4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Porsche Cayenne Diesel - im Test

Weißer Riese mit Diesel-Pfeffer

Lange hat sich Porsche gewehrt, jetzt hat man doch erstmals einen Dieselmotor im Cayenne verbaut, Motorline.cc war mit dem weißen Riesen auf Testfahrt.

Stefan.Schmudermaier@motorline.cc

Hier geht's zu den Bildern

Dass Porsche eines Tages Geländewagen bauen und sie dann auch noch mit einem Dieselmotor bestücken wird, das konnten sich eingefleischte Fans der Marke vor 15 Jahren vermutlich nicht einmal im Ansatz vorstellen. Doch auch eine Sportwagenschmiede wie Porsche versucht einen möglichst breiten Markt abzudecken, der Panamera ist das jüngste Beispiel dafür.

Da die benzingetriebenen Cayennes allesamt keine Kostverächter sind, war es also an der Zeit dem SUV einen Selbstzünder unter die Haube zu verpflanzen. Beim Motor bediente man sich im Audi-Regal, der Dreiliter TDI mit 240 PS wird dort unter anderem im Q7 verbaut.

Aber ist dieses Triebwerk den hohen Ansprüchen der Porsche-Kunden gerecht? Schließlich ist der Cayenne Diesel der langsamste Vertreter der kompletten Porsche-Familie. Rein optisch wurde der Zuffenhausener behutsam modernisiert, die wuchtige Erscheinung – für einige Leute zu wuchtig – ist geblieben, der Cayenne macht Eindruck, egal wo man hinkommt.

Dass man es hier mit einem Diesel zu tun hat, merkt man zunächst gar nicht. Auf einen dementsprechenden Hinweis am Heck hat man verzichtet, die beiden Auspuffrohre stehen auch den Benzinern gut. Erst der Dreh am Zündschlüssel lässt die Tarnung auffliegen, wenngleich sich das Nageln in Grenzen hält und keinesfalls nervig ist.

Der Preis startet bei 67.260,- Euro, auf den ersten Blick also gar nicht so wild. Doch eben nur auf den ersten Blick. Denn die Serienausstattung des Cayenne ist verhältnismäßig mager, und für Extras langt man kräftig hin.

Unterm Strich summierten sich die Aufpreisposten auf knapp 30.000,- Euro, ein Preis, für den man zum Beispiel den neuen BMW X1 mitnehmen kann. Keine Frage, die Ausstattung unseres Testwagens war tadellos, mitunter muss man aber für Dinge extra bezahlen, die man serienmäßig vermutet hätte.

So kosten Bi-Xenon-Scheinwerfer gleich einmal über 1.800,- Euro, eine elektronische Klimaanlage kommt auf 616,- Euro, dicke Brocken sind die Lederausstattung für 3.500,- Euro, die Luftfederung für 3.600,- Euro, das Navi für 3.700,- Euro und die 20-Zoll-Alufelgen für stolze 3.600,- Euro. Und selbst die Velours-Fußmatten gibt’s nicht unter 210,- Euro.

Ernsthafte Interessenten werden sich daran aber vermutlich nicht stoßen, wer sich für einen Cayenne interessiert, hat vermutlich ohnedies ein Budget von 100.000,- Euro eingeplant. Ob das Geld gut angelegt ist, erfahren Sie auf den nächsten Seiten.



Weitere Testdetails:

• Innenraum

• Fahren & Tanken

• Testurteil

• KFZ-Versicherungsberechnung

• KFZ-Kasko-Info

• Rechtsschutz-Info


Ausstattung, Technik & Preise

News aus anderen Motorline-Channels:

Porsche Cayenne Diesel - im Test

Weitere Artikel:

Dritte Sitzreihen in Autos sind oft nur Notlösungen; gerade geräumig genug für Kinder und kurze Strecken. Hier nicht. Im größten Defender aller Zeiten haben tatsächlich acht Erwachsene Platz. Ja verdammt, in der dritten Sitzreihe gibt’s sogar Sitzheizung und ein eigenes Panoramadach!

Fords Aushängeschild für Inklusion

Goodwood: Ford zeigt den "Very Gay Raptor"

Einfach nur cool, dieses Gefährt: Ford wird bei dem diesjährigen Festival of Speed im südenglischen Goodwood (bis 26. Juni 2022) unter anderem mit dem besonders kräftigen Ranger Raptor-Pick-up der nächsten Generation vertreten sein. Und zwar mit einem ganz besonderen Exemplar.

"Wir sind bereit, das Offroad-Segment mit dem Fisker Ocean Force E aufzumischen!" tönt Fisker selbstbewusst im Rahmen der Enthüllung der neusten Version ihres Elektro-SUV, das ab dem vierten Quartal 2023 bereits in den Handel kommen soll.

Startschuss der Serienfertigung in Hambach

Ineos Grenadier: Produktion gestartet

Ineos Automotive hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: den Start der Serienproduktion des Geländewagens Grenadier im eigenen Werk in Hambach, Frankreich. Die ersten Auslieferungen stehen somit für Dezember 2022 an.

Der späte Vogel überfährt den Wurm

Ford Ranger Raptor im Test

Die Autowelt ist im Umbruch. Und dann ist da Ford. Die hauen, vermutlich ala „wann, wenn nicht jetzt noch schnell“, die Neuauflage ihres Pick-up-Bestsellers mit dem Motor aus dem Ford GT, einem Bodykit aus Bubenträumen und dem Fahrwerk eines Baja-Rennwagens raus. Komplett vorbei am Markt? Vielleicht. Trotzdem großartig? Verflucht ja.

Markteinführung im September 2022

Neuer Ford Ranger Raptor ab sofort bestellbar

Für die neueste Generation des Ford Ranger Raptor stehen die deutschen Preise fest. Das kräftige Geländefahrzeug ist ab sofort bestellbar. Bei 64.990 Euro netto (77.338 Euro inklusive Mehrwertsteuer) startet die Preisliste - Markteinführung ist für September 2022 geplant. In Österreich beträgt der Einstiegspreis für den ultimativen Pick-up 91.835 Euro (inklusive NoVA und Mehrwertsteuer).