstand, an den man sich aber schnell gewöhnt.

Die Sitze bieten guten Komfort auch bei langen Reisen, optional gibt es noch Sportsitze mit mehr Seitenhalt, beim Cayenne ist dies aber nicht wirklich notwendig. Man fühlt sich durchaus wohl, dennoch kann der Gelände-Porsche keinen Hehl daraus machen, dass er nicht mehr ganz taufrisch ist.

Das Modell feierte schließlich bereits Ende 2002 seine Premiere, die Zeit ging trotz eines Facelifts im Jahr 2007 nicht spurlos am Cayenne vorbei. An der Verarbeitung gibt es nicht zu bemängeln, die Optik und die verwendeten Materialien können aber mit einem Audi Q7 nicht mithalten, auch ein Multimedia-Interface zur einfachen Bedienung sämtlicher Funktionen sucht man vergeblich.

An der passiven Sicherheitsausstattung gibt es nichts auszusetzen, sechs Airbags zählen zum Standardumfang des Porsche Cayenne, auch das ISOFIX-System für Kindersitze ist vorhanden.

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