4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Auf Erfolg programmiert

Die Klasse der City-SUV wächst ungebremst und wird nun mit dem Mazda CX-3 um eine Variation reicher. Wir testen ihn mit 150-PS-Benziner.

Text und Fotos: Berhard Reichel

Der große Bruder CX-5 ist bereits ein Liebling der Hochsitzgesellschaft. Doch vor allem die volumenreichere Klasse der City-SUV wächst ungebremst und wird nun mit dem um 28 Zentimeter kürzeren Bruder CX-3 um eine Variation reicher.

Das kompakte SUV basiert auf dem neuen Kleinwagen Mazda2 und trifft auf etablierte Konkurrenten wie Mini Countryman, Nissan Juke, Opel Mokka, aber auch auf spannende Neulinge wie den Honda HR-V. Die Hinterachse für den Allradantrieb lieh man sich vom CX-5.

Bei der Optik macht Mazda eine Punktlandung nach der anderen. Die Front sieht, im Verhältnis zur gewohnten Freundlichkeit, etwas grimmiger drein. Das knackige Heck ist auf jeden Fall die Schokoladenseite. Zugespitzte Heckscheibe, breitenbetonende Linien und Designelemente wie von einem Sportwagen prägen den Rücken.

Die Proportionen mit langer Haube, kurzem hinteren Überhang und flacher Dachlinie sind absolut stimmig. Die Seitenlinie wird von einer auffallend schwungvollen Fensterlinie und der schwarz verkleideten C-Säule betont. Die großen (EU-konformen) Rückspiegel stören jedoch auch hier.

4,28 Meter lang, 1,8 Meter breit, im Vergleich zum Technikspender wachsen nicht nur die Abmessungen um ein paar Zentimeter, sondern auch das Gewicht. Das SUV-Kostüm bringt mit 1.235 Kilogramm satte 200 Kilo Mehrgewicht mit auf die Waage. Die Motorenpalette ist so auch nur mit Antrieben über 100 PS zu haben.

Unser getestetes Topmodell verteilt 150 PS aus einem zwei Liter großen und turbolosen Vierzylinder serienmäßig auf alle vier Räder. Damit lässt sich Tempo 100 in 8,7 Sekunden erreichen, bei 200 km/h ist dann aber wieder Schluss. Erfreulich, dass im CX-3 alle Motoren mit Sechsgang-Getriebe kombiniert sind. Allradantrieb gibt es nur in den Topmodellen Revolution und Revolution Top.

Im Innenraum erkennt man jedoch bald die Verwandtschaft zum 2er und die Nachteile der sportlichen Dachlinie. Zwar gibt es keinen Grund zur Klage, ein Raumwunder ist der CX-3 jedoch nicht. Im Fond sind lange Reisen eher nur für Jugendliche gemütlich.

Die Verarbeitung ist absolut sauber. Die getestete Ausstattung "Revolution Top" wartet mit nobler Lederausstattung aus. Die Mittelkonsole ist erfrischend aufgeräumt. Dennoch lassen sich alle wichtigen Funktionen noch analog bedienen. Auch einen manuellen Handbremshebel darf man im Jahr 2015 noch betätigen.

Die Bedienung per Touchscreen ist optional bzw. nur im Stand nutzbar. Das Kofferraumvolumen ist mit 350 Litern auf Golf-Klasse-Niveau. Größere Gegenstände machen auf Grund der flachen Heckscheibe schon bald ein Umklappen der Rücksitze nötig.

Dies klappt mit 60:40 so gut wie eben und vergrößert die Kapazität auf 1.260 Liter. Das Bose-Sound-System reduziert die Nutzbarkeit auf nur noch 287 Liter, weil das Kellerfach entfällt. Wer schön sein will, muss leiden, auch die hohe Ladekante macht das Beladen nicht komfortabler.

Ob der neue Mazda CX-3 den bislang positiven Eindruck auch beim Fahren bestätigen kann, wieviel er kostet und verbraucht, lesen Sie nach Klick auf diesen Link.

News aus anderen Motorline-Channels:

Mazda CX-3 G150 AWD Revolution Top - im Test

Weitere Artikel:

Subaru Forester Sondermodell: Black Edition

Ein Klassiker in Schwarz

Seit den späten 1990ern bevölkert der Subaru Forester das – damals noch junge – SUV-Segment. Mit besonderen Designelementen in schwarz kommt nun die Black Edition zu den Händlern.

Mehr Luxus, vier V6-Antriebe

VW Touareg Facelift präsentiert

Um das aktuelle Flaggschiff aus Wolfsburg auch weiterhin konkurrenzfähig zu halten hat VW dem Touareg ein Facelift verpasst, bei dem im Grunde keine der in so einem Fall zu erwartenden Veränderungen ausblieb. VW legte also sowohl beim Design, als auch bei der verbauten Technologie und den Antrieben Hand an und verspricht, den Touareg damit besser gemacht zu haben als je zuvor.

Limitiert auf 2.500 Exemplare

Der Elfer wird zum Wüstenfuchs

911 Dakar nennt Porsche den ersten und bislang einzigen Offroad-Elfer aller Zeiten. Wer will, kann sogar 170 km/h im Offroad-Modus fahren.

Double Cab Pick-Up mit BMW-Power

Ineos Grenadier Quartermaster enthüllt

Robust, praktisch und im Gelände unschlagbar; das und nicht weniger verspricht Grenadier für ihr nunmehr zweites Modell, den Quartermaster. Dieser kann ab 01. August in Österreich bestellt werden.

Acht "Grenadiere" stehen zur Verfügung

Ineos Grenadier am Red Bull Ring erlebbar

Der Red Bull Ring ist erneut um eine Attraktion reicher. Ab April darf der neue Ineos Grenadier auf dem Offroad-Gelände von Österreichs berühmtester Rennstrecke zeigen, was er kann.

Limitierter Retro Defender zum 75ten

Land Rover Works V8 ISLAY EDITION vorgestellt

Land Rover Classic präsentiert sein erstes Heritage-Sondermodell. Mit dem Classic Defender Works V8 Islay Edition feiert der britische 4x4-Spezialist seinen 75-jährigen Geburtstag. Die Retroausgabe startet in zwei Karosserievarianten zum Preis ab rund 263.000 Euro.