4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Günstig im SUV

Chevrolet gibt es nur noch bis Ende 2015 in Europa, aber der kleine SUV Trax ist ein Angebot, auf das sich ein näherer Blick zweifellos lohnt.

Georg Koman

Der Chevrolet Trax ist der praktisch baugleiche Bruder des Opel Mokka. Ein paar Schmankerln weniger sind vielleicht an Bord, die Materialien sind teils billiger, aber dafür ist er auch etwas preisgünstiger.

Dennoch wird sich so mancher fragen, warum er jetzt noch einen Chevrolet kaufen soll, schließlich läuft die Marke in Europa mit Ende 2015 aus - sieht man von den Legenden Corvette und Camaro ab. Also den echten US-Boys, die nicht aus koreanischer Produktion stammen.

Abgesehen davon, dass Daewoo-basierte Chevrolet-Modelle durchwegs preisgünstig sind, und es immer wieder besondere Schnäppchen-Angebote geben wird, verspricht man den Kunden einiges an Sicherheit.

Etwa von 2016 weg zehn Jahre lang gesicherte Ersatzteillieferungen, das Einhalten sämtlicher Garantien, oder das Aufrechthalten eines angemessenen Servicenetzes. Diese Leistungen sollten auch in Zukunft sichergestellt sein, schließlich geht ja nicht der Mutterkonzern General Motors in Konkurs, es wird bloß mit Chevrolet eine seiner zahlreichen Marken in Europa eingestellt.

Zurück zum Trax: In Sachen Größe unterscheidet er sich nur um wenige Millimeter vom Schwestermodell Opel Mokka, was an leicht anderen Anbauteilen liegt. Der Trax ist 4,25 Meter lang, 1,77 Meter breit und 1,67 Meter hoch.

Kurz, breit und hoch somit, was ihm ein gedrungenes, aber herziges Aussehen verleiht. Ein bisschen dick aufgetragen hat man vielleicht an der Front - die wirkt mächtig wie ein D-Zug. Ein Versprechen, das der Rest des Autos naturgemäß nicht halten kann.

Der Radstand ist mit 2,56 Metern solide, die Platzverhältnisse auf der Fondbank somit annehmbar. Auch wenn man sich im Inneren kein Raumwunder erwarten darf.

Der Laderaum liegt mit 356 bis 1.372 Liter auf dem Niveau eines gleich langen Kompaktautos. Er ist glattflächig, die Ladekante liegt aber höher als bei Golf & Co. Ablagefächer gibt es jede Menge. Die Bedien-Elemente kennt man aus dem Hause Opel.

Wir testen den 1,4-Liter-Turbobenziner, der 103 kW/140 PS und 200 Nm bei 1.850 bis 4.900 U/min erzeugt. Die Leistung wird über ein 6-Gang-Schaltgetriebe auf alle vier Räder übertragen - es gibt diese Motorisierung allerdings auch mit Frontantrieb.

Wie sich der Chevrolet Trax fährt, was er verbraucht und kostet – das alles erfahren Sie auf Seite 2.

Weitere Testdetails:

Preise, Ausstattung & Technik

News aus anderen Motorline-Channels:

Chevrolet Trax 1,4T AWD LT - im Test

Weitere Artikel:

Marktstart ist bereits dieses Jahr

Ford Ranger Raptor enthüllt: bulliger Look, viel Power

Die letzten werden die ersten sein, heißt es doch: Während er "normale" Ranger erst 2023 auf den Markt kommt, darf der nun vorgestellte Ranger Raptor, samt seinen 288 PS und feinstem V6-Sound bereits dieses Jahr mit uns in Sand und Dreck spielen. In manchen Märkten gar schon im Sommer.

Limitierter Retro Defender zum 75ten

Land Rover Works V8 ISLAY EDITION vorgestellt

Land Rover Classic präsentiert sein erstes Heritage-Sondermodell. Mit dem Classic Defender Works V8 Islay Edition feiert der britische 4x4-Spezialist seinen 75-jährigen Geburtstag. Die Retroausgabe startet in zwei Karosserievarianten zum Preis ab rund 263.000 Euro.

Der späte Vogel überfährt den Wurm

Ford Ranger Raptor im Test

Die Autowelt ist im Umbruch. Und dann ist da Ford. Die hauen, vermutlich ala „wann, wenn nicht jetzt noch schnell“, die Neuauflage ihres Pick-up-Bestsellers mit dem Motor aus dem Ford GT, einem Bodykit aus Bubenträumen und dem Fahrwerk eines Baja-Rennwagens raus. Komplett vorbei am Markt? Vielleicht. Trotzdem großartig? Verflucht ja.

Double Cab Pick-Up mit BMW-Power

Ineos Grenadier Quartermaster enthüllt

Robust, praktisch und im Gelände unschlagbar; das und nicht weniger verspricht Grenadier für ihr nunmehr zweites Modell, den Quartermaster. Dieser kann ab 01. August in Österreich bestellt werden.

Mehr Luxus, vier V6-Antriebe

VW Touareg Facelift präsentiert

Um das aktuelle Flaggschiff aus Wolfsburg auch weiterhin konkurrenzfähig zu halten hat VW dem Touareg ein Facelift verpasst, bei dem im Grunde keine der in so einem Fall zu erwartenden Veränderungen ausblieb. VW legte also sowohl beim Design, als auch bei der verbauten Technologie und den Antrieben Hand an und verspricht, den Touareg damit besser gemacht zu haben als je zuvor.

Markteinführung im September 2022

Neuer Ford Ranger Raptor ab sofort bestellbar

Für die neueste Generation des Ford Ranger Raptor stehen die deutschen Preise fest. Das kräftige Geländefahrzeug ist ab sofort bestellbar. Bei 64.990 Euro netto (77.338 Euro inklusive Mehrwertsteuer) startet die Preisliste - Markteinführung ist für September 2022 geplant. In Österreich beträgt der Einstiegspreis für den ultimativen Pick-up 91.835 Euro (inklusive NoVA und Mehrwertsteuer).