4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
VW Amarok kommt mit Dreiliter-V6-TDI

Pickup-Sechser

Bei VW Nutzfahrzeuge gibt es nach langer Zeit wieder einen V6. Der TDI wird im Pick-up Amarok eingebaut und in drei Leistungsstufen angeboten.

mid/mk

VW-Nutzfahrzeuge lässt die Muskeln spielen: Im Pick-up Amarok reiht sich der bekannte V6-TDI ins Motorenprogramm ein. Er ist in drei Leistungsstufen zu haben.

Die stärkste Variante der Dreiliter-Maschine mit 165 kW/224 PS und 550 Newtonmeter Drehmomentspitze steht ab September 2016 bereit, die beiden schwächeren Motoren mit 120 kW/163 PS und 150 kW/204 PS folgen später in diesem Jahr.

Der V6 soll vor allem mit einer flach verlaufenden Drehmomentkurve gefallen. So erreicht er seine höchste Durchzugskraft bereits bei 1.500/min. Die oberen beiden Gänge des serienmäßig manuell zu schaltenden Sechsganggetriebes oder der achtstufigen Automatik sind besonders lang ausgelegt.

Dadurch sinken das Drehzahlniveau und der Verbrauch bei schneller Fahrt. Nach vorläufigen Angaben des Herstellers konsumiert der Amarok V6 laut Norm 7,6 Liter Diesel auf 100 Kilometer, was einer CO2-Emission von 199 g/km entspricht.

Entsprechend der jeweiligen Motorisierungs-Stufe gibt es wie bisher drei unterschiedliche Antriebsvarianten: den klassischen Hinterradantrieb sowie die "4Motion"-Version, entweder mit Hinterradantrieb und zuschaltbarer Vorderachse in Kombination mit Handschaltung oder mit permanentem Allradsystem und Torsen-Differential mit dem 8-Gang-Automatikgetriebe.

Neu im Amarok ist die serienmäßige Servotronic-Lenkung, die präziseres Fahren möglich machen soll. Zudem ergänzt die Multikollisionsbremse das Sicherheitsangebot. Optisch stärken eine athletischere Front und das völlig neu gestaltete Armaturenbrett den Amarok-Auftritt. Ergonomisch richtig gestaltete Sitzen versprechen besseren Fahrkomfort.

Neu ist außerdem der in Wagenfarbe lackierte Bügel, der die Doppelkabine optisch nach hinten verlängert und einen Teil der 2,52 Quadratmeter großen Ladefläche überdeckt. Wichtig für Gespannfahrer: in einigen Varianten darf der Amarok künftig bis zu 3,5 Tonnen schwere Anhänger ziehen.

Die Version Amarok Aventura, mit der das neue Dieseltriebwerk eingeführt wird, steht auf 20 Zoll großen Leichtmetallrädern und hat den Einparkassistenten "Park Distance Control" samt Rückfahrkamera an Bord. Zur weiteren Ausstattung zählen Bi-Xenon-Scheinwerfer, LED-Tagfahrlicht, LED-Kennzeichenbeleuchtung sowie LED-beleuchtete Seitenschweller.

Mit der Einführung eines V6-Diesel endet die 2009 begonnene Beschränkung auf vier Zylinder. Zuletzt hatte VW Nutzfahrzeuge noch einen 3,2-Liter-Benziner mit sechs Zylindern für den T5 im Programm, bei den Selbstzündern waren Fünfzylinder-TDI-Triebwerke mit 2,5 Liter Hubraum zu finden. Das Ende dieser Aggregate läuteten damals die verschärften Abgas-Grenzwerte ein.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Marktstart ist bereits dieses Jahr

Ford Ranger Raptor enthüllt: bulliger Look, viel Power

Die letzten werden die ersten sein, heißt es doch: Während er "normale" Ranger erst 2023 auf den Markt kommt, darf der nun vorgestellte Ranger Raptor, samt seinen 288 PS und feinstem V6-Sound bereits dieses Jahr mit uns in Sand und Dreck spielen. In manchen Märkten gar schon im Sommer.

Dritte Sitzreihen in Autos sind oft nur Notlösungen; gerade geräumig genug für Kinder und kurze Strecken. Hier nicht. Im größten Defender aller Zeiten haben tatsächlich acht Erwachsene Platz. Ja verdammt, in der dritten Sitzreihe gibt’s sogar Sitzheizung und ein eigenes Panoramadach!

Im Mai war es so weit: Die Mercedes G-Klasse hat ein neues Bodykit von HOFELE bekommen. Mit dem EVOLUTION Bodykit hat die Design-Schmiede aus Sindelfingen ganze Arbeit geleistet.

Mehr als 40 Prozent der in den letzten fünf Jahren verkauften Range Rover tragen den Zusatz Sport. Zuletzt wurde das Luxus-SUV zusammen mit dem kleineren Evoque und dem Discovery Sport zum meistverkauften Modell der Briten. Noch in diesem Jahr fährt die dritte Generation des Range Rover Sport vor. Wir konnten den kommenden großen Rangie bereits in Augenschein nehmen.

Offroad-Klassiker wagt 2023 Sprung über den großen Teich

Ford Bronco kommt nach Europa

Die US-amerikanische Geländewagen-Ikone, der Ford Bronco, kommt Ende des nächsten Jahres als Viertürer und Linkslenker in begrenzter Stückzahl in ausgewählten europäischen Ländern auf den Markt. Darunter auch in Österreich und Deutschland.

Markteinführung im September 2022

Neuer Ford Ranger Raptor ab sofort bestellbar

Für die neueste Generation des Ford Ranger Raptor stehen die deutschen Preise fest. Das kräftige Geländefahrzeug ist ab sofort bestellbar. Bei 64.990 Euro netto (77.338 Euro inklusive Mehrwertsteuer) startet die Preisliste - Markteinführung ist für September 2022 geplant. In Österreich beträgt der Einstiegspreis für den ultimativen Pick-up 91.835 Euro (inklusive NoVA und Mehrwertsteuer).