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Land Rover Defender: Gnadenfrist

Nicht totzukriegen

Produktions-Verlängerung beim Land Rover Defender: Aufgrund des Erfolges der "Final Edition" wird der Offroader bis Ende Jänner 2016 gebaut.

mid/ts

"Nicht mehr zeitgemäß" lautet beim Land Rover Defender gemeinhin das Urteil in Sachen Umweltstandards und Sicherheitsvorschriften. Daher hat der Hersteller für Dezember 2015 das Ende der Produktion angekündigt. Jetzt aber geht Land Rover in die Verlängerung.

Denn die Fans des seit 1948 gebauten Kult-Modells wollen offenbar das Aus nicht wahr haben und bestellen nur umso mehr Exemplare des Urgesteins. Die Ende vergangenen Jahres ankündigte "Final Edition" geht weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. Und so soll das Urgestein nun mindestens bis Ende Januar 2016 gebaut werden, vielleicht sogar länger.

Die Jahresproduktion sei längst ausverkauft. Wurden im vergangenen Jahr 17.780 Defender verkauft, waren es in den ersten sechs Monaten 2015 auch schon knapp 12.000 Einheiten. Mit einem Verkaufsplus von über 40 Prozent ist das Modell derzeit das Fahrzeug mit den höchsten Zuwachsraten im Land Rover-Portfolio.

Ein Nachfolger für den Defender ist fest eingeplant. Bereits 2011 stellte der britische Hersteller auf der IAA in Frankfurt den potenziellen Nachfolger "DC100" mit Stahlkarosserie vor, hat dieses Konzept aber wieder verworfen. Stattdessen erwägt Land Rover nun, den Defender-Nachfolger mit einer teureren Aluminium-Karosserie auf Basis der aktuellen Range Rover-Plattform zu bauen. Mit dem Marktstart ist aber erst 2019 zu rechnen.

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