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Vorstellung: Premium-SUV Ford Edge

Auf der Kante

Schnittige Karosserie, mächtiger Kühlergrill und ab 2015 auch in Europa: Der neue Edge erweitert das SUV-Angebot von Ford nach oben.

mid/ts

Jetzt springt auch Ford auf den Zug der Premium-SUV auf. Ford sieht den Zeitpunkt gekommen, sein SUV-Angebot in Europa nach oben zu erweitern. 2015 kommt neben der Luxus-Ausstattungslinie Vignale der neue Edge auf den Markt. Die zweite Generation des in Nordamerika bereits seit 2007 angebotenen Modells soll die Platzhirsche BMW X5, Audi Q7 und Co. angreifen.

"Die Zeit für einen neuen großen SUV wie den Ford Edge an der Spitze unserer europäischen Produktpalette ist reif", sagt Roelant de Waard, Vizepräsident von Ford Europa. Eine überzeugende Material- und Verarbeitungsqualität gehörte bei der Entwicklung zu den vorrangigen Zielen der Ingenieure. Der Wagen soll daneben mit einem Platzangebot im Innenraum punkten, das größer ist als bei deutlich teureren Modellen der Mitbewerber.

Und auch eine ganze Reihe neuer Technik bringt Ford zum Einsatz. So hat der Edge etwa als eines der ersten Modelle der Marke eine adaptive Servolenkung an Bord, die das Lenkverhalten deutlich verbessern soll. Sie verändert - je nach Geschwindigkeit des Fahrzeugs - das Verhältnis zwischen den Umdrehungen des Lenkrads und dem Einschlagen der Vorderräder. Das soll das Manövrieren beim Parken erleichtern und bei höheren Geschwindigkeiten für mehr Stabilität sorgen.

Zugunsten des Komforts setzt Ford außerdem die aktive Geräuschminderung ANC (Active Noise Cancellation) ein. Drei Mikrofone zeichnen hierbei lästige Lärmfrequenzen im Innenraum auf und steuern diesen über das bordeigene Audiosystem mit gegenläufigen Klangemissionen entgegen. Beide Tonkurven egalisieren sich, wodurch die subjektive Wahrnehmung von Motor-, Fahr- und Windgeräuschen deutlich sinkt.

Darüber hinaus verbessert eine zweigeteilte Frontkamera die Übersicht an schlecht einsehbaren Kreuzungen und beim Verlassen enger Parklücken, indem sie den Querverkehr durch ein 180-Grad-Kamerasystem im Fahrzeugbug erfasst. Weitere technische Schmankerln sind Luftleitkanäle in den Flanken, die den Luftwiderstand reduzieren, eine ferngesteuerte Heckklappe mit Fußsensor, das Multimedia-Konnektivitätssystem SYNC 2 mit Sprachsteuerung und ein intelligenter Allradantrieb mit Fahrdynamik-Regelung.

In Europa kommt der neue Edge mit dem bewährten 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel in zwei Leistungsstufen auf den Markt. Die schwächere Variante bringt es auf 132 kW/180 PS und ist mit einem manuellen Sechsgang-Schaltgetriebe gekoppelt. Das Top-Modell leistet 154 kW/210 PS. Hier übernimmt das Sechsgang- Automatikgetriebe mit Doppelkupplungs-Technik und Schalttasten am Lenkrad die Kraftverteilung.

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