4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Mokka mag man eben

Klein, stark und voller Energie, so kennt man ihn, den Mokka. Ist er richtig gemacht, bleibt der Löffel darin stecken und man kann sich jedes Marschierpulver sparen.

Rainer Behounek

Opel’s Mokka ist dem Getränk in einigen Punkten sehr ähnlich. Da es ein Fahrzeug ist, kann man sich das Marschieren sparen, dass ist schon mal klar. Als neues Kompakt-SUV ist er mit 4,28 Metern Länge auch recht klein und die gestauchte Form trägt dazu bei, dass er bereits im Stand recht dynamisch wirkt.

Der Opel Mokka ist neu, keine Weiterentwicklung, kein Facelift und er stößt gleich in eines der erfolgreichsten Segmente, in das der „Kompakt-SUVs“. Die Mischung aus hoher Sitzposition und trotzdem kompakten Außenmaßen zeigt, dass auch die Kleinen gerne groß wären.

Kompakt bedeutet beim Mokka: 4,28 Meter Länge, 1,77 Meter Breite und 1,66 Meter Höhe. Der Radstand ist mit 2,55 Metern doch recht lang, wodurch sich zwei Vorteile ergeben: zum einen wirkt er gestreckter und zum anderen haben die Passagiere mehr Platz im Innenraum.

Der Innenraum wirkt etwas zusammengepresst, die – typisch für Opel – genialen, dick gepolsterten Sitze verstärken den Eindruck zusätzlich.

Fahrer und Beifahrer sitzen recht nahe beisammen, in der Mitte sind Ablagefächer in Hülle und Fülle und die Mittelkonsole ist ebenfalls Opel-typisch anfangs kompliziert aber nach einer Zeit leicht zu bedienen. Die Elemente kennt man, die Navi-Multimedia-Einheit lässt sich über einen Dreh-Drück-Schalter bedienen, wobei die Navi-Grafik etwas veraltet wirkt.

Kofferraum hat er auch, 356 bis 1.372 Liter um genauer zu sein. Zum Vergleich, der größere Opel Antara fasst zwischen 420 und 1.420 Liter. Der Mokka-Kofferraum lässt sich leicht und ergonomisch optimal beladen, die Ladekante ist eben und der Kofferraum ist hoch angeordnet. Das kappt zwar einiges an Kofferraumvolumen, dafür ist er handlicher, weil man nicht aus dem Kreuz stemmen muss.

Unsere Version ist mit einem 1,4-Liter-Benzinmotor ausgestattet, der 103 kW/140 PS bei 4.900 bis 6.000 U/min und 200 Nm bei 1.850 bis 4.900 U/min erzeugt. Die Leistung wird über ein 6-Gang-Schaltgetriebe an alle vier Räder übertragen und das Konzept soll laut Datenblatt mit 6,4 Liter/100km auskommen.

Ob sich das auch mit der Realität deckt, wie das Fahrverhalten ist und was er kostet, erfahren Sie auf Seite 2.

News aus anderen Motorline-Channels:

Opel Mokka 1.4 ECOTEC – im Test

Weitere Artikel:

Viel Lob vom F1-Weltmeister

Lewis Hamilton testet Ineos Grenadier

Sir Lewis Hamilton durfte in Begleitung von INEOS-Vorstandsvorsitzendem Sir Jim Ratcliffe höchstselbst den Grenadier auf der Straße und im Gelände einer schonungslosen Testfahrt unterziehen.

Preise zum Marktstart bekanntgegeben

Nissan X-Trail startet bei 38.950 Euro

Wie Nissan Österreich heute bekannt gab, startet der neue X-Trail hierzulande zu Preisen ab 38.950 Euro und ist in den fünf bekannten Ausstattungslinien Visia, Acenta, N-Connecta, Tekna und Tekna+ erhältlich.

"Wir sind bereit, das Offroad-Segment mit dem Fisker Ocean Force E aufzumischen!" tönt Fisker selbstbewusst im Rahmen der Enthüllung der neusten Version ihres Elektro-SUV, das ab dem vierten Quartal 2023 bereits in den Handel kommen soll.

Fords Aushängeschild für Inklusion

Goodwood: Ford zeigt den "Very Gay Raptor"

Einfach nur cool, dieses Gefährt: Ford wird bei dem diesjährigen Festival of Speed im südenglischen Goodwood (bis 26. Juni 2022) unter anderem mit dem besonders kräftigen Ranger Raptor-Pick-up der nächsten Generation vertreten sein. Und zwar mit einem ganz besonderen Exemplar.

Acht "Grenadiere" stehen zur Verfügung

Ineos Grenadier am Red Bull Ring erlebbar

Der Red Bull Ring ist erneut um eine Attraktion reicher. Ab April darf der neue Ineos Grenadier auf dem Offroad-Gelände von Österreichs berühmtester Rennstrecke zeigen, was er kann.

Der späte Vogel überfährt den Wurm

Ford Ranger Raptor im Test

Die Autowelt ist im Umbruch. Und dann ist da Ford. Die hauen, vermutlich ala „wann, wenn nicht jetzt noch schnell“, die Neuauflage ihres Pick-up-Bestsellers mit dem Motor aus dem Ford GT, einem Bodykit aus Bubenträumen und dem Fahrwerk eines Baja-Rennwagens raus. Komplett vorbei am Markt? Vielleicht. Trotzdem großartig? Verflucht ja.