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Modell-Athlet

Weniger Kanten und mehr geschmeidige Rundlichkeit in Design und Charakter prägen den neuen Mercedes-Benz GLC, der den GLK ablöst.

mid/wp

Das mittelgroße SUV GLC löst im September den seit sechs Jahren produzierten GLK ab, der optisch auf kleiner Bruder des legendären G-Modells gemacht hatte.

Die um 80 Kilogramm abgespeckte Neuausgabe nutzt als technische Basis die C-Klasse. Die Freiheitsgrade für die Passagiere sind im nunmehr 4,66 Meter langen GLC spürbar gewachsen.

Für Beine und Schultern gibt es mehr Raum, vorne wird Oberklasse spürbar und der unvermeidliche, frei stehende Bildschirm ist größer geworden. Motoren und Getriebe sind Verwandte, ebenso erinnern Armaturentafel und Innenraum-Architektur an die Basisbaureihe.

Zum Marktstart ist die ausbaufähige GLC-Familie noch ein Trio: Der Vierzylinder-Benziner hat zwei Liter Hubraum und 155 kW/211 PS, der 2,1 Liter große Vierzylinder-Diesel ist mit 125 kW/170 PS oder 150 kW/204 PS zu haben.

Der Einstiegspreis für den schwächeren Selbstzünder lautet 49.480 Euro (Deutschland: 44.863 Euro). Alle neuen Versionen fahren mit Allradantrieb vor.

Noch in der Warteschleife ist der mit überraschend niedrigen Verbrauchswerten aufwartende Typ 350 e 4Matic, der bei den kompakten SUVs der erste Plug-in Hybrid ist.

Nach der unrealistischen Normmessung soll er tatsächlich nur 2,6 Liter Benzin für 100 km verkosten, wobei er 34 Kilometer rein elektrisch fährt. Allerdings ist für eine voll aufgeladene Fahrbatterie mit einer Ladezeit von etwa vier Stunden zu rechnen.

Was der aufgeladene Vierzylinder mit 155 kW/211 PS bei leerem Akku verbraucht, das wurde wie der exakte Preis noch nicht kommuniziert. Es ist wohl mit etwas über 50.000 Euro zu rechnen.

Über die Hochwertigkeit von Materialanmutung und der detailreichen Zuwendung an den Käufer kann nicht geklagt werden. Technische Highlights sind die optionale Luftfederung, mehrere wählbare Betriebszustände für Motor und Getriebe und die serienmäßige Neungang-Automatik.

"Auf der Straße kann der GLC alles, und jenseits befestigter Wege kann er noch mehr", sagt Entwicklungschef Thomas Weber unbelastet von jeglicher Bescheidenheit. Das wird im Zuge der noch folgenden Fahrvorstellung zu überprüfen sein.

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